schraubenzieherVersatel III

Ich frage mich, ob bei Versatel in Flensburg die fleischgewordene Frechheit, Dummheit oder Unverschämtheit versammelt ist.

Kommt heute ein Schreiben dieser Gesellschaft mit folgendem Text:
„hiermit bestätigen wir Ihnen Ihre Kündigung vom 15.02.07 für das Produkt ….“

In unserem Schreiben vom 15.02.07 steht nirgendwo das Wort „Kündigung“. Im Gegenteil, wortwörtlich und gefettet steht zu lesen:
„Wir setzen Ihnen hiermit eine Nachfrist bis zum 20.02.07, uns den vertraglich bestätigten DSL Zugang zur Verfügung zu stellen. “

Wir haben wirklich Verständnis für Pannen, Fehler und Unzulänglichkeiten. Aber was sich Versatel hier leistet, ist in meinen Augen eine Unverfrorenheit, die beispiellos ist.
Ich habe mal bei Goggle „Versatel“ eingegeben. Was da zu lesen ist, genügt durchaus mir den Vorwurf zu machen, dass ich das vor Vertragsabschluß nicht getan habe. Ich hätte dann nämlich den Vertrag nie unterschrieben.
Und ein Geschäftsbrief ohne Telefonnummer, ohne Faxnummer und ohne Emailanschrift zeigt nicht nur, wie unfreundlich man mit Kunden umgeht, sondern auch, dass man die Hosen gestrichen voll hat und so versucht, von Anrufen, Mail und Faxen verschont zu bleiben.
Dass der Brief keine Unterschrift aufweist, sagt eigentlich alles. Dabei gibt es soviele Seminare, wo Mitarbeiter geschult werden, wie man mit Kunden umgeht. Aber Versatel kommt ja aus „unserem“ Schleswig-Holstein und da weiß man, dass der Fisch zuerst am Kopf stinkt.