schraubenzieherVersatel-unglaublich

Wir haben unser Haus und unser Büro ca. 5 km von Elmshorn entfernt. Wir wohnen zwar noch nicht am Ar…. der Welt, aber ich habe den Eindruck, dass man ihn von uns aus schon sehr genau sehen kann. Oder wohnen wir in der schon Wüste? In der Servicewüste wohnen wir auf jeden Fall, das wurde uns heute wieder einmal klar gemacht und zwingt uns möglicherweise sogar zum Umzug.
Vor eine Woche habe ich berichtet, dass Versatel uns abgeschnitten hat, weil angeblich der nächste DSL-Verteiler (oder wie das Ding auch heißt) zu weit von unserem Büro entfernt sei. Da käme es zu Leitungsproblemen. Das klang vor Vertragsabschluß ganz anders.

Seltsam, denn bei Vertragsabschluß vor 4 Wochen sagte man uns, und so steht es auch im Vertrag, dass wir mit Highspeed ins Internet kommen. Also von Hansenet zu Versatel gewechselt. Ich mache ja sicher viele Fehler, aber das war wohl einer der besonders nachhaltigen. Nachdem wir dann nur einer Minigeschwindigkeit ins Internet kamen (angeblich würde ein Skript programmiert, dass wir wenigstens mit DSL 2000 verbunden würden), sind wir seit heute ohne Internetanschluß. Was wir dann bei Versatel erlebt haben, ist unglaublich. So ein richtig rotzfrecher Typ sagte uns, es sei dumm gelaufen, aber dass wir noch einmal ins Internet kämen, könnten wir uns abschminken. Auf meinen Einwand, dass man die gleiche Leitung wie Hansenet benutzen würde, die immerhin 2000 DSL gebracht hätte, sagte diese frischgebackene Arroganz, dann sollen wir doch einfach wechseln.
Wer solche Mitarbeiter an der Hotline hat, der braucht keine Kunden mehr, der hat sicher genug.

Ich bat ihn, mir dann schriftlich zu bestätigen, dass ich aus dem Vertrag entlassen würde und er möchte auch bestätigen, dass Versatel den Vertrag nicht erfüllen könnte. Das macht die Beschwerdestelle, seine spontane Antwort. Und dass da eine riesige Warteschleife war, wundert sicher niemanden.  Ich bat diesen lösungsorientierten Mann, mich damit zu verbinden. Das könne er nicht, ich müsse direkt dort anrufen. Ich bat um die Telefonnummer der Geschäftsleitung oder eines Entscheiders.
Antwort:
Die darf ich nicht rausgeben, ich kenne sie nicht einmal. Dann bitte die der Rechtsabteilung, auch die dürfe er nicht nennen. Vielleicht sitzen da ja alles Typen, die sich vor Angst vor Reklamationen in die Hose scheissen   schlottern. Oder gibt es eine andere Erklärung?  Servicewüste Deutschland – das habe ich schon oft gehört, aber noch nie so hautnah erlebt, wie mit Versatel.

Fazit, wir sind offline, Verbindung nur über eine Laptop-Card, die aber so langsam wie ein analoges Modem ist. Damit steuern wir also den Auftragseingang, das Rechnungswesen, die Logistik, den Zahlungsverkehr, die Artikelpflege usw. usw.
Wenn also mal etwas nicht so klappt, bitte anrufen. Aber wer hätte gedacht, dass solch eine Kaltschnäuzigkeit überhaupt möglich ist. Da muss man ja schon bei dieser Erfahrung die Telekom direkt lieben.