schraubenzieherÜber unsere „Deutsche Post“

Post danke1a 23029

Diesen Satz kann die Post garnicht oft genug sagen, jedenfalls mit dem, was wir erlebt haben – und das ist nicht das erstemal.

Zugegeben, gegenüber früheren Zeiten hat sich an den Schaltern schon eine Menge geändert, das kann man nicht anders sagen, aber irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass die Post die Zwillingsschwester der Telekom ist. Liegt ja auf der Hand, denn Post und Fernmeldewesen waren ja einmal in einer Hand.
Unsere Pakete liefern wir in der Regel mit dem Paketdienst GLS. Das Depot ist nur ein paar km entfernt und die Mitarbeiter sind wirklich hilfsbereit und immer motiviert.
Aber wir haben auch Kunden, die bitten ausdrücklich darum, mit DHL die Ware geliefert zu bekommen. Paketsendungen bringt ja auch der Briefträger und so haben die Kunden die Sicherheit, wann die Lieferung eintrifft, denn die Briefträger, sorry Briefzusteller heißt es ja jetzt, kommen meist um die gleiche Zeit.

Letzte Woche bat uns ein Kunde, sein Paket mit DHL/Post zu senden. Da haben wir per Internet die Bestellung aufgegeben und am 5.10. sollte das Paket abgeholt werden. Wurde es aber nicht. Okay, am Sonnabend kommt ja auch die Post, kam auch, aber ohne Abholauftrag. Eine Mail zur Post geschickt und gebeten, einmal zu prüfen, was wieder los sei (das hatten wir nämlich zuletzt schon einmal). Ich hatte ja gehofft, dass Montag nun endlich de Abholung erfolgt, erfolge aber nicht, auch heute nicht. Neuer Termin morgen, 10.10.07 Bin gespannt.

Ein anderer Kunde bestellte gestern per Nachnahme 3 Pumpen und bat ebenfalls, dass wir DHL beauftragen. Also 3 Pumpen gut eingepackt und Dagmar ist mit dem Paket zur Post. Pech gehabt, Pakete haben zwar die Grenze von 35 kg, aber das gilt nicht für Pakete per Nachnahme, da ist die Obergrenze 20 kg. Gewicht unseres Pakets genau 32 kg. Also hat Dagmar die 32 kg wieder ins Auto geschleppt. Was tun?
3 Pumpen und 32 kg – da hätten wir 3 Pakete versenden müssen, viel zu teuer. Also wieder zu GLS und obwohl wir da keine Nachnahmevereinbarung haben, haben wir das Paket eben so zum Kunden geschickt, auf Rechnung. Abgesehen von der Zeit, die mit so einem Blödsinn vertrödelt wird, ich habe keine Erklärung dafür, dass Pakete ein Höchstgewicht von 35 kg, Nachnahmepakete aber ein Höchstgewicht von 20 kg haben.
Auch mit der Internetpostfiliale springt die Post zu kurz. Briefmarken kaufen, das klappt reibungslos. Aber der Paketdienst ist beschränkt auf normale Paketabholung. Nachnahmepakete können nicht per Internet geordert werden.
Oder ist unter den Lesern ein Postler, der mich aufklärt?

-Foto Claudia Hautumm, Pixelio-