schraubenzieherTOOM Baumarkt : Werbung „ohne Scheiß“ ist beerdigt und der Geschäftsführer ist jetzt bei PENNY.

Man könnte sagen, da hat der Toom-Baumarkt ausgeschissen verspielt.
Die mehr als peinliche Werbung „Ohne Scheiß“ wurde aufgegeben, der Geschäftsführer geht nach nur einem Jahr zu „Penny“  (ob der da auch“Scheiß-Werbung“ macht?) und zig-Millionen Euros für eine saublöde Werbung  wurden versenkt.

Wie stolz war man mit der „Scheißwerbung“ bei Toom! Die Marketingabteilung hat sich ja nahezu schenkelklopfend vor Freude überschlagen und dann sogar noch dem Wettbewerber Hornbach eins ausgewischt. Beides kam aber beim Kunden nicht an.  Die Antwort von Toom auf Kritik, war auch eine echte Lachnummer, man könnte aber genau so gut sagen, eine Frechtheit.
Und genau das ist der Beweis, wie weit diese Strategen in Wirklich weg von ihren Kunden und den eigenen Mitarbeitern vor Ort sind. Ich kenne zwei Toom-Märkte in der Nähe, die Verkäufer waren regelrecht genervt, sich von den Kunden wegen dieses unappetitlichen Slogans anmachen zu lassen.
Nun könnte man sagen, Werbung, die auffällt, auch wenn sie negativ auffällt, ist gute Werbung. Aber diese Werbung hat zu sehr gestunken, sie hat die Kunden angewidert. Das war der nächste Riesenflop nach den „Damenbaumarkt“, der auch nicht angenommen wurde. Auch da wurde kräftig Geld versenkt.

Aber so ist es eben in Konzernen, egal ob Lebensmittel, Pharma oder Banken: Man nimmt ja nur fremdes, keinesfalls eigenes Geld in die Hand, versenkt es, als wenn alles nichts sei und die Verantwortlichen gehen mit goldenem Handschlag in den nächsten Job – ohne Skrupel „total normal“ und „ohne Scheiß“.
Und das bei Zahlen mit vielen Nullen. Vielleicht besteht ja ein direkter Zusammenhang zwischen den versenkten Nullen und den Nullen in den Vorstandsetagen?