Bi us tu hus Teil II

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(Stadtwapen Elmshorn)

Ich wurde natürlich angesprochen, weil ich Elmshorn so schlecht gemacht und wichtige Firmen nicht genannt hätte, wie zum Beispiel TALKLINE. Das habe ich bewußt nicht gemacht, denn nach allem, was ich gehört und selbst erfahren habe, schweige ich lieber zu Talkline, denn sonst habe ich nur eine Klage am Hals.
Aber es stimmt,es gibt mehr namhafte Firmen wie die Firma TAMOIL, eine besonders im Norden bekannte Mineralölgesellschaft, und – wie konnte ich es vergessen die Firma Wiebold-Confiserie, die herrliche Pralinen herstellt. Da ist der Einkauf schon ein Genuß und nicht selten kommt man mit 1 kg Gewicht mehr wieder raus, als mein reingegangen ist. Und die Firmen, die ich vergessen habe, sorry, können sich ja hier vorstellen.
Und da ich gerade dabei bin, Elmshorn ist schön, wunderschön, es gibt so viel zu sehen und zu bestaunen, Elmshorn ist eine Reise wert. Darf ich jetzt wieder rein, Frau Bürgermeisterin, oder habe ich weiter Stadtverbot?

Aber ich will ja auch über das Umland etwas schreiben und da gehe ich heute 20 km nordwestlich in den Ort Glückstadt, auch Florenz der Unterelbe genannt.

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Mit einem Jungfernstieg und einer Reeperbahn wie in Hamburg.
Glückstadt? Ja, Glückstadt, die Matjes Stadt, die mit dem herrlichen, historischen Kern und der bekannten Autofähre Glückstadt-Wischhafen.
Wir sind gerne in Glücksstadt, trinken Kaffee oder essen und trinken am alten Markt, spazieren durch den alten Stadtkern und besonders auch am Deich. Nur Lilly mag es nicht am Deich zu laufen, denn da muß sie an die Leine und das, obwohl so viele Schafe rumlaufen, die man so herrlich jagen könnte. Übrigens stammt der Name Glückstadt vom König von Dänemark und Schleswig und Holsten, Christian IV. Er soll beim Bau der Stadt, der Festung und des Hafen gesagt haben: Dat schall glücken un dat mutt glücken, un denn schall se ok Glückstadt heten!“ Und es ist geglückt, davon kann sich jeder Besucher überzeugen.
Warum ich heute über Glückstadt schreibe? Weil jetzt am 21. Juni die Matjes Woche beginnt. Ein echtes Erlebnis auf der Matjesmeile zu flanieren und die Matjes-Variationen zu probieren. Hausfrauenart kennt jeder oder mit Speckstippe und Zwiebeln, mein Favorit ist der Matjes in Rotwein. Schon bei dem Gedanken läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Aber es gibt zig-Variationen, die es lohnt, zu probieren wie Matjes mit Früchten:

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Der Matjesfang hat eine lange Tradition in Glückstadt, schon vor 113 Jahren ging man auf Beutefang, um diese Delikatesse anzulanden.
Aber Achtung, im Süden unseres Landes habe ich „Matjes in Öl“ gesehen. Das sind Heringe, keine Matjes.
Wer die A 23 von Hamburg Richtung Nordsee fährt, sollte unbedingt bei Elmshorn die Autobahn verlassen und die B 431 direkt nach Glückstadt fahren. Es lohnt sich, bestimmt!

– Fotos Pixelio –

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