schraubenzieherAutofahren klassisch und Abzocke oder Schildbürgerstreich in Grömitz?

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Da wir Nordlichter es nicht weit zur See haben ist die Wahl zwischen Nord- und Ostsee ganz einfach. Dagmar iebt mehr die Ostsee, ich mehr die Nordsee, also fahren wir meist an die Ostsee. Klar doch! Klassische Rollenverteilung, aber es gibt einen weiteren besonderen Grund, Lilly unsere Rauhhardackelhündin liebt die Ostsee ganz besonders, schon wenn sie das Salzwasser nur riecht, rast sie los und rein in die See. Wenn wir dann noch Stöckchen ins Wasser werfen, ist sie total außer Rand und Band, sie ist einfach nicht müde zu kriegen und wenn wir einen langen Spaziergang am Strand machen, muß sie immer wieder rein ins Wasser und wenn Dagmar oder ich dann noch mit rausschwimmen, ist das Hundeglück vollkommen.
Da sieht es an der Nordsee anders aus, die meisten Strände sind Grünstrände, keine Sandstrände und St.-Peter-Ording mit dem schönsten, breitesten und längsten Strand von allen hat keinen Hundestrand, da der Strand im Naturschutzgeboet Wattenmeer liegt und Hunde nur an der Leine geführt werden dürfe. Und mal ehrlich, das sieht doch total bescheuert aus, mit einem Hund an der Leine am Strand rumzulaufen. Lilly würde sagen, dass ist strafverschärfender Tatbestand der Tierquälerei.
Also bei herrlichem Wetter morgens die Badesachen eingepackt und Grömitz (für die Leser südlich des Balkans, Grömitz liegt an der Ostsee) als Ziel ausgesucht, weil dort ein wirklich schöner Hundestrand ist und man auch gleich hinter dem Strand herrlich spazieren kann.
An diesem Tag aber fuhren wir nicht „Autofahren klassisch“. Kennen Sie nicht? Ist doch einfach, er fährt und sie sitzt auf dem Beifahrersitz, wie man es in 90% aller Autos sehen kann.
Diesmal fuhr Dagmar, denn ich habe die Gabe als Beifahrer komaähnlich in den Tiefschlaf zu verfallen, wenn ich müde bin und an dem Morgen war ich müde. Dagmar also fuhr nach Grömitz, ich auf dem Beifahrersitz und in unmittelbarer Nähe des Hundestrandes parkte Dagmar in einer Strasse mit dem fantasievollen Namen „Dünenweg“. Als wir am Nachmittag wieder zum Auto kamen, um in das Zentrum von Grömitz zu fahren, staunten wir nicht schlecht. Mehr davon in der Fortsetzung, die folgt.

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Fotos von Grömitz von Pixelio