oder ein „Pechtag“? Das habe ich eben auf einer Baustelle den Hamburger Zimmermann gefragt, der heute den Richtspruch hält. Der, so ca 2,00 x 2,00 m, mustert mich eingehend von Kopf bis Fuß, legt dann seine schaufelgroße Hand auf meine Schulter: „Mien Jong, dat geit mi am Mors vorbie“
Na dann, viel Glück im neuen Haus!
Artikel der Kategorie ‘Über uns’
Alles von uns und über uns
eBay hat seinen Zauber verloren
so tituliert heute die Zeitung „Welt“ heute einen Artikel. Interessant auch dieser Absatz:
„Doch vor allem Powerseller kritisieren das Unternehmen scharf. Die Gebühren seien zu hoch, der Service zu schlecht. Zwischen privaten Verkäufern und Profihändlern werde kaum ein Unterschied gemacht. Immer häufiger kehren sie dem Auktionshaus den Rücken und eröffnen eigene Shops im Internet. Immerhin sparen sie so die Verkaufsprovision, die je nach Ware zwischen vier und zwölf Prozent liegt. “
Wenn ich das lese, kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn ich günstiger als der Fachhandel verkaufe und dann noch in der Lage bin, bis 12 % Provision abzudrücken und zusätzlich die Einstellgebühren bezahlen muß, kann nicht alles mit rechten Dingen zugehen. Kein Wunder, dass unsere Lieferanten immer wieder über die Powerseller klagen, die nie direkt beliefert wurden, sondern über merkwürde Umwege, die Produkte anbieten, oder Waren anbieten, die nie nach Deutschland , sondern nach Osteuropa geliefert wurden. Warum also nicht gleich in einem seriösen Shop kaufen und verkaufen?
Sicherheit für den Kunden gibt es besonders bei den zertifizierten „Trusted Shops„. Unser 4 Shops sind samt und sonders von TrustedShops zertifiziert worden und werden laufend überprüft.
Teil2: Autofahren klassisch und Abzocke oder Schildbürgerstreich in Grömitz?
Wir kommen also vom Strand zurück, laden unsere Strandklamotten und Lilly ins Auto, da hängt einer dieser von den Autofahrern geliebter Zettel hinter der Windschutzscheibe. Das Fahrzeug sei ordnungswidrig geparkt. Was ? Wie bitte? Die Strasse rauf und runter gefahren, kein Schild das so aussah:
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Also absolutes Halteverbot oder Parkverbot. Ich denke, die Spinnen, die Grömitzer, nochmal die Strecke auch kein Schild das so aussah:
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Wir konnten nur den Kopf schütteln, nirgendwo ein Hinweis auf Parkverbot außer – und das passt ins Bild, sind einige Stellen im Dünenweg weiß schraffiert, was ja wohl bedeutet, dass man da eben nicht parken darf. Haben wir auch nicht.
Muß wohl ein Irrtum sein, dachten wir und sind ins Zentrum zum Kaffeetrinken. Da absolute Strenge in Sachen Parkverbot, kaum ein Platz, wo man parken durfte, wir fanden aber einen Parkplatz, wo mit Parkscheibe eine Stunde parken erlaubt war. Während wir draußen vor dem Cafe saßen, sahen wir einen dienstbeflissenen Angestellten der Stadt im absoluten Sauseschritt von einer Parkbucht zur nächsten eilen, um seine Knöllchen anzubringen. Die Autos auf der Straße waren damit dann reichlich gesegnet (und die arme Gemeindekasse auch).
Ich habe dann der Gemeinde geschrieben mit dem Hinweis, dass im Dünenweg kein Parkverbotschild stehe, dafür aber sehr genau schraffiert sei, wo nicht geparkt werden darf.
Am 13.06. 07 erhielt ich dann ein Schreiben der Gemeinde Grömitz, datiert auf den 27.05.07 . Alle Achtung, dort wird sogar am Sonntag, an Pfingsten (!!!), gearbeitet, kann ja sein, dass die mit den Schreiben bezüglich der Knöllchen sonst garnicht nachkommen. Die Antwort lautete, ich hätte dort nicht parken dürfen, da der Dünenweg an dieser Stelle nur 2,70 m breit sei.
Jetzt ärgere ich mich, ab sofort habe ich immer ein Bandmaß dabei, messe die Strassenbreite, ob ich da überhaupt parken darf. Ich bezweifele die Auskunft, denn die Grömitzbahn, so eine Schrumpfbahn auf Kinderformat, die durch die Gemeinde fährt, kam locker an uns vorbei, ein anderes Fahrzeug ebenfalls, denn wir parkten ca. 6 m (geschätzt, nicht gemessen wegen fehlendem Bandmaß) hinter der Kreuzung, wo die Strasse breiter ist, als erlaubt.
Bleibt die Frage: Warum schraffiert eine Gemeinde mit Steuergeldern mehrere Flächen in einer Strasse, um damit zu zeigen, dass an diesen Stellen nicht geparkt werden darf, wenn ohnehin in der Strasse totales Parkverbot herrscht? Dann ist es ein Schuldbürgerstreich, oder?
Was aber hindert eine Gemeinde, die allein durch die Kurtaxe (womit die gerechtfertigt ist, fragt sich ohnehin jeder Besucher oder wird davon der Kurdirektor bezahlt?), dort ein Schild mit Parkverbot aufzustellen? Wir handeln mit Verkehrszeichen und, lieber Herr Bürgermeister, Sie würden sogar einen Sonderpreis bekommen, weil bei Ihnen sogar vorbildlich an Sonntagen, sogar an Pfingsten, gearbeitet wird. Das muß doch irgendwie honoriert werden! Und mit unseren 15,00 Euro ist schon ein Schild bezahlt, fehlt also noch der Pfosten und die Schellen und wenn Ihr Knöllchenschreiber weiter so tüchtig ist, findet er sicher weitere Übeltäter, die im Dünenweg parken. Ist also garnicht so teuer, so ein Verkehrszeichen.
Aber ist ein fehlendes Schild dafür aber Schraffierung nicht Abzocke, denn im Zentrum steht ein richtiger Schilderwald, aber in Strandnähe kann man vielleicht besser kassieren?
Unsere Kurorte dürfen sich nicht wundern, wenn die Gäste ausbleiben: Kurtaxe (kaum hatten wir es uns im Strandkorb gemütlich gemacht, stand ein freundlicher Herr vor uns und verlangte die Quittung für die Kurtaxe. Zum Glück war Lilly kurtaxenbefreit, aber wie lange noch).
Strandkörbe, hohe Pensions- und Hotelkosten, teure Parkhäuser für Dauerparker und Verbote an allen Ecken. Dass da die Familien mit Kindern in den Süden reisen, wo die Aussicht auf Sonne wesentlich größer ist, das Wort Kurtaxe keiner kennt und alles wesentlich billiger ist, dürfte auch dem letzten Kurdirektor klar sein. Was sagte ein Feriengast, als das Thema Kurdirektor zur Sprache kam: „Und ich dachte, Direktoren gäbe es in der Wirtschaft nicht mehr, nur noch im Zirkus“. Ich lasse es, ich ziehe keinen Vergleich, spreche aber eine Drohung aus: Ich komme trotzdem wieder, bewaffnet mit einem Bandmaß, um 15 Euro zu sparen. Und unsere Stullen und unseren Kaffee bringen wir diemal mit, das Geld lassen wir nicht im Grömitz – Ätsch!
Und klammheimlich werde ich die Breite im Dünenweg nachmessen…
Autofahren klassisch und Abzocke oder Schildbürgerstreich in Grömitz?

Da wir Nordlichter es nicht weit zur See haben ist die Wahl zwischen Nord- und Ostsee ganz einfach. Dagmar iebt mehr die Ostsee, ich mehr die Nordsee, also fahren wir meist an die Ostsee. Klar doch! Klassische Rollenverteilung, aber es gibt einen weiteren besonderen Grund, Lilly unsere Rauhhardackelhündin liebt die Ostsee ganz besonders, schon wenn sie das Salzwasser nur riecht, rast sie los und rein in die See. Wenn wir dann noch Stöckchen ins Wasser werfen, ist sie total außer Rand und Band, sie ist einfach nicht müde zu kriegen und wenn wir einen langen Spaziergang am Strand machen, muß sie immer wieder rein ins Wasser und wenn Dagmar oder ich dann noch mit rausschwimmen, ist das Hundeglück vollkommen.
Da sieht es an der Nordsee anders aus, die meisten Strände sind Grünstrände, keine Sandstrände und St.-Peter-Ording mit dem schönsten, breitesten und längsten Strand von allen hat keinen Hundestrand, da der Strand im Naturschutzgeboet Wattenmeer liegt und Hunde nur an der Leine geführt werden dürfe. Und mal ehrlich, das sieht doch total bescheuert aus, mit einem Hund an der Leine am Strand rumzulaufen. Lilly würde sagen, dass ist strafverschärfender Tatbestand der Tierquälerei.
Also bei herrlichem Wetter morgens die Badesachen eingepackt und Grömitz (für die Leser südlich des Balkans, Grömitz liegt an der Ostsee) als Ziel ausgesucht, weil dort ein wirklich schöner Hundestrand ist und man auch gleich hinter dem Strand herrlich spazieren kann.
An diesem Tag aber fuhren wir nicht „Autofahren klassisch“. Kennen Sie nicht? Ist doch einfach, er fährt und sie sitzt auf dem Beifahrersitz, wie man es in 90% aller Autos sehen kann.
Diesmal fuhr Dagmar, denn ich habe die Gabe als Beifahrer komaähnlich in den Tiefschlaf zu verfallen, wenn ich müde bin und an dem Morgen war ich müde. Dagmar also fuhr nach Grömitz, ich auf dem Beifahrersitz und in unmittelbarer Nähe des Hundestrandes parkte Dagmar in einer Strasse mit dem fantasievollen Namen „Dünenweg“. Als wir am Nachmittag wieder zum Auto kamen, um in das Zentrum von Grömitz zu fahren, staunten wir nicht schlecht. Mehr davon in der Fortsetzung, die folgt.

Fotos von Grömitz von Pixelio
Der Baustoffblogger

Gestern war ein Tag, da habe ich die Technik verflucht. Hardware und Software lagen im Streit, Faxe konnten weder im Gerät empfangen, noch in irgend einen PC umgeroutet werden. Seltsamerweise konnten wir faxen, aber nicht empfangen.
Zum Glück kam heute ein Techniker, der uns schon einmal aus der Patsche geholfen hat. Arbeitszeit 15 Minuten und alles lief, sogar noch ein paar Feinjustierungen am Netz und auch die Einstellungen in meinem Notebook hat er verbessert. Kosten € 15,00, Fahrtkostenpauschale € 50,00.
Kaum war er weg, wollte ich mich auf Liegengebliebendes stürzen, als sich meine nagelneue Funktastatur verabschiedet hat. Sie wollte nach dem Booten des PCs einfach keine Verbindung zum Miniempfänger aufnehmen, weigerte sich standhaft.
Ich war drauf und dran:

Ich hab és gelassen, denn dann hätte Dagmar gesagt, den Dreck den Du machst, kannst Du auch selbst wegmachen.
Zum Glück hatte ich meine alte Tastatur noch, die zwar ziemlich ausgejackelt ist, aber jetzt kann ich wenigstens wieder an die Arbeit. Mein Traum: Einmal 100% funktionierende Software und 100% funktionierende Hardware. Irgendwas ist einfach immer.
Ich habe oft im Internet unter den Blogs gesurft, um einen Kollegen aus der Baumaschinen- oder Baugerätebranche zu finden. Fehlanzeige. Am Wochenende fiel mir ein ein sehr schöner, moderner Blog auf : der Baustoffblogger
Klar, dass wir gleich Kontakt aufgenommen und uns gegenseitig auf die Blogroll gesetzt haben. Empfehle diesen Blog allen Baudaxbloglesern. Schön auch, das der Baustoffblogger einen Onlineshop betreibt, nicht nur irgendeinen, sondern einen Shop, der genau wie unsere Shops die „Trusted Shops“ Lizenz hat. Jetzt fehlt nur noch ein Blog eines Bauunternehmers, dann ist der Bau rund. Ich weiß, dass was im Rohr ist, aber es dauert wohl noch ein wenig. Vielleicht schaffen die Blogs es dann, den Bau seriöser darzustellen, als er meist gemacht wird. Alles rund um den Bau ist nämlich interessant und schön und Idioten gibt es überall und in jeder Branche (nur Engel wäre vielleicht auch langweilig?)
-Foto Tastatur und Axt von Pixelio –
„Wir sind dann mal weg……….“
sagten die 4 kleinen Kohlmeisen, denen es zu eng im ihrem Häuschen war. Jetzt sind sie ausgeflogen, werden sicher im Garten genügend Ungeziefer vertilgen und alle überleben. Meisenmutter und Meisenvater haben im Akkord gearbeitet, um die junge Brut immer statt zu bekommen.

Jetzt sind sämtliche Nistkästen im Garten, die der „Verein die Lebensgemeinschaft“ liebevoll gebastelt hat, leer. Ausgeflogen. Jeder der einen Garten hat, sollte sich und den Vögeln die Freude machen und Nistkästen aufhängen.
Und außer Vogelhäuschen gibt es bei der Lebensgemeinschaft auch andere schöne Dinge zu kaufen und damit gleichzeitig etwas Gutes zu tun.
Bye, Bye eBay…
so lautet die Überschrift in einem Newsletter, den ich gestern in meinem Postfach fand. Ebenfalls gestern hatte ich Besuch von der Verkaufsleitung eines Herstellers für Werkzeuggeräte. Der wundert sich, daß bei Ebay Artikel seiner Firma angeboten werden, die überhaupt nicht für den deutschen Markt bestimmt sind und in Deutschland nie verkauft wurden.
Auch seien Werkzeugsets bei Ebay im Umlauf, die nur für den osteuropäischen Markt geliefert wurden, also Reimporte.
Dieser Newsletter weist auf einen Artikel vom 12.05.07 in „Spiegel online“ hin. In diesem Artikel schreibt der Journalist, warum er nach 8 Jahren und 1268 Bewertungen Ebay den Rücken kehrt. Auch mit dem angeblich so sicheren Zahlungssystem PayPal setzt er sich kritisch auseinander.
In diesem Newsletter kommt auch Axel Gronen im Wortfilter zu Wort. Er bemängelt besonders auch die permanent steigenden Gebühren bei Ebay.
Endlich, dass dieses Thema angeschnitten wird. Wenn sich die Gebühren bei Ebay auf mittlerweile 13 % belaufen, so muß ich mich fragen, wie die sog. Powerseller klar kommen. Wenn ich in der Lage bin, 13% des Umsatzes an eine Verkaufsplattform abzudrücken, warum dann nicht besser ein eigener Shop und diese 13 % oder ein Großteil davon an den Kunden weitergeben? Ich sehe häufig bei Ebay Maschinen im Angebot, wo ich mir ausrechnen kann, daß dem Powerseller gerade mal 2-3 % verbleiben. Wie er davon Garantiearbeiten oder sogar Kulanz gewähren will, ist mir schleierhaft. Da kann es nur darum gehen, ganz schnell Geld zu drehen, egal was danach kommt. Wie hier schon geschrieben, wir gehen nicht zu Ebay. Mich kotzt widert die lieblose und primitive Darstellung der Produkte an und außerdem bin der Ansicht, dass Markenprodukte einfach nicht auf eine Versteigerungsplattform gehören.
Deutsche Sprache? Schwere Sprache!
Vor einigen Tagen war ich zu einem Forum eingeladen. Dort lagen diverse Zeitschriften aus, kostenlos zum Mitnehmen. Ein paar Zeitschriften, die ich interessant fand, habe ich mitgenommen und den heutigen Nachmittag damit verbracht, sie zu lesen.
Interessant, sehr interessant. Mein Vater hat mir mal gesagt, daß ich das große Latinum brauchen würde. Da hat er sich geirrt, denn es gibt eine neue Geheimsprache, die hätte ich lernen sollen. Sie hat den Vorteil, dass diejenigen, die sie sprechen, sich so recht elitär vorkommen können und gleichzeitig glauben, je bescheuerter man sich ausdrückt, um so wichtiger wird man gehalten. Diese Sprache ist einfach, klar, verständlich und total daneben. Aber man spart sich die deutsche Sprache, denn die ist ja bekanntlich schwer, nur etwas für Dichter und Denker.
Kleine Kostproben aus 3 Seiten.
Endlich weiß ich, dass ich ein Brand Asset Managmentsystem benötige, schließlich strebe ich ja wohl an, ein Global Player zu werden (oder etwa nicht?). Außerdem sind bei mir die Kommunikationsprozesse nicht integriert, es fehlt der Return of Communications, dazu das nicht Vorhandensein von Remote-Services zur Onlinewartung – der Untergang meiner Firma ist programmiert. Ich bekomme Angst.
Okay, dass wir uns in Richtung Community Marketing bewegen, geht ja noch in mein begrenztes Kleinhirn, aber warum nur muß dann am Ende eine Couponing-Kampagne stehen?
Dass permanent von Traffic die Rede ist, ist weiter nicht verwunderlich, nein, das habe ich schon richtig mit Verkehr übersetzt und den Verkehr nicht falsch verstanden. Aber dass ich lernen muß, meine Zielgruppen zu clustern und Uncut-Video-Player einsetzen muß, damit unsere Produkte durch virales Marketing weiterempfohlen werden, das wußte ich ja überhaupt noch nicht. Mir wird ganz Bange!
Aber dann, keine Zeitung ohne Highlight (heißt jetzt wohl so, weil man das Wort „Höhepunkt“ missverstehen könnte?). Ein Interview mit einem Herrn Treffenstädt, mit dem schönen Vornamen Volker. Nicht Volker B. oder so, ganz schlicht kommt er da her, einfach Volker. Er verspricht uns – und ich kann es kaum erwarten -, einen ganz neuen Internetauftritt. Er sagt dazu nur soviel und das muß man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen: „Das wird State of the Art“. Ich bin total begeistert, ich flippe aus, ich bin hin und weg, so eine Genialität. Der Mann spricht ja richtig druckreif!
So viel Inhalt in diesem kurzen Satz. Ich weiß genau Bescheid, Herr Treffenstädt, danke, denn ich weiß jetzt, was ich zu tun habe. Gleich morgen früh rufe ich in der Schilderfabrik an und bestelle ein Schild für unsere Eingangstür:

Scannerkauf im Internet-Lehren daraus
Mir fehlt auf dem Schreibtisch ein kleiner, einfacher Scanner, mit dem ich schnell mal ein Dokument, einen Brief, eine Zeichnung, Ersatzteilliste usw. scannen kann. Dagmar hat ein solches Gerät, aber das hat auch Druck-Kopier- und Faxfunktion, neudeutsch heiße das Gerät „All in One“. Da genug Drucker angeschlossen sind, jeder hat einen Laser- und Tintenstrahldrucker, ein zentralen Kopierer ist auch da, wollte ich nur einen ganz simplen Scanner. Den habe ich auch sofort gefunden (für die Fachleute: Canoscan Lide 25). Dass es Preisunterschiede von bis zu 40 % gab, war mir klar. Dann habe ich es bei einem Händler versucht, der eigentlich Gemüse verkauft und seine Plakate auch in türischer Sprache klebt, weil da sofort lieferbar (im Grunde gegen meine Einstellung, die lautet: Nur im Notfall bei den Großen kaufen); aber – die Anmeldung als Firma war unglaublich umständlich. Verstehe den Unterschied zu privat auch nicht, ist doch nur eine Zeile mehr. Dann wurde die Registrierung abgelehnt, weil ich das Geburtsdatum nicht angegeben habe. Nun bin ich Geschäftsführer einer GmbH, im Juristendeutsch einer juristischen Person, da gibt es kein Geburtsdatum (oder doch, dann habe ich viele Feiern versäumt?).
Ich habe dann eingegeben. 01.01.1900. So alt bin ich zwar nicht, aber da ich oft so ausehe dachte ich: mach et! Dann klappte es nicht mit der abweichende Lieferadresse, ich habe dann aufgegeben.
Zum Thema Registrierung blogge ich gleich noch separat!
Der nächste Shop, eine mittelgroße Firma. Da es schnell gehen sollte, wollte ich fragen, ob sie auch Lastschrift akzeptieren
(wir akzeptieren das nämlich, aber erst auf Anfrage). Aber nirgendwo fand ich einen Hinweis, wo ich anrufen oder nachfragen konnte, die Telefonnummer, die im Impressum stand, war entweder falsch oder es war zur normalen Geschäftszeit niemand da, der den Anruf entgegen nahm. Dann fand ich doch noch einen Shop, aber mittlerweile war es Nachmittag, also trifft das Schätzchen erst am Montag ein. Egal. Warum schreibe ich das? Ich habe gesehen, wie es nicht sein soll, um daraus Konsequenzen zu ziehen. Auch bei uns genügt das Rückruftool nicht, wenn man es nicht sieht (obwohl wir die Rückrufzeit jetzt auf max. 25 Minuten runtergesetzt haben, der Durchschnitt lag bei 10 Minuten). Also auf allen Seiten dem Besucher Hilfe anbieten, dass er anrufen kann und mailen kann, dass er einen Rückruf bekommen kann usw. Da habe ich gleich den Programmierer angerufen, der das machen soll, danach muß der Layouter das noch schön einbinden, ab Mitte der Woche soll es fertig sein.
Obwohl wir nahezu 98% Lieferbereitschaft haben, müssen wir das noch deutlich machen, auch da haben wir eine Lösung, die in der kommenden Woche eingebunden ist. Und zum Thema Registrierung haben wir uns auch was ausgedacht, den „Flycheck“, da geht die Registrierung ruckzuck und Fehler bei der Eingabe werden sofort korrigiert und nicht erst am Ende, wenn man fertig ist. Auch sieht man sofort schon bei der Eingabe, ob jedes Feld korrekt ausgefüllt ist.
Manchmal ist ein Kauf mit Hindernissen lehrreich. So sehen wir ganz schnell, wo wir Schwachpunkte haben, was wir ändern müssen und wenn dann noch Anregungen von Besuchern kommen- siehe nächster Beitrag -, verbessern wir uns kontinuierlich.
E-Plus – ich kann es kaum glauben
Ich habe hier schon geschrieben, daß ich E-Plus zum September gekündigt habe, weil bei mir im Büro und auch im Umkreis an vielen Stellen kein E-Plus Empfang ist. Ärgerlich war das, als durch einen Kabelschaden unser Festnetz ausfiel und ich mit meinem Handy nicht telefonieren konnte, sondern mir ein Prepaidhandy D1 kaufen mußte, um nicht abgeschnitten zu sein.
Normal liegt mein Handy immer nur im Auto, weil es hier eben nicht funktioniert. Aber am Montag hatte ich es mit ins Büro genommen und auf meinen Schreibtisch gelegt. Plötzlich klingelt es. Voller Empfang, beste Sprachqualität. Ins Auto gesetzt und die Landstrasse befahren, wo immer ein Funkloch ist. Jetzt bester Empfang.
E-Plus angerufen und nachgefragt. Ein Rückruf kam, ob ich unter den Bedingungen nicht verlängern wolle. Neue Tarife in Aussicht gestellt( 0,10 € in alle Netze) , eine Twinkarte, für 1 € ein neues Handy (passt genau) usw.
Jetzt komme ich ins Grübeln? Andere Mütter haben ja auch schöne Töchter, aber 10 Jahre E-Plus ist schon heftig – doch bei E-Plus bleiben?
Den besten Tarif bekommt man ohnehin nie, ein neues Handy ohne Vertrag liegt bei mind. 150-200 € . Und ein neues Telefon ist nach 7 Jahren auch fällig. Nachdenklich!
