schraubenzieherImmer wieder Versandkosten

Versandkosten sind immer ein Thema. Auch ein Thema, wo es häufig Unverständnis gibt, auch für uns als Händler. Ein Hersteller aus unserer Abteilung Vermessungsgeräte hat den Logistiker gewechselt. Mit seiner neuen Preisliste erhöht er die Frachtkosten um ganze 43%!!!!
Gefragt, warum eine derartige Erhöhung zum Tragen käme, er sei ohnehin schon immer der teuerste Lieferant bei den Versandkosten, eierte er rum, als wäre er der menschgewordene Osterhase.
Nein, eine plausible Erklärung gab es nicht. Ich sehe das deshalb als eine klammheimliche und verstecke Preiserhöhung an.
Bei geschätzten 100 Aussendungen/Tag oder 2.000 pro  Monat sind das immerhin so ganz nebenbei
ca. € 6.000 / Monat, die die Erhöhung der Versandkosten für ihn ausmacht. Und pro Jahr….. kann man sich leicht ausrechnen.
Die meisten Lieferanten berechnen uns zwischen € 6,00 und wenige max. € 7,00 pro Paket. Da wir viele Lieferungen aus  Kostengründen direkt vom Hersteller zu unseren Kunden versenden lassen, berechnen wir lediglich € 5,45 weiter, es sei denn, dass bei einigen ganz wenigen Vorlieferanten Kosten für Verpackung von  € 1,50 – € 2,00 berechnet werden, die wir zu einem Teil weiterberechnen.

Direkt vom Hersteller zum Kunden hat mehrere Vorteile.  Große Firmen mit einem hohen Versandaufkommen haben erheblich günstigere Preise als wir. Auch ist es Blödsinn, Waren z.B. aus Bayern oder auch anderen Bundesländern zu uns in den Norden schicken zu lassen, die wir dann wieder z.B. nach Hessen oder Sachsen versenden. Feste Vereinbarungen mit unseren Lieferanten ermöglichen uns auch, ein erheblich größeres Angebot an Waren in unseren Shops zu zeigen.
Zum Glück haben wir überwiegend vernünftige Lieferanten, die nicht versuchen, auf dem „kalten Weg“ durch Versandkosten einen größeren Gewinn zu erzielen.

Foto von ro18ger/Pixelio.de