Diese Frage muß man sich in der Tat stellen. Bislang habe ich immer gedacht, wenn eine Seite verschlüsselt ist, also statt „http“ dort „https“ steht, dann ist die Seite sicher, ich kann meine Personendaten eingeben, meine Kreditkarte mit Prüfnummer, meine Kontodaten usw.
Weit gefehlt. Um die Seite sicher zu machen benötigt man ein Zertifikat, das eingebunden wird. Die Zertifikate kauft man, sie sind dann für einen bestimmten Zeitraum gültig.
ABER: Nicht jeder Schlüssel ist sicher. Heise berichtet darüber sehr ausführlich und wer sich für techn. Details interessiert, kann das hier nachlesen.
Dass die Verschlüsselung unsicher ist, bleibt den betroffenen Shopbetribern meist unerkannt.
Eine Liste der unsicheren Schlüssel legt Heise vor und bietet gleichzeitig einen Test an. Klar, dass ich den sofort genutzt habe, um die Sicherheit unserer Zertifikate zu prüfen.
Ergebnis: Unsere Zertifikate sind sicher.
Norton Tischsäge Clipper EVO
Eine der Steintrennmaschinen von Norton, die wohl mit am häuigsten verkauft wird, ist die Norton-Clipper EVO. Die technischen Daten sind okay, die Schnittlänge von 600 mm ist für den Normalfall ausreichend und viele kleine Features machen sie zu einer beliebten Maschine.
Allerdings seit Mai steht fest, dass sie einen Nachfolger bekommt, die Clipper CM 41 Compakt. Der Termin, wann diese neue Tischsäge verfügbar ist, steht noch nicht fest, aber wir halten es für fair, den Kunden zu sagen, dass es zwar eine bewährte und robuste Maschine ist, aber ein Auslaufmodell. Wir verschweigen das nicht in unserem Shop. Auch wenn nichts gegen ein Auslaufmodell spricht – meist sind gerade diese Tischsägen besonders ausgereift – wollen wir nicht in ein paar Wochen den Vorwurf hören, wir hätten das doch sagen sollen.
Wir bieten im Shop 1a-Diamantscheiben die Norton-Clipper EVO einschl. einer Norton-Diamantscheibe „Alfa“ für € 830,00 inkl. MwSt. an. Ein besonderes Bonbon haben wir für die Kunden, die gleich eine zweite Alfa-Scheibe mitkaufen wollen.
Bitte einfach anrufen, da haben wir ein Schnäppchen!
Und die Neue? Viele Veränderungen wird es nicht geben. Es ist mehr eine Modellpflege, aber grundsätzlich anders wird die CM 41 nicht.
Gammelfleisch und die Konsequenzen
Auch wenn es nicht direkt in das Blog gehört; aber wer als Selbständiger kennt nicht all die Aufsichtsbehörden wie Amt für Arbeitsschutz, Berufsgenossenschaft usw. und die drastischen Strafen, die bei Nichtbefolgung verhängt werden oder wie bei den Berufsgenossenschaften, die Konsequenzen, wenn tatsächlich ein Unfall geschieht?
Den Gammelfleischskandal schon vergessen? Jetzt gab es hier in der Nachbarschaft in Itzehoe ein erstes Urteil. Nein, ich kommentiere es nicht, betreibe keine Urteilsschelte, denn als Nichtjurist weiß ich nicht, was überhaupt an Strafmaßnahmen möglich ist. Bildet Euch selbst ein Urteil über das Urteil:
Im Prozess um die Ekel-Döner im sog. „Eckelfleischprozeß“
wurde jetzt im Landgericht Itzehoe das Urteil gesprochen.
Ein Geschäftsmann wurde wegen Betrugs in 1262 Fällen zu einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Der Lieferant dieses Geschäftsmanns wurde wegen Beihilfe zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 70 Euro verurteilt. (Also € 12.600,00)
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 54-Jährige Beklagte in der Zeit zwischen Dezember 2006 und September 2007 rund 100 Tonnen Döner aus Fleisch herstellte, das nicht als Lebensmittel zugelassen war. Diese Dönerspieße wurde an Imbissbuden verkauft. Der 52-jährige Mitangeklagte lieferte das „Ekelfleisch“ , das in die Dönerspieße „eingearbeitet“ wurde.
Auktionsbetrug – Razzia bei Deutschlands größtem Ebay-Händler
So steht es heute in der „Welt-online“, ein Kunde hat mich auf diesen Artikel per Email aufmerksam gemacht.
Was steckt hinter der Überschrift? In Kurzform: Die Selectronica, nach eigenen Angaben größter Ebayhändler Europas, steht nach diversen Strafanzeigen seitens der Kunden im Verdacht, Kunden betrogen und die Insolvenz verschleppt zu haben. Der Staatsanwalt ermittelt, da 150-200 Anzeigen eingegangen sind. Der Händler ist gesperrt, die Mitgliedskonten sind erloschen.
Es ist immer ärgerlich, wenn schwarze Schafe in unserer Branche solche Schlagzeilen produzieren. Zu schnell werden dann auch die seriösen Internethändler in den selben Topf geworfen und es heisst, im Internet wirst Du nur beschissen betrogen.
Aber: Es gibt eine Vielzahl seriöser Shops, ich habe mehrfach darauf hingewiesen, man achte nur auf das Logo von „Trusted Shops“. Da ist garantiert, wer kauft bekommt die Ware oder von Trusted Shops das Geld zurück.
Noch sicherer kauft man in unseren Shops, wer will bekommt erst die Ware und nach Erhalt der Ware kommt unsere Rechnung.
Also erst die Ware, dann das Geld. Setzt Vertrauen in die Kunden voraus. Eigenwerbung ist sicher hier erlaubt.
Hier der vollständige Artikel.
Husqvarna-Steintrennmaschine TS 350 E – großer Bruder der TS 300 E oder nur aufgemotzt?

Bitte genau hinsehen und vergleichen!
Die Husqvrana-Steintrennmaschine, die Ihr links seht, ist der Typ TS 300 E. Diese Maschine verkaufen wir sehr gerne, sie arbeitet ohne Beanstandungen, ist robust, sehr gut verarbeitet, hat halbautomatisch klappbare Beine und muß keinen Vergleich mit Wettbewerbsmaschinen fürchten. Und kein billiger Chinaimport!
Werkseitig wird sie ohne Diamantblatt geliefert, aber im Zuge eines Sonderangebots spendiert Husqvarna eine recht gute Diamantscheibe im Durchmesser 350 mm. Dieses Blatt ist für alle Betonerzeugnisse bestens geeignet.
Nun fragen uns immer wieder Kunden, ob wir nicht auch die TS 350 E liefern können. Der Grund ist, dass „Diamant-Boart“ eine TS 350 E gebaut hat, von der heute noch unglaubliche viele im Einsatz sind. Diamant-Boart wurde von Husqvarna übernommen und so gibt es diese Maschine mit der Bezeichnung, allerdings entscheidend verbessert, immer noch. Natürlich können wir diese Maschine auch liefern und haben sie gerade eben erst wieder ausgeliefert. Wo aber liegt der Unterschied?
So sieht die TS 350 aus:

Rein äußerlich sind kaum Unterschiede zu erkennen. Aber bei uns kostet die TS 350 € 150,00 mehr (inkl. MwSt.) einschl. 1 Diamantblatt gleicher Güte.
Keine Unterschiede sind im Motor zu finden, beide sind gleich stark und mit 2,2 kW bestens dimensioniert. Die Schnitttiefe ist ebenfalls bei beiden Maschinen gleich, aber in der Schnittlänge hat die TS 350 die Nase vorn: 730 mm, statt 700 mm. Allerdings ist 700 mm schon völlig ausreichend, es sind ähnliche Maschinen am Markt die eine geringere Schnittlänge als 700 mm ausweisen. Sie ist insg. 12 kg schwerer, hat ein paar Features mehr, ob man die unbedingt braucht, mag ich doch sehr in Zweifel ziehen. Detailversessene mögen das anders sehen, die gerne diesen Mehrpreis zahlen, wie es ja auch Autofahrer gibt, für die eine bestimmte Alufelge unbedingt dazu gehört. Ich will das nicht werten, was bleibt sind € 150,00 für 30 mm mehr Schnittlänge.
Ich wehre mich deshalb dagegen, die Husqvarna TS 350 E den großen Bruder der TS 300 E zu nennen, wie es ein Kunde formulierte. Für mich ist das nur ein etwas größer gewachsener Zwilling. Und wer diesen Zwilling mag, der kauft ihn natürlich bei uns im Shop 1a-Diamantscheiben.
Und wer mehr über die Unterscheide bei Strenntrennmaschinen / Tischsägen wissen möchte, der findet hier mehr Infos.
„Essen kommen“ ist nominiert für den Superblog!
Für mich schon lange das Blog, Ludger Freeses „Essen kommen“. Jetzt ist sein Blog nominiert für den „Superblog“. Spät gestartet, aber schon tüchtig aufgeholt. Wer Ludgers Blog noch nicht kennt, sollte ihn unbedingt lesen und wenn er gefällt (ich wette, er gefällt jedem), sollte Ludger seine Stimme geben. Noch ist Zeit bis Freitag. Übrigens, Ludger ist auch ein Supertyp!
Hier geht es zur Abstimmung.
Wo kaufen Sie Ihre Elektrowerkzeuge?

Diese Umfrage stellte das Werkzeugforum im Juni und Juli im Forum.
Über 300 Nutzer des Forums haben daran teilgenommen.
Das Ergebnis hat das Werkzeugforum überrascht, mich eigentlich nicht.
Ich kenne ja das Gejammere meiner Fachhandelskollegen über die Onlineshops, die ja der Tod des Fachhandels sein sollen.
Diese Umfrage widerlegt aber diese Befürchtung. Der Fachhandel führt eindeutig. Auch bei uns ist im Fachhandel das Verhältnis zum Onlinehandel etwa 55:45. Das liegt aber daran, dass wir dem Internetkunden die Möglichkeit geben, sich telefonisch beraten zu lassen. Davon wird auch sehr oft Gebrauch gemacht. Als reiner
„Durchreichehändler“, wie es viele Kollegen handhaben, besonders auf Ebay, haben wir uns nie verstanden, für uns ist der Kontakt zum Kunden wichtig. Deshalb ist auch bei uns die Differenz nicht so groß.
Eins zeigt aber auch diese Aufstellung sehr genau: Der Baumarkt wird vom Internethandel glatt geschlagen und die Discounter spielen überhaupt keine Rolle. Liegt sicher auch daran, dass nur wenige Baumärkte und Discounter Qualität bieten und deshalb nur für anspruchslose Käufer interessant sind.
Die komplette Umfrage und viele Neuigkeiten findet Ihr hier im Werkzeugforum.
Bye, bye Bulltown, hello Bad Bramstedt
Am 3. Advent 2007 fiel die definitve Entscheidung:
Nach 9 Jahren Countrylife unterm Reetdach, hinter Sprossen-Doppelfenstern und umgeben von Kuhwiesen, wollen wir etwas Neues wagen. Die Liste, was das neue Heim beinhalten muß, wurde lang und länger, aber eins war wichtig: Licht! Ein Haus mit großem Fensterflächen, möglichst ein Neubau, modern und offen, große Küche UND nicht mehr auf dem Dörpen, sondern in der Stadt und das im Umkreis von max. 30 km. Nicht leicht. 90 km und 120 km entfernt, haben wir das gefunden, was uns vorschwebte, aber nicht in der Nähe. Wir wollten schon fast aufgeben.
Und dann plötzlich, Anfang Juni haben wir es doch gefunden und innerhalb von nicht mal einer Woche war alles abgewickelt. Jetzt stolpern wir über erste Umzugkartons, planen die Einrichtung und freuen uns auf unser neues Zuhause. Was bleibt ist besonders die Erinnerung an Christa und Jürgen Rostock, die uns 1999 Ihr schönes Doppelhaus für Büro und Wohnen vermietet haben, die die besten Vermieter waren, die man sich denken kann und die wir immer als perfekte und großzügige Gastgeber geschätzt haben.
Am 1. August geht es nach Bad Bramstedt, in die grüne Mitte in unserem „Land zwischen den Meeren“, 25 km von unserem jetzigen Haus entfernt und genau in das Domizil, das wir wollten.
Bad Bramstedt? Liegt an der A 7 zwischen Hamburg und Neumünster, bekannt durch die Rheumaklinik, viele kennen auch den „Ochsenweg“, ein Rad-Fernwanderweg.
Jetzt hoffen wir natürlich, dass auch die Technik mitspielt. Telefon und Breitbandkabel ist gerade verlegt, eine Telefonnummer hat uns die Telekom oder ist das die T-Com (ich blicke da nicht durch) auch bereits bekannt gegeben, jetzt muß in 3 Wochen alles funktionieren. Wir sind zuversichtlich.
Das Blog wird sicher etwas zu kurz kommen, aber „dat mookt nix“.
Neu auf der Blogroll: 77 Wege zum Glück
Es mag ja Menschen geben, die meinen 6 Richtige mit Zusatzzahl beim Lotto sei der absolute Gipfel des Glücks. Schon mal den Gipfel erreicht?
Wer sich aber mit dem Glück näher beschäftigt, wird schnell feststellen, dass dieses Thema viel komplexer ist.
Wie war das z.B. mit „Hans im Glück“, dem schönen Kindermärchen, in dem so viel Wahrheit steckt? Hans der sich freute, wenn er etwas Neues empfing, bis es ihm zu beschwerlich wurde und er es immer wieder eintauschte, bis er schließlich das letzte, was ihm blieb, der schwere Stein, ins Wasser fallen ließ. Erst da, als er alles losgelassen hatte, als er sich frei fühlte, stellt er fest, er wird um so glücklicher, je mehr er losläßt. Nur eine Facette auf dem Weg zum Glück.
Wolff Horbach, der sich seit langem mit dem Glück beschäftigt, hat jetzt ein neues Blog ins Netz gestellt: „77 Wege zum Glück“. Regelmäßiges Bloglesen empfohlen!
Unter diesem Titel erscheint am 1.September auch sein Buch, ich bin darauf sehr gespannt. Bei Amazon kann es schon jetzt vorbestellt werden.
So stellt sich der Fachhandel selbst ein Bein
Zunächst: Wir sind Fachhandel vor Ort und betreiben auch den Handel im Internet.
Immer wieder hören wir von Aussendienstmitarbeitern unserer Lieferanten, dass sich Fachhandelskollegen über den Onlinehandel aufregen. Ich habe für diese Klagen kein Verständnis, denn sie könnten es ja auch machen, niemand hindert sie daran. Was hinter den Klagen steckt, weiß ich nicht, aber wenn ich sehe, was sich da einige Kollegen so erlauben, wundere ich mich über nichts mehr. Mir liegt es grundsätzlich fern, Kollegenschelte zu üben, aber beurteilt diesen Fall bitte selbst.
Ein Kunde von uns, ein Brunnenbauer, kauft regelmäßig Tiefbrunnenpumpen und Hauswasserwerke bei uns. Bei seiner letzten Bestellung fragte er, ob wir ihm auch Filter, Filterschläuche und Zubehör liefern könnten. Dieses Material führen wir nicht lagermäßig, aber wir haben ihm ein Angebot unterbreitet.
Er rief uns am nächsten Tag an und fragte , ob ich mich nicht verrechnet hätte. Erst dachte ich, dass wir zu teuer sind, schließlich mußte ich die Frachtkosten in mein Angebot mit einrechnen. Bei einem Warenwert von knapp € 300,00 schlugen die mit immerhin € 25,00 zu Buche. Der Kunde sagte dann, dass er vorbei kommen wolle. 2 Stunden später war er da und zeigte uns die Rechnung des Kollegen, der ihn zuvor immer beliefert hat. Die Preise lagen im Schnitt um 350-380% über unseren Preisen! Diese Kalkulation ist natürlich heftig. Da uns der Kunde bei dem Kollegen nicht verraten wollte, hatte er ihm gesagt, dass er sich betrogen fühlt bei seinen Preisen, im Internet habe er es wesentlich günstiger kaufen können. Die Antwort: „Das Internet ist der Tod des Fachhandels“.
Ich glaube, der Kollege irrt. Nicht das Internet ist der Tod, sondern die Kundenabzocke. Zum Glück sind diese „Kollegen“ Ausnahmen , aber ein Vorteil des Internets ist auch, dass der Kunde sich über marktgerechte Preise informieren und so die Abzocker ins Leere laufen lassen kann.