Gerade noch einmal gut gegangen…

Gestern abend nach 17:00 Uhr. Wir warten gespannt auf DPD, denn seit Dienstag und Mittwoch waren diverse Pakete unterwegs zu uns, die für unsere Kunden bestimmt waren und dringend heute ausgeliefert werden mußten. Der freundliche Fahrer, von dem hier schon berichtet wurde, kam vorgefahren und brachte mit traurigem Blick ein Paket mit den Worten: Tut mir echt leid, ich weiß, daß Sie auf mehr warten.
Nun ist die Tour leider so, daß wir am Ende seiner Reise liegen, also erst heute am späten Nachmittag mit der Lieferung rechnen konnten. Das bedeutet aber, dass wir zumindest zu den Firmen die versprochene Lieferung nicht mehr schaffen würden und da darunter ja auch Weihnachtsgeschenke sind, wäre das mit Ärger und sicher auch Enttäuschung verbunden.

Da kam dem Fahrer die Idee : Meine Tour kann ich nicht umstellen, das geht morgen nicht, aber wenn Sie wollen, lade ich Ihre Pakete ganz am Schluß und wir treffen uns irgendwo. Klasse, der Mann. Treffpunkt Barmstedt, Araltankstelle. Er sein Handy gezückt, unsere Telefonnummer gespeichert und heute 8:40 Uhr kam der Anruf: Ich bin um 9:00 Uhr an der Araltankstelle. Innerhalb von 2 Minuten hatten wir umgeladen und bis Mittag war alles bei unseren Kunden.
Ich glaube, manche Firmen wissen überhaupt nicht, was sie für gute Mitarbeiter haben. „Unser“ Fahrer ist im Grunde viel zu schade, um mit dem Sprinter Pakete durch die Gegend zu fahren.
Überhaupt war heute zum Glück nirgendwo etwas von Hektik oder Stress zu merken.
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Ein Kunde aus München rief an und bedankte sich, dass sein Fliesenschneider schon angekommen sei. Wir hatten die Lieferzusage erst für Anfang/Mittag Januar gemacht, da wir restlos ausverkauft waren, aber dann wurden doch noch 2 Fliesenschneider kurzfristig geliefert und so die Kunden überrascht. Schön, dass Kunden einmal „Dankeschön“ sagen. Im Onlinehandel treffen wir das immer wieder an, dass unsere Kunden nicht alles für selbstverständlich nehmen, sondern auch immer wieder anerkennen, wenn etwas besonders gut und schnell geklappt hat. Für uns ist jedes kleine „Dankeschön“ auch immer Ansporn, es noch besser zu machen.

Diamantscheiben Teil 2

Eine gute Diamantscheibe allein bringt noch nicht den gewünschten Erfolg.
Sie muß nicht nur an das zu schneidende Material angepaßt sein, sondern auch zu der Flex, der Steintrennmaschine oder dem Fugenschneider passen. Da müssen die Leistung der Maschine und die Diamantscheibe Hand in Hand aufeinander abgestimmt sein. Nur so sind guten Standzeiten und gute Schnittgeschwindigkeiten möglich beim Einsatz auf der Steintrennmaschine, der Flex, dem Fugenschneider oder auch der Wandsäge.

Schon äußerlich sind die Unterschiede bei den Diamantscheiben feststellbar. Sie unterscheiden sich in Trennscheiben mit
* mit geschlossenem Rand feine und saubere Schnitte besonders bei Fliesen und Keramik

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* mit Turborand für schnellen Schnitt in Altbeton und harten Klinkern
* mit segmentiertem Rand für schnellen Schnitt in Beton und Einsatz bei harten Baustellenmaterialien

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Nun gibt es noch eine weitere wichtige Unterscheidung bei den Diamantscheiben:
Trockenschnitt oder Nassschnitt.
Auf Steintrennmaschinen und Wandsägen kommen in der Regel nur Diamantscheiben für Nassschnitt zum Einsatz, wie es aber auch Diamantscheiben gibt, die sowohl für Trocken- und auch für Nassschnitt geeignet sind.
Zum Schneiden von Fliesen und keramischem Material werden in erster Linie Scheiben für Nassschnitt eingesetzt. Mehr und mehr werden motorbetriebene Fliesenschneider eingesetzt, wo die Diamantscheibe durch ein Wasserbad geführt wird oder eine Umwälzpumpe Wasser auf die Trennscheibe fördert. Dieses Nassschnittverfahren dient einerseits der Kühlung der Diamantscheiben, andererseits werden so die gesundheitsgefährdenden Stäube vermieden oder begrenzt.

Neu auf dem Markt sind sogenannte Duoscheiben, die mit guten Standzeiten sowohl hartes, wie auch weiches Material schneiden.

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(Cedima-DuoCut Diamantscheibe)

Auch findet man mehr und mehr hochwertige Diamantscheiben, die keine Kühlpausen mehr erforderlich machen.

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(Norton-Diamantscheibe, keine Kühlpausen erforderlich)

Ein Wort zum Preis der Diamantscheiben. Wichtig ist die Schnittleistung in qm einer Diamantscheibe, um das Preis-Leistungsverhältnis zu beurteilen. Ein reiner Vergleich der Trennscheiben bezogen auf den Durchmesser, das zu schneidende Material oder die Segmenthöhe sagt noch nicht viel aus.
Auch wird hier leider von einigen unseriösen Anbietern mit unsinnigen Aussagen Werbung für billige Import-Diamantscheiben gemacht.
Wir uns für renommierte Firmen entschieden, deren Diamantscheiben und Maschinen wir verkaufen. So haben Sie den Vorteil, die richtigen und qualitativ erstklassigen Diamantscheiben zu erhalten.
In unserem Shop 1a-diamantscheiben.de finden Sie Diamantscheiben und Maschinen der Firmen Norton und Cedima.

……die brauchen keine Kunden mehr

Es gibt Mitarbeiter bei Firmen, wenn man die erlebt, dann muß man glauben, dass die keine Kunden mehr brauchen oder schon zu viele haben. Da fehlt mir jedes Verständnis und ich frage mich, wie  sich solche Typen halten.
Auch heute hatten wir wieder so einen Fall. Hätten wir es mit einem kompetenzlosen Sachbearbeiter zu tun gehabt, so hätten wir sicher noch etwas Verständnis aufgebracht. Nein, es war der  Verkaufsleiter einer Abteilung.
Was war passiert?
Ein Kunde, ein Gartenbaubetrieb, bestellte 4 Werkzeugkisten, Werkzeugkisten, die auf dem LKW befestigt werden. In diesen Kisten wird das Geschirr der Gärtner verstaut. Preis einer solchen Kiste inkl. MwSt. € 579,00 + Fracht € 101,50 zusammen also € 680,00.

Als ich die Bestellung aufgab, hatte ich das Gefühl, die wollten die gar nicht, denn mir wurde klipp und klar beschieden, daß man mindestens 1 Woche bis 10 Tage benötigen würde, um den Lieferschein und die Versandpapiere auszustellen, eine sofortige Lieferung sei nicht möglich. Okay, Hauptsache die Lieferung trifft vor Weihnachten ein.
Das tat sie gestern auch. Der Spediteur lieferte die Kisten gleich zum Kunden. Aber: 2 Werkzeugkisten wiesen Beschädigungen auf, siehe Fotos (Wegen der Dunkelheit sind die Beschädigungen nicht sehr gut zu erkennen, sie sind aber schon heftig). Den Schaden gleich auf den Frachtpapieren festgehalten und uns informiert. 

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Nun haben wir zum Glück ja nur nette Kunden und so machte dieser Kunde den Vorschlag, die Kisten zu behalten und selbst zu richten, wenn man ihm preislich entgegen kommt.
Rechnen wir einmal:  2 Kisten hin und zurück mind.  200,00 Euro, beschädigte Elemente ersetzen mind. 180,00 Euro, also zusammen 380,00 Euro Schadenhöhe.  

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Der Lieferant, der sich anhand der Fotos vom Schadenumfang überzeugt hatte, machte das Angebot von 116,00 Euro für beide Kisten.  Unvorstellbar!!! Argumenten, dass doch mindestens 300,00 Euro drin sein müßten, verschloß er sich, er ließ mich nicht einmal ausreden. Ich sagte ihm dann, daß ich ein solches Angebot dem Kunden nicht machen würde,  ich würde ein derartuges Angebot als Frechheit ansehen, schließlich habe der Kunde ein Recht auf 4 unversehrt gelieferte Kisten.  Seine Antwort darauf: „116,00 Euro sind 230,00 Mark (gut, dass ich das jetzt weiß, ich liebe solche Belehrungen),  mein letztes Wort sind 174,00 Euro.“
Bestimmt der Typ, der zuhause nie das letzte Wort hat, deshalb hat er es bei seinen Kunden.

Als ich unserem Kunden  diesen Vorschlag des Herstellers nannte,  sagte er nur, mit € 230,00  wäre ich einverstanden gewesen, aber so nicht, dann soll bitte getauscht werden.
Jetzt hat der Hersteller mindestens 380,00 Euro an der Backe und zusätzlich einen Kunden weniger.
Aber wie eingangs schon erwähnt, wer solche Verkaufsleiter hat, der braucht keine Kunden mehr.
Hoffentlich schafft der es nur,  bis Anfang 2007 Lieferschein und Frachtpapiere auszufüllen, sonst nenne ich ihm jemanden, der so etwas in 10 Minuten kann.

 

Weihnachtssprüche…

Ich finde täglich Weihnachtssprüche in der Mailbox. Hier mal die von heute:

„Ich hab zu Weihnachten ein paar Wasserski geschenkt bekommen. Jetzt suche ich einen abschüssigen See, damit ich die Dinger auch mal ausprobieren kann.“

„Es ist schon das siebte mal, dass meine Schwiegermutter am Weihnachten zu uns kommt. Diesmal lassen wir sie rein.“ (Woody Allen)

„Warum bekommt man zu Weihnachten meist die falschen Geschenke?
Das Christkind ist blond!“

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Diamantscheiben – wie funktioniert das?

Diamantscheibe ist nicht gleich Diamantscheibe, das weiß jeder, der damit zu einmal zu tun hatte. Woraus besteht eine Diamantscheibe und wie funktioniert das „Schneiden“ und welche Unterschiede gibt es?
Ein paar Antworten versuchen wir hier und in weiteren Einträgen zu geben. Zunächst einmal, was ist überhaupt eine Diamantscheibe und woraus besteht sie?

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Eine Diamanttrennscheibe besteht aus zwei Komponenten:
– dem Stahlkern und
– den mit Diamanten besetzen Segmenten.

Der Stahlkern besteht aus hoch gehärtetem Stahl. Schlitze, die der Diamantscheibe ein ähnliches Ausehen wie einem normalen Holzsägeblatt geben, haben die Aufgabe
– die Scheibe beim Schneiden zu kühlen und
– die Segmente voneinander zu trennen.

Der Kühlvorgang geschieht, indem beim Naßschnitt Wasser oder beim Trockenschnitt Luft zwischen den Segmenten hindurchströmt. Dabei ist es sogar gewünscht, daß die Diamantscheibe beim Schneiden etwas durchbiegt.

Die Segmente selbst, die auf den Stahlkern gesintert oder gelasert werden, bestehen aus Industriediamanten und aus verschiedenen Metallpulvern. Hier hat jeder Hersteller seine eigene, teilweise geheime „Mixtur“.
Hier entscheidet sich, ob es eine Diamantscheibe wird, die schnittfreudig ist und eine gute Standzeit hat oder ob es eine billige, Scheibe wird, die schnell verschleißt oder nur sehr schlecht schneidet. Hier trennt sich also die Spreu vom Weizen.
Eine gute Diamantscheibe besitzt eine optimale Abstimmung zwischen der Abnutzung der Diamantspitzen und dem Verschleiß der Bindung. Der Diamant wird so lange an seinem Platz gehalten, bis er zerstört ist und ein neuer Diamant die Oberfläche des Segmentes bildet. Dass sich eine gute Diamantscheibe auch im Preis niederschlägt, ist klar.

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Bei der Herstellung der Trennscheiben werden die Diamantsplitter und das Pulver mit sehr hoher Temperatur und Druck zusammengepresst, so daß sich auf dem Stahlkern durch diese Segmente ein Schneidbelag bildet. Die Segmente sind geringfügig breiter als der Stahlkern selbst, nur so kann ein sog. Freischnitt erfolgen.
Nun werden mit Diamantscheiben unterschiedlichste Materialien geschnitten. Eine erste grobe Einteilung ist

– hartes Material oder
– weiches Material.

Diamantscheiben, die zum Schneiden von hartem, dichtem
Material eingesetzt werden, benötigen weichere Segmente. Diese weichen Segmente beschleunigen gewollt die Abnutzung, denn dadurch werden die abgenutzen Diamanten schnell ersetzt, so dass die Diamantscheibe in der Lage ist, weiter zu schneiden. Die Segmente einer Diamanttrennscheibe die zum Schneiden von weichem, abrasivem Material eingesetzt wird, müssen hier hart, um die Lebensdauer der Diamanten zu verlängern.

Faustregel :
hartes Schneidmaterial = weiche Bindung
weiches Schneidmaterial = harte Bindung
– siehe auch unter „Tips und Tricks“ Hinweise zur Behandlung von Diamantscheiben

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In unserem Shop 1a-diamantscheiben führen wir Produkte der Firmen Cedima und Norton.
Darüber hinaus führen wir Diamantscheiben der Firma Profitech und der Firma Husqvarna.
Unter diesem Namen werden jetzt die Trennscheiben der Firma Dimas vertrieben, die in den letzten Jahren wunderliche Wandlungen erlebt haben – von Diamant-Boart über Fubag, zu New Fubag zu Dimas, von Dimas zu Electrolux und jetzt ab Januar 2007 zu Husqvarna.
Könnte jetzt sagen, es heißt ja auch „DIE“ Scheibe, also weiblich. Im Gegensatz zu den Männern, die ihren Namen normalerweise behalten, soll es ja bei den Damen öfter dazu kommen, dass der Nachname wechselt. Aber 6 x ? Kann nur daran liegen, dass die Husqvarna-Diamantscheibe ein Filmstar ist, oder?
Aber sicher ist eins: Die Qualität der Diamantscheiben und der Maschinen hat darunter nicht gelitten.

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Steintrennmaschine gegen 500.000 Dichtungen

Ich kenne eine Reihe von Menschen, für die ist jeder Montagmorgen schlimmer als Freitag der 13. Ich hole heute früh um 7:00 Uhr Emails ab und sehe mindestens 200 Spammails in der Voransicht. Wir haben bei unseren Shops ein sog. „Rückruftool“. Wer sich da einträgt, wird von uns zur gewünschen Zeit angerufen. Dieses Tools haben einige Vollidioten für ihre dusseligen Spielchen mißbraucht, so daß im Laufe des Tages rund 1000 solcher Spam-Emails bei mir eintrudelten. Das ägerliche ist, dass sie nicht alles sofort gelöscht werden können, denn es sind ja auch eine Anzahl echter Rückrufwünsche darunter. Jetzt hat unser Programmierer dem Spuk ein Ende gesetzt, wer jetzt dieses Tool aufruft, muß vor dem Absenden eine vorgegebene Kombination eintippen.

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Gegen 11:00 kam dann der Anruf eines Kunden, eines Rechtsanwaltes, der bei uns eine Cedima-Steintrennmaschine CTS 81XL gekauft hat. Er kam heute später in die Kanzlei und fand dort Berge von Kartons, die ein Spediteur abgestellt hat. Inhalt 500.000 (in Worten: fünfhundertausend) „Dichtungen in PE-Schläuchen“. Die Mitarbeiter der Kanzlei haben die Lieferung angenommen, unwissend, dass es ja eine Cedima-Steintrennmaschine sein sollte. Der Kunde, der auf die Dichtungen gewartet hat, bekam dann wohl die Steintrennmaschine. Zum Glück nahm unser Kunde die Angelegenheit sportlich (wir haben nämlich nur nette Kunden), – die Spedition von dem Missgeschickt informiert, reagierte sofort und dann war alles wieder in Ordnung. Halten wir dem Fahrer zugute, daß auch eher unter dem Weihnachtsstress zu leiden hat, ist ja auch noch einmal alles gut gegangen.
Unbeeindruckt vom Weihnachtsstress unser DPD-Fahrer, der freundliche junge Mann, über den ich schon berichtet habe. Der brachte um 17:00 freundlich wie immer eine Lieferung von 10 elektrischen Bauheizern. Bevor ich mir eine Jacke angezogen hatte, hatte er schon alles abgeladen und ordentlich ins Lager gestellt.

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So freundliche und fixe Fahrer wünsche ich allen Paketdiensten. Zur Ehrenrettung von UPS, den Fahrer hat Lilly ins Herz geschlossen, die kann sich nicht halten vor Freude, wenn sie den braunen Wagen sieht, denn der Fahrer hat immer einen Hundekuchen für Sie und dann geht es nur streng nach Vorschrift: erst der Hund, dann der Kunde.

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Bohrmaschine-Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer?

Eine Frage, die immer wieder auftaucht, ist nach dem Unterschied zwischen Bohrhammer, Schlagbohrmaschine und Bohrmaschine.
Was dem Profi klar ist, muß dem Heimwerker noch lange nicht klar sein, besonders dann, wenn er sieht, dass es Bohrmaschinen mit 1 Gang, 2-Gang und Mehrgang gibt, welche ist dann die richtige?
Beginnen wir mit der Bohrmaschine.aeg_schlagbohrmaschine.jpg
Meist findet man die Bohrmaschine mit 2 Gängen, sie wird besonders da eingesetzt, wo präzise in unterschiedlichen Materialien gebohrt werden muß. Bei den technischen Angaben werden in der Regel die maximalen Bohrdurchmesser in Stein oder Metall genannt.

Bei einer 10 mm Bohrmaschine bedeutet dies, dass die Bohrmaschine in ihrer Motorleistung (Drehzahl und Drehmoment) auf einen Durchmesser von 10 mm in Stahl ausgelegt ist.
Bei einer Schlagbohrmaschine wird der größtmögliche Durchmesser in Gestein genannt.
Hier iist auch schon ein Kriterium für den Kaufentscheid: Bohre ich hauptsächlich in Gestein, so ist die Schlagbohrmaschine erste Wahl, bohre ich aber meist in Stahl oder Holz, sollte die Schlagbohrmaschine gewählt werden, bei der das Schlagwerk in der Regel abgeschaltet werden kann.
Oft kommt die Frage, ob mit einer 10 mm Bohrmaschine auch größer oder kleiner gebohrt werden kann.
Antwort wie bei Radio Eriwan: Im Prinzip ja, aber….denn je kleiner der Bohrdurchmesser, desto geringer wird die Umfangsgeschwindigkeit des Bohrers und desto langsamer damit der Arbeitsfortschritt. Klingt verwirrend, aber mit einer 10 mm Bohrmaschine benötigt man mehr Zeit, um ein 6 mm Loch zu bohren, als mit einer 6 mm Bohrmaschine, obwohl ja die Motorleistung einer 10 mm Bohrmaschine meist höher ist, als die einer 6 mm Bohrmaschine. Je größer der Bohrdurchmesser ist, desto höher wird die Bohrmaschine belastet. Umgekehrt: verwendet man zum Beispiel größere Bohrer als 10 mm an einer 10-mm-Bohrmaschine, dann nimmt die Drehzahl der Maschine durch die höhere Belastung ab, was zur Folge haben kann, dass der Motor überlastet wird und durchbrennen kann.
Bei den „DreiEurofünfzigCent“ Maschinen aus dem Billigbaumarkt wird das immer wieder beobachtet. Wer diese Maschinen kauft, wirft oft gutes Geld zum Fenster raus.

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Ein weiterer Unterschied ist bei den Bohrmaschinen in der Form, besonders beim Handgriff festzustellen. Da unterscheidet man den Pistolengriff und den D-Griff, auch Spatengriff genannt. Der Pistolengriff ist handlicher in der Anwendung, man findet ihn meist bei Maschinen bis 13 mm Bohrbereich. Wenn die Bohrmaschine einmal blockieert, so kann über den Hebelarm des Pistolengriffs ein teil des Rückdrehmoments abgefangen werden. Der Zusatzhandgriff sollte aber in jedem Fall montiert sein.
Über den Hebelarm des Pistolengriffes kann im Blockierfall ein Teil des Rückdrehmomentes abgefangen werden. Die Verwendung eines Zusatzhandgriffes ist stets empfehlenswert, bei größeren Bohrdurchmessern unerläßlich.
Der D-Griff ist bei Bohrmaschinen über 13 mm anzutreffen. Hier ist der Zusatzhandgriff unbedingt zu montieren, denn der Hebelarm des Spatengriffs ist gleich 0 und wenn die Maschine einmal blockiert, läßt sie sich ohne diesen Zusatzgriff nicht mehr beherrschen.
Sind viele Löcher mit gleicher Tiefe zu bohren, so ist der mitgelieferte Tiefenanschlag ein Muss. Er spart so nicht nur Arbeitszeit, sondern auch Bohrermaterial.
Mehr und mehr haben sich elektronisch gesteuerte Bohrmaschinen durchgesetzt.
Obwohl die meisten Schlagbohrmaschinen eine elektronische Steuerung besitzen, macht es Sinn, zusätzlich die Maschine mit mehreren Gängen auszurüsten, denn die Elektronik steuert nur die Drehzahl, aber nicht den Drehmomentbereich. Der Drehmomentbereich wird dann durch die einzelnen Gänge, die Getriebeabstufungen bewirken, gesteuert.

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Neben der Bohrmaschine und der Schlagbohrmaschine gibt es noch den Bohrhammer.
Hier wird nicht die Bohrleistung oder die Schlagzahl der Schlagbohrmaschine angegeben, sondern das Gewicht des Bohrhammers. Leichte Bohrhämmer liegen zwischen 1,5 und 3,0 kg, mittelschwere bis 5,00 kg und schwere Bohrhämmer wiegen bis zu 10 kg.
Der Bohrhammer verfügt meist über ein pneumatisch – rotierendes Schlagwerk und wird zum Bohren in Beton und Gestein eingesetzt. Die Schlagenergie des Bohrhammers wird allein durch das Schlagwerk produziert, keinesfalls durch den Druck des Bedienungsmannes. Das Schlagwerk ist meist von Schlagen auf Bohren umschaltbar, so daß ein Bohrhammer auch als Schlagbohrmaschine oder Bohrmaschine eingesetzt werden kann.

Wir führen in unserem Shop Maschinen von AEG, Makita und von Ryobi.

Gibt es ein Leben nach Weihnachten?

Natürlich, Weihnachten kommt immer ganz plötzlich und völlig unvorbereitet. Nicht nur dass, es beschleicht mich das Gefühl, dass es nach Weihnachten kein Leben mehr gibt. Meist enden die Anrufe : „Das muß aber bis Weihnachten fertig sein“ oder „Unbedingt bis zum 22.12. liefern“.
Dabei handelt es sich bei dem was, wir liefern, nicht unbedingt um Weihnachtsgeschenke, oder können Sie sich vorstellen, daß ein Fugenschneider oder eine Steintrennmaschine unter dem Weihnachtsbaum steht?  Ich spreche nicht von den Artikeln unseres Shops, da ist sicher manches, was unter den Tannenbaum passt, Akkuwerkzeuge, Elektrowerkzeuge, Gartengeräte u.s.w. Da sind wir auch gut aufgestellt, alles noch bis zum 22.12. zu liefern.
Oft spielen natürlich auch steuerliche Überlegungen eine Rolle, kaufe ich in 2006, dann kann ich noch einen Teil abschreiben. Aber wie so oft, fällt das meist erst kurz vor Ultimo ein.  

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 Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus
     Foto von Christian Fleuren, Pixelquelle

Gestern war ich in der City, da wird gehetzt, gedrängelt, als wenn morgen alles ausverkauft ist. Also noch gut eine Woche, dann kehrt Ruhe und hoffentlich auch die Gelassenheit wieder ein, die dazugehört, um richtig genießen zu können.
Aber das geht ja auch nicht, da muß umgetauscht ja werden.  Wer viel kriegt, muß vielleicht auch viel umtauschen. Hauptsache, nach Weihnachten geht das Leben weiter.

 

 

 

Ryobi – wer ist das überhaupt?

Es ist bestimmt 15 Jahre her. Unser Verkaufsprogramm Elektrowerkzeuge beschränkte sich auf das Fabrikat Makita. Besondes gefragt bei uns waren die schweren Stemmhämmer von Makitamakita_stemmhammer.jpgIrgendwann waren wir aber mit den Stemmhämmern nicht mehr lieferfähig, ein Kunde benötige aber dringend ein Gerät. Ausweichen auf das Fabrikat Bosch wollte er nicht, seine Erfahrungen damit waren schlecht. Fa fiel uns ein, dass uns ein Vertretrer unlängst besucht hatte und uns etwas von den Stemmhämmern von Ryobi vorschwärmte.

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Unser Kunde war bereit, damit einen Versuch zu machen.  Gekauft und nie mehr etwas gehört, nur Meißel durften wir immer wieder nachliefern oder auch schärfen. Die Werkstatt hat dieser Stemmhammer nie von Innen gesehen. Als wir vor knapp 3 Jahren die Elektrowerkzeuge zusammenstellten, die wir bei Baudax anbieten wollten, fiel uns wieder Ryobi ein. Ryobi liegt im Segment fast in der Nähe des Profibereichs, einige Maschinen, wie zum Beispiel die Bohr- und Stemmhämmer und die Akkuwerkzeuge können sich mit jedem Profigerät messen. Aber auch die anderen Geräte, auch die Gartengeräte, erfüllen immer die Ansprüche eines qualitätsbewußten Heimwerkers oder eines semiprofessionellen Kunden.
Erst in den letzten 1-2 Jahren wurde Ryobi bekannt. Wer steckt dahinter?
Ursprünglich stammt Ryobi aus Japan, vor 50 Jahren begann Ryobi Getriebe und Motorblöcke aus Aludruckguß zu fertigen, seit 35 Jahren werden Elektrowerkzeuge und Gartengeräte hergestellt.

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Heute ist Ryobi ein großer Konzern und gehört zur TTI-Gruppe, zu der auch die „AEG Elektrogeräte“gehört. Der Umsatz von Ryobi in 2002 betrug 1,3 Mrd. Euro und  ist der weltweit größte Akkuwerkzeug-Hersteller. Er beschäftigt 11.000 Mitarbeiter, 5 Fabriken in China, 1 in USA und 1 in Mexiko. Allein das Entwicklungs – und Designcenter beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter und steht unter deutscher Leitung.
Auf eine Billigschiene verzichtet Ryobi, der Anspruch an Qualtität ist sehr hoch, der Kundendienst im eigenen Service-Center klappt hervorragend (wir haben hier auch schon darüber berichtet) und wie innovativ Ryobi ist, sieht man am Ryobi One+ Programm, das immer mehr Freunde gewinnt.
Hier lesen Sie mehr über Ryobi.

Und zum Frühjahr kommen wieder neue Gartengeräte von Ryobi, aber auch die immer beliebter werdenden Akku-Gartengeräte halten wir für Sie verkaufsbereit.

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Reiseerlebnisse einer Norton Clipper Steintrennmaschine CHW 600

Es sind meist nicht die großen Dinge, die eine gut vorbereitete Aktion zunichte machen, sondern meist sind es die kleinen, die Nebensächlichkeiten, die Punkte, auf die am wenigsten geachtet wird. So ist es auch uns heute passiert.

Ein Kunde hat bei uns für ein Bauvorhaben in Kroatien und dann zum dortigen Verbleib einige Maschinen bestellt. Unter anderem eine Steintrennmaschine Norton Clipper CHW 600, vielen auch noch unter dem Namen Steintrennmaschine Clipper Compakt bekannt. Alles wurde termingerecht angeliefert, ordnungsgemäß verpackt und verladen und dann ging der LKW ab nach Kroatien. Für sämtliche Maschinen gab es eine „Langzeit-Lieferantenerklärung für Waren mit Präferenzursprungseigenschaft nach VO (EG) Nr. 1207/2001“ (besser kann man das doch nicht formulieren, und ich frage mich, warum wird eigentlich immer nur über Bürokratieabbau geredet und es bleibt die Frage, „gibt es diese Formulare auch in deutsch“???)

Dieses Bandwurmformular gab es natürlich auch für die Norton Clipper CHW 600, gestempelt (ohne Stempel geht nichts, egal was auf dem Stempel steht, Stempel muß sein, möglichst rund, möglichst groß, möglichst eindrucksvoll. Je unbedeutender das Papier, um so bedeutender muß der Stempel sein, wofür haben wir denn nur die Stempelbeamten?)
Auch war das Formular mit 2 Unterschriften versehen, alles richtig ordentlich. Aber was passierte heute an der Grenze nach Kroatien?    

norton_steintrennmaschine_chw.jpgDie wollten die Norton Clipper  CHW 600 nicht ins Land lassen, trotz Formular, trotz wuchtiger Stempel.  Aufgeregter Anruf bei uns: Wir dürfen die Clipper CHW nicht einführen!
Doch die Lösung nahte. Mit diesem Papier geht es um die „Ursprungsregeln für den Präferenzverkehr mit den EG-Ländern“ Sie wissen nicht, was das für ein Verkehr ist?. Können Sie auch vergessen, jedenfalls stehen da abgekürzt  alle europäischen Länder wie CH für Schweiz, IS für Island, IL für Italien  usw. Im Vordruck  fehlte aber Kroatien, also wurde das nachgetragen. Aber das genau war der Fehler. Da hätte die Abkürzung eingetragen werden müssen, nicht ausgeschrieben  das Wort  „Kroatien“. Ist doch wohl jedem klar, wäre doch auch viel zu einfach Kroatien zu schreiben, dann wüßte man doch tatsächlich, dass die Norton Clipper CHW nach Kroatien eingeführt würde und nicht nach XP, MA, ÜLG, ZAMX oder ROBG, was auch immer diese Länderkürzel zu bedeuten haben.
Zum Glück gibt es schnelle Sachbearbeiter, Faxgeräte, schöne Stempel und so war der Zwangsaufenthalt an der Grenze nur von kurzer Dauer, die Aufregung zuvor aber groß. Jetzt ist die Norton Clipper CHW für immer da, wo andere Urlaub machen.
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Foto Pixelquelle.de