Jetzt Videos bei Baudax!

Ich habe es vor einiger Zeit bereits angekündigt, wir wollen bei Baudax auch Videos zeigen. Die ersten Videos, die wir jetzt eingespielt haben, zeigen Tips und Tricks für Heimwerker mit dem Ryobi-Akku One+ System. Vorgestellt von der Fernsehmoderatorin Gesa Bergmann. Besondere Aktualität hat das Ryobi-One+ System ja auch, weil es jetzt auch Ryobi-Gartengeräte One+ gibt.
Wir haben eine umfangreiche DVD  in verschiedene einzelne Videos unterteilt, so daß man bequem eine Auswahl treffen kann.
Man kann ein Produkt noch so gut und ausführlich beschreiben, man kann Fotos einfügen, die das Produkt von allen Seiten zeigen, das Produkt zoomen usw. Aber das Produkt auf einem Video im Einsatz zu sehen, sagt mehr, als die beste Beschreibung. Und gute Kundeninformation ist uns wichtig.
Wir laden Sie ein in die Baudax Videothek, weitere Videos sind in den nächsten Tagen zu sehen. Ich werde es jeweils hier ankündigen.
Wer sich in einer Videothek nicht so genau auskennt: Wenn man auf dem Button links neben dem Lautsprechersymbol klickt, hat man ein Vollbild.
Wir haben bewußt darauf verzichtet, die Videos von Plattformen wie YouTube zu laden, alle Viedeos liegen auf unserem Baudax Server.

Für die Spezies. die es genau wissen wollen: programmiert ist die Videothek mit „AJAX“ (Web 2.0) .

Nistkästen vom Verein „Die Lebensgemeinschaft“

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Heute mache ich mal Werbung für eine soziale Einrichtung. Ich habe darüber berichtet, daß der typische, „Schleswig-Holsteinische Knick“, der unser Grundstück im Osten und zum Teil im Süden begrenzt, vor ein paar Wochen geknickt wurde.
Dieser Knick war ein herrliches Biotop für alle möglichen Lebewesen und Kleinlebewesen, selbst seltene Vögel gaben sich dort ein Stelldichein.
Diese Brutmöglichkeiten sind ihnen jetzt bis zum Nachwachsen des Knicks genommen. Da ich überall im Garten gerne Nistkästen aufhänge, wollte ich in Knicknähe weitere Nistkästen anbringen. Im Internet fand ich eine sehr schöne Website über „Die Lebensgemeinschaft e.V.“, eine Einrichtung für behinderte Menschen, die dort in 26 Großfamilien leben. In diesen Familien wir ein sehr schönes kulturelles Leben gepflegt mit Musik, Malerei, Tanz, Chor, Orchester, Sport usw.
Diese Lebensgemeinschaft hat auch eigene Werkstätten, wo wunderschöne Dinge gefertigt werden.
Dort fand ich dann auch die Vogelhäuschen, die gestern bei mir ankamen. Sie sind handwerklich sehr gut und liebevoll gefertigt, sie kosten nicht einmal 10,00 €, weniger als die Hälfte der Holzbetonkästen, die ich sonst immer aufgehängt habe. Sie sehen auch richtig schön aus und entsprechen voll und ganz den Richtlinien der Vogelschutzwarten.
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Ein eigener Shop wird unterhalten, der neben Holzartikeln auch Keramik, Töpferwaren, Flechtwaren, Textilien und Kerzenartikel anbietet.
Wer also für unsere Singvögel etwas tun will, der unterstützt  gleichzeitig den Verein „die Lebensgemeinschaft“.
Doppelt genäht.
Meine Nistkästen habe ich bereits  aufgehängt, einen Kasten, der sofort von einem Fliegenschnäpper inspziert wurde, habe ich gleich mal fotografiert.

Peinlich, peinlich,….durch die Büsche geschlagen

Der frühe Vogel fängt den Wurm, stimmt aber nicht immer. Da haben wir mit der Verkaufsleitung von Husqvarna (für Partner-Dimas Diamantscheiben, Steintrennmaschinen, Trennjäger usw.) zusammen mit dem regionalen Verkaufsleiter einen sehr frühen Termin vereinbart. Die Zusammenarbeit sollte vertieft werden, über neue Produkte und Preise geredet und auch eine Planung für 2007 sollte gemacht werden. Beide Herren hatten vor Ort übernachtet und so klingelte es pünktlich früh am Morgen wie besprochen. Beide Limousinen standen vor dem verschlossenen Tor. Türöffner geholt – das Tor blieb zu, Türöffner aus dem Auto geholt-Tor blieb zu- der nächste Türöffner-das Tor weigerte sich, aufzugehen, es rührte sich nicht. Von Hand schieben – geht nicht. Da standen wir also 2 Personen links vom Tor 2 Personen rechts vom Tor und konnten nicht zueinander kommmen.

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Zum Glück ist ja gerade der Knick geknickt worden, da blieb den Herren nichts anderes übrig, als sich durch die Büsche zu schlagen, um zu uns zu kommen. Garantiert hatten die nie zuvor solche Hindernisse beim Kundenbesuch zu überwinden.
Trotz der Peinlichkeit am Anfang, das Gespräch war gut, der Störungsdienst kam binnen weniger Minuten und hat den Schaden behoben.

Dann behalte ich es lieber,…Herr Kollege

Dass wir als Onlinehändler auch im Internet kaufen, ist klar. Da haben wir auch noch nie ein Problem gehabt, alles lief glatt, mal haben wir zwar etwas lange warten müssen, aber mittlerweile haben wir auch unsere Stammhändler, besonders für Elektronikartikel und Bürobedarf, da fällt ja ständig etwas an.

Nun habe ich mir für mein privates Notebook im Internet ein kleines Lautsprecherset bestellt, da der eingebaute Lautsprecher keine große Freude macht. Das, was dann kam, hat mich sofort nach dem Auspacken maßlos enttäuscht, dass ich es gleich wieder eingepackt habe, um es zurückzuschicken.
Dies dem Händlerkollegen freundlich mitgeteilt, obwohl nicht verpflichtet, wollte ich sogar die Frachtkosten übernehmen.
Also ganz normal vom Widerrufsrecht Gebrauch gemacht, zum erstenmal überhaupt und das seit vielen Jahren Onlineeinkauf.
Was kam dann? Ein Email mit Belehrungen, wie ich es zurückzuschicken hätte, es würde abgeholt, die Kosten würden verrechnet, Beschädigungen auch an der Verpackung würden das Produkt zur B-Ware machen und deshalb würde nicht der volle Kaufpreis erstattet und, und, und. Teilweise standen die Äußerungen sogar eindeutig in direktem Gegensatz zum Fernabsatzrecht.
Nach dem Lesen war mir sofort klar, egal wie, aber mit dem gibt es Ärger, wenn ich es zurückschicke, das zeigte schon der Stil seiner Mail. Obwohl ich das Gerät nicht ausgepackt hatte, nicht probiert hatte, nichts. Der will gleich datauf hinweisen, dass er ein Haar in der Suppe findet, um den Preis nicht zu erstatten. Also Ärger!!
Aber macht es Sinn sich zu ärgern? Ich habe den Lautsprecher eben verschenkt, jemand hat sich gefreut, ich muß mich nicht ärgern und der „Kollege“ bekommt es nicht zurück – schön auch für ihn. Aber diesem „Kollegen“ scheint überhaupt nicht klar zu sein, was er bei Kunden, die vielleicht zum erstenmal im Internet einkaufen, damit anrichtet. Und nicht nur bei denen.

Schichtendickenmessgerät

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Hätten wir ein Schichtendickenmessgerät aus unserem Shop 1-werkstattgeraete. zur Verfügung gehabt, so wäre uns das garantiert nicht passiert. Aber zum Glück kommt ja oft „Kommissar Zufall“ ja oft zur Hilfe.

Was war passiert?
Mit einem Fahrzeug hatten wir vor ca einem Jahr einen Schaden, nicht aufgepasst, zu dicht an eine Mauer gefahren und schon war das rechte Hinterteil eingedrückt und auch die hintere Tür war erhblich in Mitleidenschaft gezogen.
In die Werkstatt zur Reparatur gegeben und einen Sachverständigen mit einem Gutachten beauftragt, denn der Schaden lag bei reichlich über 4.000 € .
Jetzt vor ein paar Wochen – Duplizität, diesmal fuhr uns ein anderes Fahrzeug fast genau an diese Stelle. Und was haben wir gesehen? 1. Spachtel, 2. Spachtel, 3. Spachtel aber kein neues Teil. Das neu einzupassen ist nämlich mühsam und aufwendig, allein dies Reparatur lag bei mind. 1800 €

Da hat sich die Werkstatt locker mal soeben 1300 € reingezogen, (denn auf der Rechnung stand Neuteil eingebaut, angepasst und lackiert) denn statt ausbauen und neu einbauen, wurde gespachtelt und zwar fingerdick, nein mehrfingerdick. Wer konnte auch damit rechnen, dass genau diese Stelle wieder beschädigt wird und so sichtbar wird, wie wir hier beschissen betrogen wurden? Dumm gelaufen, wir ersparen uns ausdrücklich hier zu schildern, mit welchen Versuchen die Werkstatt aus dieser Nummer rauskommen wollte.

Hätten dieses Schichtendickenmessgerät zur Hand genommen, so hätten wir genau sehen können, wieviel Lack, wieviel Spachtel usw. bis zum Blech aufgetragen sind. Aber der Schuster hat ja immer die schlechtesten Schuhe und wer vermutet schon so etwas? schichtendickenmessgerat.jpg

Dieses Schichtendickenmessgerät sollte eigentlich ein MUSS nicht nur für jede Werkstatt sein, sondern auch für jeden, der mit gebrauchten Autos handelt. Möchte nicht wissen, wieviele Auto als „unfallfrei“ in Zahlung gegeben werden und der angeschmierte ist am Ende ja nicht der Autohändler, sondern der Käufer des Wagens. Und für nicht einmal schlappe 150,00 Euro ja wirklich keine Anschaffung, die den Autohändler zwingt einen Kredit aufzunehmen oder auf seinen Urlaub zu verzichten.

Ein ganz normaler Hotlinetag

Wenn wir am Sonnabend telefonisch für unsere Besucher und Kunden erreichbar sind, so kommt es vor, dass besonders bei gutem Wetter nur 1-2 Anrufe kommen. Aber es gibt auch Tage, da sind es bis zu 20 Anrufe.
Heute war so ein mittelprächtiger Tag ,was die Anrufe anbelangt. Aber es war schon interessant.
Ein Kunde, sofort eindeutig als aus Bayern anrufend erkannt, war völlig verärgert. Er hatte sich einen Fliesenschneider gekauft, nicht bei uns, sondern in einem anderen Shop. Diese Fliesenschneidemaschine hat nicht einmal 50,00 Euro gekostet, ausgestattet mit einem Motor, der mit 500 kW angegeben war. Ein billiger Import, den Namen nenne ich lieber nicht, aber mit dieser Krücke wollte er Feinsteinzeug schneiden, ein besonders hartes Material, das aber immer mehr zur Anwendung kommt. Ihm war in dem Gespräch schnell klar, dass er eine Maschine mit mind. 1000 kW und dazu eine spezielle Scheibe benötigt. Dies hat er dann bestellt und Dienstag wird er sie bereits erhalten und sein Badezimmer kann gefliest werden.
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Der nächste Anrufer wollte wissen, welchen Durchmesser denn die Ryobi-Oberfräse hat. Mußte ihn vertrösten, denn ich habe keine am Lager zum Nachmessen und in meinen Dokumentationen steht dieses Maß nicht. Dann kam ein Anrufer, der konnte die Grillsaison nicht abwarten und fragte gezielt nach einem Grill. Dann meinte er, weil ja noch keine Saison ist, könnte er doch sicher die als Zubehör erhältliche Edelstahlablage gratis dazu bekommen. Er konnte nicht verstehen, dass das nicht ging, aber er war genau der Typ, der ein Kalb mit 6 Beinen wollte, denn dann sagte er: Ich brauche keine Rechnung, kann ich nicht mit Negergeld bezahlen? Ich weiß wirklich nicht, welche Vorstellung mancher Kunde
hat, erst meinte er, wir hätten wohl einen Esel, der Dukaten kackt herstellt oder wir wären die Caritas und dann noch mal kräftig das Finanzamt bescheissen behumpsen. Der nächste Anruf kam aus der Hauptstadt, ein Fliesenlegermeister rief an, weil er noch nicht so PC-sicher ist und bestellte ohne zu fragen (Duplizität der Ereignisse) einen Dimas-Fliesenschneider und diverse Scheiben. Ein echter Profi, der genau wußte, was er wollte. 5 Minuten später schickte er per Fax eine Kopie seiner Überweisung, die er per Onlinebanking erledigt hatte. So müssen wir nicht warten, bis die Zahlung auf unserem Konto ist, Montag geht diese Maschine raus.
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Ein weiterer Kunde hat sich im letzten Jahr irgendwo einen Ryobi-Stemmhammer gekauft und war auf der Suche nach Kohlebürsten. Wir konnten ihm helfen. Dann lange Zeit nichts und ganz in Ruhe Cappu trinken mit drei einemStück Kuchen. Meist ist es so, gerade dann, wenn der Cappu eingegossen ist, klingelt es und wenn der Anruf fertig ist, ist der Cappu kalt. Diesmal nicht.
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So gegen 17.00 Uhr dann eine Frage, wie schnell ein Hochdruckreiniger von Nilfisk-Alto lieferbar sei. Bestellung wurde in Aussicht gestellt, warten wir es ab.
Also, ein ganz normaler, ruhiger Sonnabend, mein Schreibtisch ist jetzt aufgeräumt und zwischendurch habe ich noch Korrespondenz erledigt. Besonders das Aufräumen war nötig! (Sagt jedenfalls Dagmar, ich habe das nicht so gesehen, aber Frauen irren bekanntlich nie).

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(Fotos Akten+Cappu Pixelquelle)

Versatel IV

Heute habe ich mir ernsthaft die Frage gestellt, ob bei Versatel nur Dummköpfe schlecht ausgebildete Menschen sitzen, oder wegen schlechter Leistung von der Telekom ausgemusterte. Ich werde schon bei vielen Telefonaten  als erstes gefragt, ob wir wieder Online sind. Sind wir, aber nur 2 PCs mit einer ISDN-Leitung, da hat sich nichts geändert.  Zur Erinnerung: 2 Wochen seit dem wir bei Versatel ang. mit Highspeed DSL angeschlossen waren (was aber nie erreicht wurde, obwohl man uns beglückwünschte und sofort für 1 Monaten die Gebühren einzog),   hat man uns einfach im Internet ohne Vorwarnung abgeschaltet wegen ang. techn. Probleme. Wir möchten uns doch einen anderen Provider suchen. Den hatten wir sofort, unseren alten Provider, Hansenet. Aber was passierte?  Die versammelte Intelligenz bei Versatel – wohl wissend wie wichtg ein Internetanschluß für Onlineshops sind – hatte Hansenet mitgeteilt (und das bitte auf der zunge zergehen lassen): Unser Wunschtermin für DSL ist der 30 März. Worauf bei der Telekom die „letzte Meile“ für den 30. März fest bestellt wurde. Es bleibt also bei diesem Termin heutige Auskunft Hansenet), denn sonst muß der Antrag  wieder gekündigt, ein neuer gestellt werden und der benötigt auch wieder 3-4 Wochen. Aber was sollen wir uns ärgern? Aber eins ist sicher, wenn ich irgendwo Versatel sehe, laufe ich so schnell ich kann, denn ich habe gehört, dass Dummheit ansteckend ist.

Versatel III

Ich frage mich, ob bei Versatel in Flensburg die fleischgewordene Frechheit, Dummheit oder Unverschämtheit versammelt ist.

Kommt heute ein Schreiben dieser Gesellschaft mit folgendem Text:
„hiermit bestätigen wir Ihnen Ihre Kündigung vom 15.02.07 für das Produkt ….“

In unserem Schreiben vom 15.02.07 steht nirgendwo das Wort „Kündigung“. Im Gegenteil, wortwörtlich und gefettet steht zu lesen:
„Wir setzen Ihnen hiermit eine Nachfrist bis zum 20.02.07, uns den vertraglich bestätigten DSL Zugang zur Verfügung zu stellen. “

Wir haben wirklich Verständnis für Pannen, Fehler und Unzulänglichkeiten. Aber was sich Versatel hier leistet, ist in meinen Augen eine Unverfrorenheit, die beispiellos ist.
Ich habe mal bei Goggle „Versatel“ eingegeben. Was da zu lesen ist, genügt durchaus mir den Vorwurf zu machen, dass ich das vor Vertragsabschluß nicht getan habe. Ich hätte dann nämlich den Vertrag nie unterschrieben.
Und ein Geschäftsbrief ohne Telefonnummer, ohne Faxnummer und ohne Emailanschrift zeigt nicht nur, wie unfreundlich man mit Kunden umgeht, sondern auch, dass man die Hosen gestrichen voll hat und so versucht, von Anrufen, Mail und Faxen verschont zu bleiben.
Dass der Brief keine Unterschrift aufweist, sagt eigentlich alles. Dabei gibt es soviele Seminare, wo Mitarbeiter geschult werden, wie man mit Kunden umgeht. Aber Versatel kommt ja aus „unserem“ Schleswig-Holstein und da weiß man, dass der Fisch zuerst am Kopf stinkt.

Versatel II

Ich war bislang der Meinung, alles noch ganz gut zu kapieren und mich auch noch halbwegs klar auszudrücken. Stimmt wohl nicht, besonders nicht in dem Punkt, dass ich dachte, mich haut so schnell nichts um. Aber heute…..

Habe bei hansenet angerufen und gefragt, wie weit den die Portierung ist, wann ich damit rechnen könne, bei Handenet angeschlossen zu werden. Spontane Antwort: „Zu Ihrem Wunschtermin, am 30. März.“ Höflich nachgefragt, ob ich mich verhört hätte. „Nein, das hat uns die Versatel so mitgeteilt.“

Ich weiß nicht, wie man das bewerten soll, da schließt man einen Vertrag mit Versatel, wird beglückwunscht von Versatel, dass man jetzt mit Highspeed ins Internet gehen könne um dann eine Woche später zu sagen, man kölnne uns technisch überhaupt nicht ins Internet bringen, es sei eben dumm für uns gelaufen. Seit heute mit 2 ISDN im Schneckentempo ins Netz, dringende Arbeiten können nur durch Überstunden erledigt werden, Emails werden mit Verspätung gelesen und beantwortet, weil sich bis gestern alles um einen PC scharte, heute um 2. Kontoabfrage, die normal stündlich vorgenommen wird, damit die Bestellungen, die per Vorkasse bezahlt werden, sofort nach Geldeingang zum Versand gelangen können, können nur 3 x am Tag abgerufen werden. Anrufen geht nicht, nur eine Hotline mit langen Warteschleifen und am Ende der Leitung die totale Hilflosigkeit oder Arroganz.
Frage mich, sind die bei Versatel bewußt so unverschämt, oder stimmt das System nicht? Jedenfalls hören wir jetzt von allen Seiten, dass jeder schon mal irgendwo gehört hat, dass Versatel nur Probleme bereitet. Ich dachte immer, Versatatel sei was die Telekommunikation anbelangt, so etwas wie eine kleine Tochter der Telekom. Da habe ich mich wohl getäuscht, das ist wohl die Mutter der Telekom.

Neues von Versatel

Immer noch müssen wir uns im Internet mit einem ISDN-Anschluß und einem Laptop, der mit GPRS-Geschwindigkeit ins Internet geht, „begnügen“. Was das bedeutet, kann sich jeder Autofahrer vorstellen, der auf der Autobahn fährt und das nur im 1. Gang tun kann.  Von vernünftiger Arbeit kann keine Rede sein. Eine Datei, die ich heute verschickt habe, hat fast 10 Minuten gebraucht, um endgültig versandt zu sein. Wir haben eine Reihe neuer Produkte, die wir vorstellen wollen, auch ein paar interessante Fotos, aber wenn wir die mit ISDN einstellen, können wir gleich Urlaub beantragen.
Und Versatel? Versatel bucht von unserem Konto munter weiter im Wochentakt irgendwelche Beträge ab. Rechnungen gibt es nicht, wofür Versatel diese Beträge abbucht, keiner kann das sagen. Geld abbuchen ohne den Vertrag zu erfüllen, wie nennt man das eigentlich juristisch? Ich habe doch tatsächlich geglaubt, wenn man Erlaubnis hat, von fremden Konten Geld einzuziehen, macht man das ganz besonders sorgfältig.
„Lasst die Lastschrift doch zurückgehen“, wurde mir heute schon geraten, aber dann ist zu befürchten, dass Versatel uns noch das Telefon abdreht, wie es die Telekom angeblich gerne macht.
Apropos Telekom,  vor genau 10 Tagen hatte ich die Telekom angerufen, um eventuell dort mit Internet und Telefon abzuschließen.  Ein Rückruf der Geschäftskundenbetreung wurde versprochen. Genau erklärt, worum es geht. 5 Minuten später ein Anruf von der Telekom, von einem Mobiltelefon: „Ich habe gehört, Sie brauchen mehrere Handies.“  Bingo! Wieder am 13.2. angerufen, wieder wurde der sofortige Rückruf eines Geschäftskundenbetreuers versprochen.  Und auf den Anruf warten wir aber nicht mehr; aber über die Telekom kann man sich schon lange nicht mehr wundern. Wie sagt man? „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken“.  Aber davor hat der liebe Gott bei den verantwortlichen „Vorständen“ (Warum heißen die eigentlich Vorstand? Die sitzen doch meist den ganzen Tag auf ihren Designerstühlen) Vorzimmer gesetzt, zwecks Abschottung oder zwecks Gestankverhinderung?

Ich werde gerade korrigiert. Vorstände sitzen nur halbe Tage, die andere Hälfte stiefeln sie möglicherweise über den Golfplatz.  „Immer dieser furchtbare Druck mit der Handicapverbesserung“