„Gespräche am Teetisch“ ein bemerkenswertes Buch! Meine Empfehlung!

Gespräche am Teetisch

Einige Leser dieses Blogs kennen mich persönlich und wissen, dass ich den größten Teil meiner Schulzeit im Internat verbracht habe.
Rückblickend sage ich, das war eine tolle Zeit, aber als ich im Internat war, fand ich die Zeit  überhaupt nicht toll. Disziplin, Pünktlichkeit, sich einordnen müssen, strenge Internatsleiter und Präfekten (Erzieher), eine gewisse Strenge, die wir jedenfalls so empfunden haben, das Essen war auch eben „Großküche ohne Geschmack“, das führte dazu, dass wir uns immer gefreut haben, wenn Ferien waren und wir dem Internat eine Zeitlang den Rücken kehren und tun und lassen konnten, worauf wir Lust hatten, solange es keinen großen Ärger mit den Eltern gab.
Zufällig kam ich per Internet vor Jahren an einen Mitschüler aus meinem Internat in Kontakt. Er besuchte zwar das Internat nicht zur gleichen Zeit, aber es gab schon viele Anknüpfungspunkte. Wir sind seit langer Zeit befreundet und ich bin stolz, Taufpate seiner süßen Tochter sein zu dürfen.
Dieser Freund, Johannes Chwalek, Lehrer für Philosophie, Deutsch und Geschichte, verbindet eine ganz besondere Zeit mit diesem Internat. Besonders deshalb, weil sie für ihn völlig anders, als es für die meisten Mitschüler der Fall war.
Es ist eine unglaubliche Geschichte, über die er Tagebuch geführt und darüber jetzt ein beachtenswertes Buch geschrieben hat.
Als Kind und Heranwachsender körperlich und psychisch von der Stiefmutter misshandelt, ein Vater, der den Misshandlungen auch seiner Geschwister tatenlos zusah, eine lieblose Kindheit, all das musste  Johannes verarbeiten, um nicht seelisch vor die Hunde zu gehen.
Johannes  kam schließlich ins Internat, weil seine schulischen Leistungen nachließen, und dann passierte etwas, womit man überhaupt nicht rechnen konnte.
Denn dann drehte sich alles. Ich will nicht zu viel verraten.
Seine schlimme Kindheit zu Hause, die Zeit im Internat und alles, was da passierte, hat Johannes Chwalek in seinem Roman:
„Gespräche  am Teetisch“
niedergeschrieben.
Ein ganz bemerkenswertes Buch, eine Lebensgeschichte, die voll unter die Haut geht
und bei mir das Internat und seinen Präfekten in ein ganz anderes Licht taucht.

Ich habe hier noch nie für ein Buch geworben, aber es ist ein Buch, das auch zeigt,
wie „Internat anders geht“.

Onlinekauf einer Waschmaschine

Dass wir als Onlinehändler auch gerne online einkaufen, liegt auf der Hand.
Da wir in einem kleinen Örtchen leben mit knapp 15Tsd. Einwohnern ist natürlich bei bestimmten Artikeln die Auswahl an Fachgeschäften eingeschränkt. Allerdings was wir im Ort bekommen, kaufen wir auch hier.
Vor einigen Wochen drohte unsere Waschmaschine in den Streik treten zu wollen. Da sie auch schon über 10 Jahre auf dem Buckel hatte, sollte eine neue ran. Zufällig fiel uns ein paar Tage später ein Prospekt eines bekannten Kaufhauses in die Hand, dort war eine große Auswahl im Angebot, alles
Markennamen. Schon erstaunlich, was da stand: „40 Flecken“ oder „100 Flecken“, die beim Waschen beseitigt würden. Dagmar meinte, die ist richtig, Du so kleckerst oft.
Bestellt, per Paypal bezahlt und das Teil rollte ran. Dagmar hatte mittlerweile einiges gesammelt und ab damit, in die Trommel, zuvor ausgiebig die Bedienungsanleitung studiert.
Ich gebe zu, Bedienungsanleitungen sind mir ein Gräuel, ich stehe mehr auf “learning by doing“.
Aber trotzdem reingeschaut, okay, war ein deutsches Markenfabrik, was „die Frauen wünschen“, aber der erste Waschversuch ging daneben.  Die Wäsche trotz Schleuderprogamm kam klatschnass raus und von meinen 100 Kleckerflecken war nur einer weg.
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