Baudax bald mit Videos

Was können und müssen wir bei Baudax (und den anderen Shops) ändern und verbessern, damit das Surfen und natürlich auch das Kaufen mehr Spass macht, mehr Informationen zum Kaufentscheid bietet?
Diese Frage haben wir mit einigen Stammkunden in den letzten Wochen ausgiebig diskutiert. Die anfängliche Idee, Produkte so zu präsentieren, dass man sie per Mausklick drehen und wenden kann (wie eine Bratwurst auf dem Rost),oder auch zoomen kann, wurde dann doch schnell wieder als Spielerei abgetan. Natürlich ist es schön, wenn man zum Beispiel einen Akkuschrauber von allen Seiten betrachten kann, aber ist das eine Hilfestellung beim Kauf? Wenn es um Kleidung, Schmuck usw. geht, also da, wo es besonders auf das Aussehen und die Optik ankommt, ist diese Möglichkeit ganz sicher sinnvoll. Aber technische Geräte? Kommt es dabei nicht mehr darauf an, WIE etwas funktioniert? Alle waren sich einig, dass es keine Verbesserung ist, unsere Artikel so zu präsentieren.
In einem Punkt waren wir alle einer Meinung: Die Produkte sollten mehr im Einsatz gezeigt werden, zumindest die Produkte, wo es anschaulicher ist, zu sehen wie etwas funktioniert, als sich durch Beschreibungen zu lesen.
Also haben wir uns entschlossen, Videos einzustellen. Die technischen Voraussetzungen sind geschaffen, einige Videos liegen auch schon bereit, aber ich sage nur einen Namen „Versatel“. Wenn das überstanden ist, wenn wir endlich wieder mit DSL ins Internet können, überspielen wir die Videos, die uns vorliegen. Leider verfügen nur wenige Lieferanten über Videos, aber so nach und nach kommen die auch auf den Trichter.
Ein Kunde unserer Handelsgesellschaft hat uns sogar angeboten, in einem seiner Büros zu arbeiten, dort ist ein DSL-Anschluß mit Highspeed. Dieses Angebot hat uns natürlich gefreut, aber ob sich ein Umzug mit Akten, Unterlagen und (falls das Notebook nicht ausreicht) mit mind. 1 PC lohnt?
Mal hören, wann denn die Umschreibung zu Hansenet erfolgt, wenn es noch ewig dauert, werden wir dieses Angebot wohl annehmen.
Also, bitte noch etwas Geduld, wenn das mit den Videos fertig ist, berichte ich hier.

Neues von Versatel

Immer noch müssen wir uns im Internet mit einem ISDN-Anschluß und einem Laptop, der mit GPRS-Geschwindigkeit ins Internet geht, „begnügen“. Was das bedeutet, kann sich jeder Autofahrer vorstellen, der auf der Autobahn fährt und das nur im 1. Gang tun kann.  Von vernünftiger Arbeit kann keine Rede sein. Eine Datei, die ich heute verschickt habe, hat fast 10 Minuten gebraucht, um endgültig versandt zu sein. Wir haben eine Reihe neuer Produkte, die wir vorstellen wollen, auch ein paar interessante Fotos, aber wenn wir die mit ISDN einstellen, können wir gleich Urlaub beantragen.
Und Versatel? Versatel bucht von unserem Konto munter weiter im Wochentakt irgendwelche Beträge ab. Rechnungen gibt es nicht, wofür Versatel diese Beträge abbucht, keiner kann das sagen. Geld abbuchen ohne den Vertrag zu erfüllen, wie nennt man das eigentlich juristisch? Ich habe doch tatsächlich geglaubt, wenn man Erlaubnis hat, von fremden Konten Geld einzuziehen, macht man das ganz besonders sorgfältig.
„Lasst die Lastschrift doch zurückgehen“, wurde mir heute schon geraten, aber dann ist zu befürchten, dass Versatel uns noch das Telefon abdreht, wie es die Telekom angeblich gerne macht.
Apropos Telekom,  vor genau 10 Tagen hatte ich die Telekom angerufen, um eventuell dort mit Internet und Telefon abzuschließen.  Ein Rückruf der Geschäftskundenbetreung wurde versprochen. Genau erklärt, worum es geht. 5 Minuten später ein Anruf von der Telekom, von einem Mobiltelefon: „Ich habe gehört, Sie brauchen mehrere Handies.“  Bingo! Wieder am 13.2. angerufen, wieder wurde der sofortige Rückruf eines Geschäftskundenbetreuers versprochen.  Und auf den Anruf warten wir aber nicht mehr; aber über die Telekom kann man sich schon lange nicht mehr wundern. Wie sagt man? „Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken“.  Aber davor hat der liebe Gott bei den verantwortlichen „Vorständen“ (Warum heißen die eigentlich Vorstand? Die sitzen doch meist den ganzen Tag auf ihren Designerstühlen) Vorzimmer gesetzt, zwecks Abschottung oder zwecks Gestankverhinderung?

Ich werde gerade korrigiert. Vorstände sitzen nur halbe Tage, die andere Hälfte stiefeln sie möglicherweise über den Golfplatz.  „Immer dieser furchtbare Druck mit der Handicapverbesserung“

Über Akkuwerkzeuge

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Akkuwerkzeuge – welche sind für mich richtig?

Akkuwerkzeuge  werden mehr und mehr bei uns nachgefragt. Waren es bis vor einigen Jahren nur die Bohrschrauber, so geht es heute quer durch das Elektrowerkzeugprogramm, Handkreissägen, Stichsägen, Tacker, ja im nächsten Monat bieten wir sogar einen Winkelschleifer  auf Akkubasis an.. Handlichere Geräte, höhere Leistung , und schonende Schnelladeverfahren  machen Akkugeräte im Haus und Garten mehr und mehr unverzichtbar.
Oft erreichen uns Fragen, was es denn mit den Angaben Volt und Ah auf sich hat.
Hier eine paar Hinweise, die zur Kaufentscheidung beitragen sollen.

Volt und Ah
Mit diesen Angaben werden Akku-Werkzeuge klassifiziert.
Volt ist die Maßeinheit für die elektrische Spannnung,  Ah (Amperestunden = Stromstärke x Zeiteinheit (h) ist die Maßeinheit für die Kapazität eines Akkus.

Je höher die Spannung eines Akkus, um so mehr Zellen  besitzt er, aber um so schwerer ist er auch. Die Kapazität (Ah) ist ein Maß für die Speicherfähigkeit des Akkus und bedeutet die entnehmbare Stromstärke (A = Ampere) x  Zeiteinheit (h = Stunden).

Die unterschiedlichen Angaben für Volt geben eine erste Entscheidungshilfe für die Anschaffung eines Akku-Werkzeugs:

– 7,2 und 9,6 Volt-Geräte sind besonders leichte und handliche Akku-Werkzeuge.

– 12 und 14,4 Volt-Geräte nimmt man, wenn das Gewicht der Akku-Werkzeuge   keine große Rolle  spielt, jedoch  eine höhere Leistung benötigt wird.

– 18 und 24 Volt-Geräte finden ihren Einsatz da, wo höchste Leistung von den Akku-Werkzeugen verlangt  wird  und das Gewicht eine untergeordnete   Rolle spielt.

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Meist finden sich in den Akkugeräten  Nickel-Cadmium-Akkus. Sie sind klein, von geringem Gewicht, wartungsfrei und robust. Sie geben eine hohe Leistung ab und können ohne Probleme sehr häufig auf- und entladen werden. Auch Temperaturen bis  ca. -10 Grad   können diese Akkus vertragen. Also Ideal für Akku-Bohrschrauber, Akku-Bohrmaschinen, Akku-Säbelsägen, Akku-Handkreissägen,  Akku-Schwingschleifer, Akku-Rasentrimmer, Akku-Heckenscheren usw.

Wenn Sie regelmäßig Baudax aufsuchen, so werden Sie feststellen, daß nicht nur mehr und mehr Geräte jetzt mit Akkutechnik angeboten werden, sondern auch, daß sich die Leistungsfähigkeit der Akkus zu immer mehr Leistung hin verändert. Auch das Verhältnis Preis – Leistung verbessert sich dabei.

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Wir bekommen häufig die Frage gestellt, warum in Baumärkten oder in Nichtfachgeschäften immer wieder Billiggeräte mit Akku, sog. „No-Name-Geräte“, angeboten werden, die erheblich unter den Preisen für Markennamen liegen.

Die verwendeten Akkus sind meist von geringer Qualität und Kapazität, die die angegebenen Werte nicht erreichen, sie sind auch meist nicht schnelladefähig. Die Sicherheitsventile der Akkus lassen sich nach einmaligem Öffnen meist nicht mehr verschließen, so daß die Zellen austrocknen. Häufig werden billige Kunststoffe mit dünnwandigen Gehäusen verwendet.

Die mitgelieferten Ladegeräte sind einfach aufgebaut und tragen nicht zur Schonung der Akkus bei, auch sind sie meist nur für eine Akkuspannung zu verwenden.

Kundendienst oder Ersatzteilbeschaffungen findet man bei diesen Exemplaren in der Regel auch nicht. Hier geht es immer nur um das schnelle Geschäft, keinesfalls um zufriedene Kundenbindung.

Auch hier gilt:

Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm gedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.

John Ruskin engl. Sozialreformer 1819-1908

Werkstattgeräte und Tankstellenbedarf

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Unter der Woche mit Minigeschwindigkeit im Internet, da blieb doch manches liegen. Zwar ist immer noch ISDN angesagt, aber heute, Sonntag, mußte ich nachsitzen. Der Shop Werkstattgeräte mußte dringend bearbeitet werden. Und statt das  bis zum Mittag schöne Wetter in der frischen Luft zu genießen, war Büro angesagt.
Über 350 Produkte mußten den Kategorien zugeordnet werden, das ist zum Glück jetzt fertig. Mir ging auch das zuvor unstrukturierte in dem Shop aus den Zeiger, jetzt ist es übersichtlicher und weitere Produkte aus unserem Lieferprogramm können online gestellt werden – wenn wir wieder mit DSL-Speed arbeiten. Hoffen auf Hansenet.
Eine Kfz.-Werkstatt von Innen haben sicher schon viele Autofahrer erlebt und ganz sicher, ein Produkt aus unserem Shop hat schon jeder Autofahrer in der Hand gehabt, wenn auch in anderer Farbe: Diese typische Kühlwasserkanne steht an fast jeder Tankstelle. 

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Müssen Toilettenfrauen „scheißfreundlich“ sein?

Es gibt so herrlich bescheuerte Fragen, bei manchen kann man nur den Kopf schütteln, bei anderen lachen und wieder bei anderen Fragen fällt einem nichts ein. Dass mir nichts einfällt, kommt nicht oft vor. Aber heute….
Nun sagt man ja, dass es erlaubt ist, jede Frage zu stellen, dass es aber dem Befragten frei gestellt ist, darauf zu antworten.  Und da gibt es die schönen Antworten, die so beginnen „Im Prinzip ja, aber…“ Könnte auch sagen „je nach dem“, bloß nicht festlegen, ein  „Jenachdemer“ sein, ich glaube, das sagte Wilhelm Busch.
Nun sind wir seit heute nach dem Mißgriff bei Versatel schon glücklich, dass 2 Arbeitsplätze Internetanbindung haben, kein DSL, sondern das, was vor 20 Jahren modern war, mit ISDN.
Und da fragt mich doch tatsächlich heute jemand aus der Telekommunikationsbranche, „können Sie denn mit ISDN nicht auch ihre Shops betreiben,  müssen Sie denn überhaupt DSL haben?“ Nein, wir MÜSSEN nicht, wir MÜSSEN auch nicht 20 km nach Hamburg mit dem Auto fahren, wir können uns einen Rucksack auf den Rücken schnallen und zu Fuß gehen,  wir MÜSSEN unsere Ware auch nicht mit dem Paketdienst versenden,  wir können auch einen reitenden Boten beauftragen (dann sind wir aber den Kunden garantiert los),  aber wenn der Internethandel die modernste Vertriebsform ist und die schnellste dazu (auch die, die sich am schnellsten ändert), warum sollen wir uns  mit ISDN zufrieden geben?
Also MÜSSEN wir DOCH (DSL, Auto, Paketdienst usw.), da unsere Kunden das zu Recht erwarten und eine Toilettenfrau muß auch nicht scheißfreundlich sein, aber einer freundlichen gebe ich viel lieber ein Trinkgeld.

Rechtsanwalt Olaf Tank

 Da flattert mir heute ein Schreiben eines Rechtsanwaltes Olaf Tank aus Osnabrück ins Haus.

Dieser Herr verlangt von mit € 123,00 für eine Rechnung vom 30.12. einer Firma Andreas & Manuel Schmidtlein GbR.
Ich hätte am 9.12.06 auf der Internetseite p2p-heute.com mit einer IP Nummer 80.171.5258

Kosten in Höhe von 84,00 Euro verursacht. Einschl. seiner Kosten soll ich bis zum 22.02. € 123,00 an ihn zahlen.

Dumm für ihn gelaufen, denn

  1. war ich an besagtem Tag weder im Internet, noch im Büro, sondern bei Freunden eingeladen. Zugang zu den PCs hatte an dem Tag niemand, das zeigt schon die Schließung.

  2. Bekommt er nur -wenn ich richtig informiert bin – per gerichtlichem Beschluß von meinem Provider den Namen desjenigen der seine IP hinterlassen hat. Und diesen Beschluß gibt es nicht.

  3. Ist dieser Herr Anwalt mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft bekannt, denn mit der Masche zockt er Menschen ab, die keine Ahnung haben und beim Schreiben eines Anwalts vor Angst sofort zahlen. Merkwürdig nur für mich, dass die Anwaltskammer scheinbar untätig bleibt oder haben die so viele schwarze Schafe, dass die nicht mehr nachkommen?

 

Ich habe ihm soeben wie folgt geantwortet:

„Sehr geehrter Herr Tank,

ich sitze auf einem gewissen Örtchen und habe Ihr Schreiben vom 12.2.07 vor mir.
Gleich werde ich es hinter mir haben.

Mit freundlichen Grüßen“

 

Vorteil der Vergesslichkeit

Wenn man sich bei uns die Technik ansieht und die diversen Kabel, die nicht stückweise, sondern pfundweise verlegt sind, teils lose, teils unter Kabelbrücken, dann sieht man oft vor lauter Bäumen den Wald nicht.
Da entdecke ich heute zufällig  einen weiteren, funktionstüchtigen NTBA für einen ISDN-Anschluß. Der ist wohl aus unerklärlichen Gründen nie gekündigt worden, aber er ist noch vorhanden und die grüne Kontrolleuchte zeigte uns, da ist ja noch was.  Unsere Fritzkarte, die wir früher zum Webzugang benutzt haben, war sogar noch (fast) richtig konfiguriert, Jedenfalls ein Lichtblick: Ein PC, der von Dagmar, kommt jetzt mit ISDN-Geschwindigkeit ins Netz.  Zum Glück, so sind wir nicht nur mit dem lahmen Notebook im Internet, können vernünftig Mails beantworten, Aufträge abrufen, bearbeiten und die Logistik in Gang setzen. Vor allem können jetzt die Kontoauszüge einfacher abgerufen werden.  Auch wenn alles recht langsam geht, aber „it works“.
Gut, dass ich irgendwann im letzten Jahr vergessen habe, diesen Anschluß zu kündigen.
Auch Versatel hat sich geregt. Eine freundliche Dame rief mehrfach an, Sie will mit dafür sorgen, dass die Umstellung zurück auf Hansenet reibungslos und schnell vonstatten geht.
Was ich nicht verstehe ist, dass Hansenet heute eine mögliche Geschwindigkeit zwischen 1500 und 4000 gemessen hat, Versatel aber eine Geschwindigkeit von 0, obwohl beide die gleiche Leitung von der Telekom anmieten.
Muß ich ja auch nicht wissen, Hauptsache es funktioniert. Und zwar ganz schnell.

Versatel-das große Schweigen

Sitze heute um 8:30 Uhr beim Zahnarzt – und was sehe ich? Im Wartezimmer steht ein Notebook mit Wlan-Anschluß. Leider konnte ich nicht ran, ein anderer Patient surfte im Internet.

Also wieder mit GPRS Schneckengeschwindigkeit und Notebook so gut es eben geht, Aufträge. Logistik und Zahlungsverkehr abwickeln. Fühle mich 15 Jahre zurückversetzt, als ein Modem 14400 absolute Spitze war. Da habe ich noch geraucht und der Aufbau einer Seite mit etwas Grafik dauerte exakt eine Länge Reval ohne Filter. So etwas ist es jetzt auch. Versatel hüllt sich in Schweigen. Die haben aufgegeben, wir sind ja auch nur Kunde. Telekom angefragt, wie schnell die einen DSL-Anschluß stellen können. Anruf eines Kundenberaters wurde angekündigt. Ist fast 4 Stunden her.
Aber was sind schon 4 Stunden?

Versatel-unglaublich

Wir haben unser Haus und unser Büro ca. 5 km von Elmshorn entfernt. Wir wohnen zwar noch nicht am Ar…. der Welt, aber ich habe den Eindruck, dass man ihn von uns aus schon sehr genau sehen kann. Oder wohnen wir in der schon Wüste? In der Servicewüste wohnen wir auf jeden Fall, das wurde uns heute wieder einmal klar gemacht und zwingt uns möglicherweise sogar zum Umzug.
Vor eine Woche habe ich berichtet, dass Versatel uns abgeschnitten hat, weil angeblich der nächste DSL-Verteiler (oder wie das Ding auch heißt) zu weit von unserem Büro entfernt sei. Da käme es zu Leitungsproblemen. Das klang vor Vertragsabschluß ganz anders.

Seltsam, denn bei Vertragsabschluß vor 4 Wochen sagte man uns, und so steht es auch im Vertrag, dass wir mit Highspeed ins Internet kommen. Also von Hansenet zu Versatel gewechselt. Ich mache ja sicher viele Fehler, aber das war wohl einer der besonders nachhaltigen. Nachdem wir dann nur einer Minigeschwindigkeit ins Internet kamen (angeblich würde ein Skript programmiert, dass wir wenigstens mit DSL 2000 verbunden würden), sind wir seit heute ohne Internetanschluß. Was wir dann bei Versatel erlebt haben, ist unglaublich. So ein richtig rotzfrecher Typ sagte uns, es sei dumm gelaufen, aber dass wir noch einmal ins Internet kämen, könnten wir uns abschminken. Auf meinen Einwand, dass man die gleiche Leitung wie Hansenet benutzen würde, die immerhin 2000 DSL gebracht hätte, sagte diese frischgebackene Arroganz, dann sollen wir doch einfach wechseln.
Wer solche Mitarbeiter an der Hotline hat, der braucht keine Kunden mehr, der hat sicher genug.

Ich bat ihn, mir dann schriftlich zu bestätigen, dass ich aus dem Vertrag entlassen würde und er möchte auch bestätigen, dass Versatel den Vertrag nicht erfüllen könnte. Das macht die Beschwerdestelle, seine spontane Antwort. Und dass da eine riesige Warteschleife war, wundert sicher niemanden.  Ich bat diesen lösungsorientierten Mann, mich damit zu verbinden. Das könne er nicht, ich müsse direkt dort anrufen. Ich bat um die Telefonnummer der Geschäftsleitung oder eines Entscheiders.
Antwort:
Die darf ich nicht rausgeben, ich kenne sie nicht einmal. Dann bitte die der Rechtsabteilung, auch die dürfe er nicht nennen. Vielleicht sitzen da ja alles Typen, die sich vor Angst vor Reklamationen in die Hose scheissen   schlottern. Oder gibt es eine andere Erklärung?  Servicewüste Deutschland – das habe ich schon oft gehört, aber noch nie so hautnah erlebt, wie mit Versatel.

Fazit, wir sind offline, Verbindung nur über eine Laptop-Card, die aber so langsam wie ein analoges Modem ist. Damit steuern wir also den Auftragseingang, das Rechnungswesen, die Logistik, den Zahlungsverkehr, die Artikelpflege usw. usw.
Wenn also mal etwas nicht so klappt, bitte anrufen. Aber wer hätte gedacht, dass solch eine Kaltschnäuzigkeit überhaupt möglich ist. Da muss man ja schon bei dieser Erfahrung die Telekom direkt lieben.

eerlijkheid duurt het langst

dieser Satz stand als Überschrift auf einer Mail, die uns aus Holland erreicht hat.
Hintergrund: Ein Kunde aus Holland  hatte eine Rechnung  3 x bezahlt, zweimal mit der Visakarte und noch einmal per Überweisung, als er von uns die Rechnung erhielt (auf der  aber ein „Bezahltvermerk“  stand) . Er hatte das nicht einmal gemerkt und war deshalb überrascht, als er die Rücküberweisung erhielt.
Wenn man „eerlijkheid duurt het langst“  laut aufsagt, versteht man den Sinn und stellt fest, dass sich Sprichworte doch sehr gleichen.