Neues aus den Shops und Providerwechsel

Daß wir immer auf der Suche nach Verbesserungen sind, die das Einkaufen erleichtern, haben wir im Blog schon einmal geschrieben. Eine Erfahrung, die wir jetzt gemacht haben und sicher viele andere auch, die im Internet einkaufen, hat uns veranlasst, etwas Neues programmieren zu lassen.

Der Grund ist, daß ich mich bei einem Einkauf im Internet in einem Shop registrieren wollte, schließlich kaufen wir ja auch sehr viel bei unseren Kollegen.
Als ich die lange Prozedur (fehlte nur, daß ich meine Schugröße angeben mußte) hinter mich gebracht hatte, kam am Schluß, als ich auf „weiter“ klickte, eine Fehlermeldung. Mein Geburtsjahr mußte voll ausgeschrieben eingetragen werden. Okay, habe ich geändert, dann wieder auf „weiter“. Wieder eine Fehlermeldung, weil ich vergessen hatte, „Herr“ einzutragen. Klar, woher soll ein Rechner wissen, dass der Name Michael wohl nur in Ausnahmefällen dem weiblichen Geschlecht zugerechnet wird.
Auch geändert und auf „weiter“ geklickt. Dann ging es weiter bis zur Kasse. Zahlung: Kreditkarte. Das Feld „gültig bis“ habe ich 3x ausgefüllt 06-08 war der erste Versuch, da kam eine Fehlermeldung, aber erst am Ende des Vorgangs. Also zurück und 06/08 im 2. Versuch, wieder Fehlermeldung. Dann 06.08 – das klappte. Ich war kurz davor, den Einkauf abzubrechen, aber ich wollte einfach mal sehen, wie hier die Shopführung bis zum Ende funktioniert.
Das will ich unseren Kunden nicht zumuten, nicht jeder hat meine Engelsgeduld. In unseren Shops haben wir schon eine Schnellregistrierung, die nur die wichtigsten Daten abfragt:

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Nur wer mit der Kreditkarte zahlen will und wer Ratenkauf wünscht, muß ein paar Angaben mehr machen, dazu sind wir verpflichtet.

Aber auch da kann man sich leicht verschreiben und jetzt ist unser Programmierer dabei, ein kleines „Programm“ zu entwickeln, das den Fehler beim Eintragen schon in dem Moment anzeigt, wo er entsteht. Und die Daten wie z.B. die Gültigkeitsdauer der Kreditkarte, kann so eingegeben werden, wie man will, das System korrigiert das automatisch.

Da muß nicht erst alles ausgefüllt sein, bis die Fehlermeldung erscheint. Jeder Kunde will seinen Einkauf schnell beendet haben und seine Zeit nicht mit der Korrektur seiner Eingaben vertrödeln.
Die meisten Verbesserungen sieht man nicht, sie finden in der Programmierung statt. Es kommen noch mehr, ich berichte dann und…..jede Menge neue Produkte kommen nach und nach.

Seit vielen Jahren sind wir mit dem Telefon und dem Internet bei „Hansenet“. Da lief auch alles recht gut, Pannen und Fehler passieren überall. Der Service am Wochenende war nicht gerade berauschend, aber kein Grund zu wechseln. Der Grund, warum wir „Hansenet“ gekündigt haben, ist ganz einfach. Hansenet kann uns nur DSL 2000 zur Verfügung stellen. Das ist mager, wenn man viel im Internet zu tun hat. Dazu war der Preis für das Komplettpaket recht saftig.
Da sind wir auf „Versatel“ gekommen, die uns mit DSL 16000 „Ultraspeed“ beglücken und sogar noch über 35 % günstiger als „Hansenet“ sind. Aber die Hotline…….Eine Frage, die bei der Installation auftrat, ließ mich 10 Minuten in der sog. Business-Hotline schmoren. Ich habe dann aufgelegt. 10 Minuten in der Warteschleife ist keine Hotline, sondern eine Sleepline, eine Frachheit, da graut es mir jetzt schon bei Störungen. Und dass man uns einen kostenlosen Router versprach und jetzt im Monat 3.99 € Miete kassieren will, nenne ich mal einen „erfolglosen Versuch, neue Kunden zu schröpfen“. Bei einer Vertragslaufzeit von mind. 24 Monaten kann jeder Zweitklässer feststellen, daß man das auch Verarsche Verdummung nennen kann.
Aber es macht schon Freude, jetzt mal größere Bilddateien, die uns zur Verfügung gestellt werden, zu downloaden. Zu ISDN Zeiten habe ich mir für 50 MB dann immer Resturlaub nehmen müssen.

Fliesenlegers Trick oder Blödsinn?

Von unserem Wasserschaden habe ich berichtet. Der ist behoben, aber ……..
Der Fliesenleger kam, stolz, weil er die Cottofliesen noch gefunden hat, die bei uns verlegt sind und beim Aufstemmen kaputt gingen. In Hamburg gibt es einen Fliesenhändler, der mit Fliesen handelt, die nicht mehr hergestellt werden. Wenn man Fliesen dort kauft, ist es sinnvoll, die Telefonnummer des Notarztes dabei zu haben, denn die Preise sind enorm hoch. Aber sicher immer noch billiger, als einen ganzen Raum neu zu fliesen.
Aber……es waren nicht die Fliesen, die bei uns verlegt waren. Die gehen eindeutig in einen roten Ton, während die neuen jetzt mehr gelb sind.
Erste Aussage: „Die dunkeln nach“. Mag sein, die alten Fliesen sind fast 20 Jahre alt, also haben wir ja Hoffnung, dass die neuen in 20 Jahren entsprechend nachgedunkelt sind. Und was soll jetzt passieren?  Antwort  „Da habe ich so meine Tricks“.
„Und die wären?“  „Ich verrate doch nicht meine Berufsgeheimnisse!“  „Okay, dann wieder raus damit und die mit der richtigen Farbe rein.“
Das wollte der Fliesenleger aber auch nicht. „Ich verrate Ihnen dann meinen Trick ausnahmsweise: mit Kaffee einreiben, dann dunkeln die nach“. Die Kaffeesorte, die wir nehmen sollten, hat er uns  trotz unserer inständigen Bitten nicht verraten.  Da er ein paar Fliesen mehr gekauft hat, machen wir jetzt einen Versuch, mit Kaffee die Fliesen zu einem Rotton zu bewegen. Nach jetzt fast 24 Stunden sieht das aber eher wie Scheisse Dreck aus. Egal, vielleicht müssen wir ja nur geduldig sein, oder eine andere Kaffeesorte ausprobieren oder die Fliese mag keinen Kaffee, nur Tee.  Oder muß ich nicht sogar dankbar sein, dass sein Trick nicht darin bestand, es mit 30-jährigem Schottischen Whisky zu probieren?

Alle Jahre wieder…….neue Preise?

Ab Januar befällt unsere Hersteller alljährlich die gleiche Krankheit, man kann die Uhr danach stellen: Preiserhöhung. Natürlich immer mit gestelzten Worten, man habe sie so gering wie möglich gehalten, aber die Kosten des Vormaterials, die Lohnkosten und Lohnnebenkosten zwingen…. usw.
In diesem Jahr ist es aber besonders spannend, denn die 3 % mehr an Mehrwertsteuer kommen auf den Verbraucher zu.
Das würde bedeuten, dass am Schluß nach den material- und lohnbedingten Erhöhungen der Kunde auch noch diese
3 % MwSt. schlucken muß. Spannend deshalb, weil wir sehen, ob die Hersteller wirklich moderat und so gering wie möglich die Preiserhöhungen durchführen (oder gar zum jetzigen Zeitpunkt ganz darauf verzichten), so dass der Kunde nicht alles tragen muß.
Wir werden das jedenfalls ganz genau beobachten. Seit dem 1. Januar Haben Ryobi und Homelite neue Preislisten rausgegeben. Beide stammen aus dem selben „Stall“, da ist es nicht verwunderlich, das sie gleichzeitig die Preise geändert haben. Aber: Sehr moderat, teilweise gar nicht, teilweise nur sehr gering, da hat man tatsächlich den Kunden im Visier.
Wir haben die ersten 3 Wochen abgewartet und erst jetzt die Ryobi-Preise angepasst, einige Artikel haben wir von uns aus sogar reduziert.
Besondere Freude bereiten uns natürlich die Hersteller, die nicht einmal eine Preisliste 2007 rausgeben, sondern uns nur schlicht und ergreifend wissen lassen, dass sämtliche Preise aus der Preisliste 2006 um XY Prozent ab 2007 Gültigkeit besitzen. Da muß der arme Kalkulator nächtelang gesessen haben, um diese Pauschale hinzukriegen. So unterschiedlich jedes Produkt ist, so unterschiedlich sind die Preise und so unterschiedlich müssen bei wirklich ehrlicher Kalkulation auch die einzelnen Produkte teurer werden.

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Natürlich ist das Vormaterial teilweise sogar erheblich teuerer geworden, Stahl, Kupfer zum Beispiel; aber schließlich sollte man auch gewiefte Ingenieure haben, die durch Fertigungsverbesserung einen Teil der Preiserhöhung auffangen können.
Ich werde hier berichten, wie das so mit neuen Preisen abläuft. Bin diesmal selbst besonders gespannt!
– Foto „Pixelquelle.de“ –

E-Plus und Kundenfreundlichkeit und eine tolle Software

Vor 10 Jahren bin ich von D 2 auf E-Plus umgestiegen. der Grund war, dass E-Plus zu der Zeit die absolut beste Sprachqualität und das modernste Netz bot. Leider habe ich dann festgestellt, dass besonders in ländlichen Gebieten hier um Umkreis von 100 km immer wieder Funklöcher auftreten, die z.B. bei einem D1 Handy, das Dagmar hat, nicht auftreten.
Ich konnte damit leben, mehr ungern als gern, aber in Hamburg, längst der Autobahnen und in Städten gab es keine Probleme. Unlängst stand auf der Homepage etwas von 98 % Abdeckung. Vor einem Jahr bin ich dann von E-Plus zu Base gewechselt, Base ist aber E-Plus mit Flatrate.
Als wir unlängst eine 3 Tage dauernde Telefonstörung hatten, hat Hansenet uns angeboten, jede Nummer auf ein Handy umzuleiten. Pech gehabt, dass ging bei Base/E-Plus nicht, hier ist E-Plus nicht vorhanden. Ein tiefes Funkloch. Wir haben uns damals schnell noch ein D-Handy besorgt, aber Sinn der Sache eines Telefons ist, damit telefonieren zu können und nicht, ein weiteres Handy zu kaufen.
Ich habe dann die unglaubliche Frechheit besessen und gefragt, ob man mich nicht nach 10 jahren aus dem Vertrag entläßt, denn ich möchte ja auch schon vom Büro aus mit dem Handy telefonieren können. Antwort – so ein vorgedruckter schmalziger Satz, natürlich nein, der Vertrag muß erfüllt werden. Basta! (nein, den Bastakanzler haben wir ja nicht mehr).

Was schreibt E-Plus stolz auf der Homepage:
„Das bedeutet für Sie: Wo immer in Deutschland Sie sind, mit E-Plus bleiben Sie auf Empfang.“
und an anderer Stelle mit stolz geschwellter Brust:
„Das Produkt- und Markenportfolio ist präzise auf die individuellen Bedürfnisse der Kundensegmente zugeschnitten und liefert passende Angebote für jeden Anspruch – denn bei E-Plus steht der Kunde im Mittelpunkt.“
Zumindest der Satz ist das typisches Blabla, im Grunde will E.Plus Kohle machen, dafür sind sie da und Kohle steht im Mittelpunkt oder täusche ich mich? Ein Ableger von Mutter Theresa ist E-Plus ja bestimmt nicht, aber deshalb sollte man meinen, dass die Mitarbeiter in der Lage sind, das Wort KULANZ buchstabieren zu können?
Da gibt es freundlichere Menschen, die arbeiten wie jeder andere auch, um Geld zu verdienen, aber die sind an Win-Win-Beziehungen interessiert. Ein Beispiel. Vor etwa 2 Jahren habe ich mit ein kleines CRM Programm gekauft, das meine Kunden, meine Kontakte usw. bestens verwaltet. Wenn mich Kunde X anruft, habe ich „sein“ Fenster gleich auf dem Bildschirm, alle Gesprächsnotizen sehe ich, alle Ansprechpartner, dahinter liegt die Korrespondenz, ein tolles Programm, das es sogar kostenlos gibt, wenn man nur 50 Kontakte verwalten will; und das wirklich gute, der Chef ist immer ansprechbar und hilfsbereit, wenn Fragen auftreten.
Jetzt gab es ein Update und mein Programm war versehntlich der DEL-Taste zum Opfer gefallen und ich hatte zusätzlich meinen Lizenzschlüssel verbusselt. Email an Hed Dress geschickt und binnen Minuten war der Schlüssel da. Selbst das Konvertieren in die neue Version wollte Herr Hoepping kostenlos machen, da ich kein Update gemacht hatte. Die Daten waren noch vorhanden und alles läuft wieder und bestens mit der neuen Version. Daran sollte sich E-Plus ein Beispiel nehmen und da diese Gegensätze so gut passen und sicher Anfragen kommen:
Hier geht es zur Hed.Dress

Kann ich empfehlen!

Software (fast)fertig

Nur ein Zwischenbericht. Die neue Software ist fast fertig, es sind noch ein paar Besonderheiten zu programmieren.
Gut für die Kunden, die noch immer keine Rechnung haben, denn Rechnungen können immer noch nicht geschrieben werden.
Auch der neue Shop ist davon betroffen, da fehlte heute die Zeit, für den Bilderupload und die Zuordnung.

Morgen gibt es mehr zu berichten, garantiert!

Luftentfeuchter ade…

Da stand er plötzlich mit seinen Messgeräten – unangemeldet. Der Mann vom Trocknungsservice Alfred Grönsund aus Uetersen kam. Vor dem ziehe ich meinen Hut. Er mußte nämlich, um mit seinen Heizschläuchen unter den Estrich zu kommen, durch die Terracottafliesen den Schlauch führen. Vor vielen Jahren hatten wir einmal den Fall, da wurden diverse Fliesen so ca. 10 cm im Durchmesser aufgebohrt und am Ende der Trocknung wurden diese Löcher einfach vergossen. Meist hatte ich noch ein paar Reservefliesen, aber nicht für sämtliche Löcher. Das war ärgerlich. Dieser klasse Mann, hat die Fliese fein säuberlich rausgetrennt, Wasser in die entstandenen Fugen gekippt und schon nach kurzer Zeit konnte er die Fliese ganz normal und völlig unbeschädigt rausnehmen! Ein echter Profi und das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, echte Profis ranzulassen, wenn man selbst das Problem nicht in den Griff bekommt. Woran erkenne ich den echten Profi? Ganz einfach, am Geschirr, am Werkzeug und seiner Sicherheit. Wenn der Handwerker mit Gelumpe kommt, mit Geraten und Maschinen, die er im Baumarkt gekauft hat, dann sollte man schon sehr skeptisch sein. Unser „Trockner“ hatte Qualitäts-Luftentfeuchter und Raumtrockner, gute Messgeräte und er arbeitete zielstrebig.
Wenn das die Installateure gewußt hätten, wie man Fliesen unbeschädigt löst, wäre ein Problem weniger vorhanden, nämlich woher diese ca. 1 Dutzend weggestemmten Terracottafliesen nehmen?

Da verkaufe ich seit vielen Jahren Luftentfeuchter und Bauheizer, jetzt durfte mußte ich das am eigenen Leib erleben. Es ist schon faszinierend zu sehen, wenn ich nach einem Tag den Wasserbehälter des Luftentfeuchters geleert hatte, was da so an Wassermengen aus dem Fußboden geholt wurde und im Luftentfeuchter kondensiert wurde.

Wie das alles so gehtt und wie man sein Haus oder seine Wohnung trocknet, das haben wir bei Baudax zusammengetragen und kann hier nachgelesen werden.

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Was ergab die Messung? Wände und Fußboden sind nach exakt einer Woche trocken, auch wenn man es nicht direkt fühlt, es bleibt ein gutes Gefühl zu wissen, dass man – hier darf man das sagen – „auf dem Trockenen sitzt“ – denn wir sind ja kein Schiff. Deshalb „Tschüss Raumtrockner, Tschüss Firma Grönsund“, endlich wieder alles trocken, jetzt können Fliesenleger und Maler kommen. Und die Firma Grönsund aus der Rosenstadt Uetersen können wir wirklich empfehlen.

Was war sonst: Ärger mit einer Software (die war sogar prämiert!), gestern mehrere Stunden versucht, den Fehler zu finden. Ohne Erfolg. Heute die Hotline angerufen. Die haben tatsächlich noch eine 0190 Nummer. 45 Minuten versucht, das Problem zu lösen und am Ende des Telefonats den klugen Rat bekommen, alles zu deinstallieren und neu zu installieren. Dieser Rat hat allein an Telefonkosten € 90,00 Euro gekostet, jede Menge Zeit von uns ist draufgegangangen und das Schönste immer am Schluß (deshalb ist für mich der Nachtisch immer wichtiger als die Suppe), auch eine neue Installation, die der Weisheit letzter Schluß war, hat keinen Erfolg gebracht. Dann habe ich Thomas Stöcker angerufen. Er wartet seit vielen Jahren unsere PCs, das Netz, hilft bei Hardware- und Softwareproblemen, war schon zig-fach unser retter in PC-Not. Thomas Stöcker ist von Haus aus Vermessungsingenieur und hat diverse Software für die Vermessung entwickelt, die wir bei 1a-Vermessung anbieten.
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Ende des Gesprächs, er programmiert uns eine Software, nicht so umfangreich wie die nichtfunktionierende, aber alle Features brauchen wir auch nicht, aber so wissen wir wenigstens, dass die Software läuft und eine Hotline, die 2,00 €/Minute nimmt, hat er auch nicht. Montag soll die Software fertig sein. Und auf Thomas Stöcker war immer Verlass!

Winkelmessgeräte und wieder Paketdienste

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(Nestle-Winkelmesser, digital)

Manchmal geht alles schneller als man denkt und auch die Vorurteile werden wieder über den Haufen geworfen.
Was war heute los? Seit etwa 14 Tagen nehmen die Lieferungen ins Ausland zu. Hatten wir in 2006 noch so alle 2-3 Wochen eine Lieferung ins Ausland, so ist Januar 2007 bislang Spitzenreiter für Auslandslieferungen. Holland, Portugal, 2 x Griechenland, Thailand, Dänemark und Rumänien. Da ist es nicht einfach, den richtigen Paketdienst zu finden. Der eine geht nach Gewicht und Länge bis 2,00 m, ein anderer nur nach Gewicht bis 30 kg, einer geht nach Gewicht und Gurtmaß usw.
Natürlich versuchen wir immer den günstigsten Paketdienst zu finden, aber der ist manchmal viel langsamer als die teureren.

Gestern hatte es mit DPD nach ja richtig super geklappt, kompetente Auskunft, freundliche Menschen bei der Annahme und günstiger Frachtsatz. Heute war Rumänien dran mit der Lieferung eines Sola-Winkelmessers:

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Es hat sich jetzt wirklich fast europaweit rumgesprochen, dass wir tolle Vermessungsgeräte in unserem Shop 1a-Vermessung anbieten. Dieser digitale Winkelmesser besteht ja aus einem Alu-Rohrprofil und wiegt kaum etwas. Auch die Größe ist total im Rahmen, was sollte schiefgehen? DPD angerufen: Bedauern, denn nach Rumänien liefert DPD nicht mit dem Paketshop. Und wenn über die Kundennummer sehr teuer, aber dafür schnell. Aber Fracht und Gerät sollten schon in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Also wo angerufen? Richtig 01805333 Deutsche Post. Und dann? Kaum zu glauben, kompetent, sofort den Preis für den Versand des Winkelmessers genannt bekommen (€ 30,00 und wenn per Luftfracht € 38,00). Wenn ich an gestern denke……..
Da ich gestern auf die DHL geschimpft habe, hatte ich heute das Glück, dass diese Größe von der Post bearbeitet wird. Und ich hatte tatsächlich gedacht, die DHL ist servicefreundlich und die Post muß dazulernen……..

Paketdienste ….

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Über Erfahrungen mit den Paketdiensten haben wir ja schon berichtet. Heute hatten wir das Vergnügen mit der Post und der Tochter DHL. Zugegeben, an den Postschaltern hat sich in Punkto Freundlichkeit schon einiges verbessert, aber sonst? Ein Kunde wollte 3 Pumpen für Thailand kaufen und diese auf dem günstigsten Versand geliefert bekommen. Er schlug vor, die Post zu nehmen. Also Telefonbuch her, Telefonnummer von der Post gesucht. Nicht drin. Deutsche Post? Nicht drin, Letzter Versuch Deutsche Bundespost, auch Fehlanzeige. Jetzt in der D-Info nachgesehen unter Post, aber da standen nur Namen, nicht die Post. Aber dann, unter Deutsche Post in Andechs eine Telefonnummer 01805333. Angerufen und eine freundliche Dame. Thailand geht nur bis 20 kg pro Paket, kostet 80 Euro. Dumm, denn eine Pumpe wiegt 10,7 kg, das würde also 3 Pakete bedeuten, nicht ein Paket oder maximal 2.

Dann kam eine Lieferung zum Versand nach Holland – 2 Pakete. Normal arbeiten wir mit GLS, aber denen war das Paket um ein paar Zentimeter zu groß. Ich bin zwar sicher, dass der Sachbearbeiter am Telefon keine Ahnung hatte, aber was bringt es, sich zu streiten. Da fiel mir wieder die Post ein. Also, die Nummer gewählt, diesmal ein freundlicher Herr. Aber Pech, ein Paket wiegt 21 kg und die Post transportiert nur bis 20 kg (sind die so schlapp, dass sie nur 20 kg heben können?).

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Da müssen sie DHL nehmen, „da wird sie geholfen“. Weiterverbundenzur DHL. War wohl der direkte Nachfolger eines alten, deutschen Postbeamten, denn er fiel ständig ins Wort, wußte schon genau, was wir wollten und das sogar noch besser, aber dann wollte er die Maße haben. Also Rollbandmaß raus und gemessen. Ich will mich kurz fassen, denn dann ging es los: Nur versichert bis…, sonst Aufschlag pro 100 Euro usw. Es kam aber kein Preis, aber der Vorschlag, wir sollten doch aus einem Paket 2 Pakete machen. Dann wollen wir also einen Edelstahlbehälter und einen Elektromotor mitten durch schneiden
Jedenfalls dauerte das Telefonat über 30 Minuten und hinterließ den Eindruck, die DHL hat keine Ahnung oder das Abrechnungswesen ist so kompliziert, dass selbst ein Hochschulstudium nicht die angemessene Qualifikation dafür ist.

Was tun, das Paket sollte heute weg. An DPD gedacht, die haben im Internet ganz dick eine Telefonnummer. Angerufen, Preisauskunft bekommen (zu dem Preis wollte DHL nicht einmal 1 Paket transportieren), die nächste Annahmestelle genannt bekommen mit Telefonnummer und Ansprechpartner. Dagmar ist gleich los, freundliche Menschen an der Annahmestelle, Kaffee wurde angeboten, Versandpapiere ausgestellt und jetzt um diese Zeit ist das Paket auf dem Weg nach Holland. Gut, daß wir das Telefongespräch mit der DHL beendet haben, sonst würden wir jetzt noch genau alles erklärt bekommen wie: muß aber versiegelt werden, wenn es höher versichert werden soll, aber nicht mit Siegellack und einer Euromünze, da müssen sie schon erkenntlich sein usw usw. Jetzt komme ich ins Grübeln, war bisher GLS unsere erste Wahl, muß ich jetzt sagen DPD wird wohl unser neuer Lieferant, denn schon der Fahrer, der immer zu uns kommt, ist zuverlässig, freundlich und hilfsbereit.

Ach so, wegen der Nachfragen. Nein Dagmar hat keine Zigarette mehr geraucht, nicht einmal angefasst und ich mußte auch nicht in den Außendienst!
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Fotos: Pixelquelle.de

Fliesenschneider und Vorsätze

Jahresende ist Rückschau, Jahresanfang ist Vorschau und Rückschau. Und Gelegenheit für Vorsätze. Davon mehr am Schluß.
Wo haben wir uns in 2006 besonders getäuscht?
Ganz klar, mit dem Verkauf von Fliesenschneidern bzw. Fliesenschneidemaschinen. Wir haben es zwar geschafft, keinen Auftrag trotz mancher Lieferengpässe zu verlieren, aber wir sind doch überrollt worden von der Nachfrage, die wir nicht für möglich gehalten haben. Aber auch Vorsätze werden gefasst, am Schluß mehr darüber.
Fliesenschneidemaschinen bieten wir ja nicht nur bei Baudax, sondern auch in unserem Shop 1a-Diamantscheiben an.
Dabei waren es nicht einmal die kleinen, handlichen Fliesenschneider , wie z.B. nachstehender Fliesenschneider SMS von Norton.

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Hier sind zwar auch gute Stückzahlen zusammengekommen. Aber damit hatten wir schon gerechnet. Dass z.B. dieser Norton-Fliesenschneider zu einer Firma ging, die damit besondere Sägearbeiten für Modelle herstellt, also außerhalb vom Bau, war für uns schon neu. Norton hat überhaupt ein sehr breites Programm, was die Fliesenschnedier angeht und der Name Norton, bekannt besonders auch durch die Steintrennmaschinen und Diamantscheiben, hat auch im Baunebengewerbe einen erstklassigen Klang. Da lief besonders die neue Serie M 106 und M 108.
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Da kamen wir mehrfach an die Grenze der Disposition, auch zum Jahresende wurde es noch einmal ganz eng, aber jeder Kunde hat doch noch rechtzeitig seine Maschine bekommen. Aber dieser Fliesenschneider ist pfiffig, denn die Diamantscheibe wird nicht durch Wasserzulauf über eine Pumpe gekühlt, sondern in dem das Diamantblatt in der Wasserwanne gekühlt wird, was nicht nur das Spritzen und Stauben minimiert, sondern auch der sonst übliche Verschleiß an Pumpen entfällt.
Aber auch der Klassiker war gefragt, wie selten zuvor:

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Diese CEDIMA-Tischsäge mit präzisem Pendelschneidkopf, schwenkbarem Oberbau für Gehrungsschnitte bis 45° war gefragt wie „geschnitten Brot“, denn durch das Diamantblatt mit Durchmesser 250 mm, einer Schnittiefe (neue bescheuerte Rechtschreibung: Schnitttiefe) von 65 mm (Spitzenreiter) und einer Schnittlänge von 700 mm kommt diese Fliesenschneidemaschine schon in den Bereich einer Steintrennmaschine.

Also für 2007 müssen wir sicher noch optimitischer planen, unsere Disposition für Fliesenschneider neu überdenken und auch die dafür erforderlichen Diamantscheiben für Fliesen immer zur Verfügung haben. Aber wir werden gewappnet sein.

Und sonst?
Dagmar hat heute begonnen, mit dem Rauchen aufzuhören. Mich hat das Rauchen zwar nicht gestört, aber gesund ist es ja nicht gerade und Nichtraucher werden wohl bald verfolgt wie früher die Christen. Mal sehen, es heißt ja, 3 mal darf und muß man rückfällig werden, bis es endlich klappt. Raucher auf Entzug sollen ja angeblich meist besonders schlechter Stimmung sein und permanent granteln. Warten wir es einfach ab, sonst habe ich ganz, ganze viele auswärtige Termine :))
Vielleicht ist das ja auch bald Vergangenheit:

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Foto: Pixelquelle.de

Vertreter und Vertreter-der große Unterschied

Wie jede Firma bekommen auch wir regelmäßig Vertreterbesuche. Wir unterscheiden die Außendienstler in 3 Kategorien:

1. Selbständig handelnde Vertreter
haben Vollmachten, so daß man sofort zum Abschluß kommen kann; kommen, um wirklich etwas zu besprechen, sind immer erreichbar und treffen eigene Entscheidungen. Echte Win-Win Typen.

2. Dampfplauderer
Kommen immer mit großem Hallo „Kinder, Ihr habt doch sicher schon lange auf mich gewartet“. Kennen die neuesten Witze, sind eine nette Unterbrechung und wenn man konkrete Fragen hat, kommt, die Antwort, dass das Backoffice in den nächsten Tagen Stellung nimmt. Denen kann man einfach nicht böse sein.

3. Provisionsjäger.
Die sind an Win-Win Beziehungen nicht interessiert, sondern nur an der schnellen Provision. Immer etwas beleidigt, wenn man nichts oder nur wenig bestellt, holen schon nach der Begrüßung die Bestellformulare aus der Tasche und legen sie auf den Tisch. Bedanken sich meist nicht einmal für den Kaffee.

Es ist sicher nicht verwunderlich, dass wir mit den Lieferanten, die Vertreter Typ 1 beschäftigen, auch die stärksten Umsätze machen. Da besteht teilweise schon eine jahrelange Geschäftsverbindung und vor allem, die haben Vollmachten ihrer Firmen, auch knifflige Vorgänge abzuwickeln. Und wenn es wirklich einmal hapert, haben die einen direkten Draht zum Vorgesetzten, so dass eine Entscheidung meist innerhalb kurzer Zeit fällt.

Typ 2 ist immer wieder lustig und nett, redet pausenlos, hält sich für unwiderstehlich, ist aber immer freundlich und nett. Typischer Kontakter, der meist Gott und die Welt besser kennt, als seine eigenen Produkte.

Typ 3 ist der Typ, dem scheinbar nicht einmal die eigene Firma traut. Vollmachten hat er nur in geringem Umfang, aber gierig auf die Provision. Haben es besonders gern, wenn wir die Bestellungen bei ihnen aufgeben werden und nicht in der Firma. Macht sich wohl besser für sie.

Aber: Mit Typ 3 haben wir gerade vor Weihnachten ein besonderes Erlebnis gehabt. Um den 15.12. kam eine Anfrage nach einer größeren Maschine (Namen nenne ich hier nicht) für eine Baufirma in Griechenland. Mit Typ 3 darüber gesprochen und die Lieferzeit abgeklopft. Antwort, kein Problem, ist vorrätig. Dann mit dem griechischen Kunden alles geklärt, den Vertrag unterzeichnet und am 21.12. morgens die Maschine bei Typ 3 bestellt, der seit dem 15.12. fast täglich gefragt hat, ob der Auftrag in trockenen Tüchern sei.
Ausdrücklicher Hinweis: Die Lieferung eilt, Bedingung, dass die Maschine am 21.12. noch zum Versand kommt. Zusage erhalten, Rechnung erhalten und Rechnung am 2.1.07 bezahlt. Am 4.1. Anruf aus Griechenland: Wir warten auf die Maschine, können Sie mal prüfen, wo die steckt. Klar doch, kein Problem. Habe mir Spedition und die Frachtbrief-Nummer geben lassen und telefoniert.
Ergebnis: Die Maschine steht noch im Lager bei der Spedition, man hat zur Zeit nichts nach Griechenland, so um den 10.1. tut sich was. Mich trifft der Schlag und ich frage, warum man dann solch einen Auftrag annehmen würde, wenn man gar nicht ausliefern könne. Antwort, dass haben wir Ihrem Auftraggeber, Firma XY, gesagt, die haben von uns zuvor einen Plan bekommen. Das war Schlag 2.
Bei XY angerufen, Sachbearbeiterin am Telefon. Warum ich mich ärgere, dass müsste ich doch wissen, den Vertreter Typ 3 hätte man informiert. Typ 3 ist aber in Urlaub. Verkaufsleitung verlangt, wie ich das Ganze verstehen sollte. Antwort: Keine Ahnung, aber hier wußte das jeder, ich werde Typ 3 befragen, wenn er aus dem Urlaub zurückkommt.
Davon geht die Maschine auch nicht schneller nach Griechenland. Also Sondertarif ausgemacht, damit sie gleich auf die Reise geht, jetzt soll sie am 10.1. eintreffen. Wenn es klappt, ist das der letzte Termin, den der Kunde abzeptiert.
Liegt auf der Hand, warum wir nicht informiert wurden: Angst, wenn wir diese Info haben, kommt der Auftrag und die sicher gute Provision nicht zustande.

Dass in den letzten Jahren der Umsatz mit dem Lieferanten immer geringer wurde, wundert uns nicht, aber es wundert den Lieferanten und Typ 3. Irgendwann merken die auch, welcher Typ in der Kundschaft gefragt wird ist.