DHL sorgfältiger als DPD?

Diese Frage in meinem Beitrag stand im Raum, weil viele Eintopföfen, die der Hersteller Landmann per DPD verschickt hat, beschädigt beim Kunden eintrafen. Ärgerlich für den Kunden, der hat sich auf die Lieferung gefreut, vielleicht sogar ein Fest geplant und dann kommt ein verbeulter oder beschädigter Eintopfofen an. Ärgerlich auch für uns, denn wir wollen ja glückliche Kunden. Und hier muß ich einmal eine Lanze für die betroffenen Kunden brechen. Keiner hat sich aufgeregt, alles lief in Ruhe ab, keine Vorwürfe an uns oder an Landmann, nur jetzt der Hinweis, dass die Hauptursache nicht die Paketdienst zu sein scheint, sondern schlechte Verpackung. Da ist wohl tatsächlich Nachholbedarf, aber darf trotzdem ein Paketdienst so damit raumsauen?
Gestern kam dann die Lieferung per DHL an. Aussage der Kundin, dass ein Fortschritt zu erkennen sei, die Beschädigungen seien geringer. Herrlich ausgedrückt! Gut, dass Kunden das noch mit Humor nehmen. Hier werden wir eine Lösung finden.
Also ich würde sagen unentschieden mit leichtem Vorteil für DHL.
Die Kundin hat uns freundlicherweise Fotos der Verpackung geschickt, hier also gut zu sehen:

Passend zum letzten Beitrag: Wir zahlen mehr EU-Diäten

Als hätte ich es geahnt. Eben lese ich es in der Welt online.
Deutschland zahlt jetzt ab Herbst für ein Fünftel aller EU-Abgeordneten die Diäten, obwohl Deutschland nur ein Siebtel der Parlamentarierer stellt. Ich kann den Kopf garnicht so schnell schütteln, wie ich möchte.
Hier der Beitrag.
„Die Mehrausgaben bewegen sich aber nur im einstelligen Millionenbereich“, sagte Ingo Friedrich (CSU), Präsidiumsmitglied im EU-Parlament. Wenn das kein Trost für meine Schwiegermutter ist, die 8,00 Euro Rentenerhöhung bekommt. Rotzfrech wie mit Steuergeldern umgesprungen wird.

Europa auf unterer Ebene klappt – Beispiel Nestle Telefix

Da sitzen ganze Pulks von Abgeordneten, Ministerialbeamtem in Strassburg und Brüssel und spielen Europa. Was dabei rauskommt ist meist ungenießbar. Dusselige Gesetze, undurchführbare Vorschriften, die an den Gegebenheiten völlig vorbeigehen und Reglementierungen bis zu dem Gesetz, wie stark eine Banane gekrümmt sein darf. Über die Kosten die Europa produziert, darüber will ich mich garnicht aufregen, auch nicht, wie abgeblich neulich im TV zu sehen, jeden Freitag früh hunderte Koffer im Foyer des Plenarsaals stehen, weil sich die Damen und Herren Abgordneten noch schnell in die Anwesenheitsliste eintragen, um Sitzungsgelder zu kassieren, obwohl sie nachher durch Abwesenheit glänzen. Politik as usual!
Auf der unteren Ebene klappt Europa ganz ohne Reglementierung. Beispiel Nestle-Telefix. Der Telefix ist ein Höhenmessgerät für den Innen- und den Außenbereich. Er wird wie ein Teleskop ausgefahren und dann kann man bequem in einem Display die Maße ablesen. Es gibt mehrere Größen, bis zu 10 m ausziehbar.

Diese Messmethode hat unsere Polizei für gut befunden und so kauft bei uns die Polizei den Telefix, um im Strassenverkehr die Schwertransporte und LKWs auf eventuelle Überhöhen zu kontrollieren (Die Polizei kann Geschichten von beschädigten Brücken, umgenieten Ampelanlagen, Verkehrsmasten und Strassenlaternen erzählen). Um den höchsten Punkt exakt zu erwischen, wird oben ein Winkelstück angebracht, so dass sich ein rechter Winkel ergibt. So kann die Polizei komfortabel die tatsächliche Höhe ablesen. Da der Telefix eichfähig ist, ist er gerichtsverwertbar, klar, dass die Polizei grundsätzlich geeichte Geräte bekommt. Das hat sich rumgesprochen, auch im Ausland. So kommen Bestellungen von der Polizei aus Ländern der EU und sogar aus der Schweiz. Da wird auf den ganzen Brüsseler Wust gepfiffen, das deutsche Eichsiegel wird ebenso akzeptiert wie die Messmethode und alles läuft reibungslos. Hoffentlich liest das kein Europaparlamentarier, denn sonst haben wir nachher ein 36 Seiten umfassendes Gesetz über das Vermessen von LKS und Schwertransporten, 10 Seiten über die Länge des Winkels und 10 Seiten über die Beschriftung des Nestle-Telefix. Bloß das nicht, ohne Euch geht das viel einfacher, besser und schöner!

Vieleicht gibt es bald ein Messgerät, mit denen das Hirn der Europaparlamentierer überprüft wird!
Ich bewerbe mich dann für die Generalvertretung und führe die Prüfung am lebenden Objekt durch.

Doch, das gibt es tatsächlich!

Stellt Euch vor, Ihr fahrt ein Auto Marke „VWDBBMW“. Irgendwann stellt iht fest, dass der Türgriff defekt ist. Ihr könnt ihn leicht selber wechseln und geht in die Werkstatt, wo ihr das Auto gekauft habt.

„Guten Tag, ich brauche einen neuen Türgriff für mein Auto“.
„Kein Problem. Bitte schreiben Sie sich die Website www.defektertürgriff.de auf. Da finden Sie ein Verzeichnis aller Händler, bei denen Sie den Türgriff kaufen können.“
„Und warum kann ich den nicht bei Ihnen kaufen?“
„Wir können doch nicht für alle Autos von VWDBBMW Türgriffe am Lager haben und wenn wir diese Kleinteile bestellen würden, sind die Verwaltungskosten so hoch, dass der Türgriff zu teuer wird. Tut uns leid, geht aber nicht anders.“
(Was denkt sich dieser Blödmann bloß, uns mit seinem Kleinscheiss blöden Griff zu belästigen.)

Ihr meint, solch einen oder ähnlichen Dialog gibt es nicht? Doch, gibt es tatsächlich. Wir sollten die Maschine eines Kunden reparieren und benötigten vom Hersteller dieser Maschine ein paar Kleinteile im Wert von vieleicht € 10-20. Die Antwort lautete sinngemäß, wir bauen zwar den von Ihnen genannten Motor ein, weil er sich bewährt hat und gut ist, aber die Ersatzteile dafür können Sie nicht bei uns kaufen. Unsere Verwaltungskosten……blablabla. Gehen Sie ins Internet und suchen Sie sich den Motorenhändler in der Nähe aus (Fehlt nur noch: da wird Sie geholfen!).
Um Zweifel zu beseitigen, der Hersteller der Maschine ist bekannt, hat einen guten Namen, aber der gute Name scheint beim Service aufzuhören oder der hat überhaupt nichts kapiert. (Hinweis: Diese Entscheidung kam von der obersten Geschäftsführung und bekanntlich sind die immer ganz weit weg vom Kunden).
Solch eine Geschäftsführung tut eben alles dafür und zerreisst sich förmlich, dass Deutschland mehr und mehr eine Servicewüste wird. Wäre mal interessant zu hören, wie die reagieren, wenn diese Typen so eine Auskunft bekommen, wenn sie ihre S-Klasse in die Werkstatt geben.

Hilfe für Marcus

Mein bloggender Kollege Ludger Freese, „Essen kommen„, veröffentlicht heute einen Beitrag, den ich auf seinen Wunsch hin hier gerne wiedergebe und die bloggenden Leser bitte, dies ebenfalls zu veröffentlichen:

Von Dr. Gerhard Hofmann habe ich heute eine Mail erhalten. Er sucht Stammzellenspender für den ARD-Korrespondenten Marcus Bornheim. Er ist an Leukämie erkrankt und braucht Hilfe. Meine Idee ist es, die Hilfe für Marcus durch zahlreiche Blogs zu unterstützen. Einfach die Domain von Marcus Bornheim weiter leiten. Vielleicht findet sich dadurch der passende Spender. (Blutstammzellenspende – keine Knochenmarktransplantation!)

http://www.hilfe-fuer-marcus-bornheim.de/

Neu: Norton Clipper Steintrennmaschine CM 401 Modulo JUNIOR

Dass Norton im Bereich Diamantwerkzeuge Weltmarktführer ist, sieht man auch daran, dass auf den Baustellen der Begriff „Clipper“ für Steintrennmaschinen steht. Man spricht auch oft vo Clipper, wenn ein anderes Fabrikat gemeint ist. Oft ruft ein Kunde an und sagt, ich brauche eine neue Clipper, da meint er nicht das Fabrikat, sondern die Tischsäge. Clipper ist ein Typ aus dem Norton-Programm.
Innovativ ist Norton auch. Jetzt kommt eine neue Steintrennmaschine aus der Clipper-Serie auf dem Markt, die „CM 401 Modulo Junior“. Konsequent verfolgt Norton hier die die Politik, gute Maschinen, wie die bewährte Clipper-Junior, ständig weiter zu verbessern.
Besonderes Augenmerk wurde auf das Gewicht der Maschine gelegt, denn oft ist nur ein Mann vor Ort um zu schneiden, und da sollte das Umsetzen der Maschine auch in eine andere Etage ohne 2. Mann möglich sein.
Deshalb werden die Füße eingeklappt und Räder am Tischende ermöglichen einen Transport wie eine Schubkarre. Der Alu-Rahmen ist rostfrei und extrem belastbar, selbst die Wasserwanne ist aus Alu. Diese Modulbauweise macht es möglich, jedes Teil einzeln zu bekommen. Der doppelte Keilriemenantrieb und der präzise geführte Rolltisch garantieren einen genauen und leichten Schnitt wobei auch 2 Führungsarme beitragen. Darüberhinaus ist der Schneidkopf der „Clipper CM 401 Modulo Junior“  gefedert, das gewährleistet ein stoßfreies und schnelles Arbeiten.
Die Maschine gibt es mit 2 Schnittlängen 500 und 600 mm, auch mit Benzin – und Drehstrommotor.

Hier einige Details:
Der rostfreie, stabile Alurahmen:

Die Aluminium Wasserwanne:

Die mechan. Wasserpumpe gut zu sehen auch die Transporträder:

CST/Berger-Stanley Entfernungsmesser TLM neu und günstig

Den Zollstock hat heute jeder Handwerker in der Hose oder im Werkzeugkasten. Distanzmesser konnten ihn noch nicht verdrängen und werden es auch nicht. Wie schnell mancher Handwerker sein Aufmaß mit dem Zollstock macht, ist schon beachtlich und setzt sicher lange Übung voraus.
Aber mehr und mehr hat der Handwerker heute zusätzlich einen Entfernungsmesser zur Hand. In der Vergangenheit waren diese noch recht teuer und auch empfindlich. Mittlerweile sind sie robust und auch „baustellengerecht“.

(Entfernungsmesser TLM 130i)

Für den Innenausbau hat CST/Berger jetzt 2 neue Stanley-Entfernungsmesser rausgebracht, die man schon als „Schnäppchen“ bezeichnen kann. Entfernungsmessung natürlich mit Laser, nicht per anfälligem und oft ungenauen Ultraschall, ich habe zu diesem Thema hier schon mal gebloggt. Also noch einmal, Finger weg von Distanzmessern, die mit Ultraschall messen, das ist rausgeworfenes Geld.
Die neuen von Stanley sind die Typen TLM 100 i und TLM 130 i. Beide messen exakt bis zu einer Entfernung von 30 m mit einer Genauigkeitstoleranz von +/- 2 mm, völlig ausreichend im Innenausbau. Die kürzeste Zielweite beträgt 10 cm. Der Hauptunterschied zwischen beiden Geräten liegt im Pythargoras, diese Rechenmethode besitzt nur der TLM 130 i.
Zu den Preisen: Wie gesagt, es sind Schnäppchen: der TLM 100i kostet € 78,99 und der TLM 130 i € 98,99 – jeweils zuzügl. Versandkosten und Mehrwertsteuer. Dazu gibt es eine Schutztasche kostenlos.
Alles natürlich in unserem Shop 1a-vermessung.de


(Entfernungsmesser TLM 100i)

Ein Querdenker und Vorbild tritt ab.

Die Rede ist vom Chef der Drogeriekette DM, Götz Werner. Ich bewundere diesen Manager seit langer Zeit, seine Einstellung zu Kunden, zum Personal und zum Bürger sind für mich Vorbild. Götz Werners Kette ist erfogreich, er hat die zweitgrößte Dro-Markt Kette aufgebaut, Probleme mit Gewerkschaften gab es nicht und Kameras zur Personalüberwachung gibt es in seinen Filialen auch nicht. Mitarbeiter sind bei Werner keine Kosten, an denen man am einfachsten dreht (nicht wahr Herr Ackermann?), Mitarbeiter sind „Mitarbeitereinkommen und Kreativposten“. Seine anthroposophische Lebenseinstellung übeträgt Werner auch auf sein Unternehmen.

Ich mag streitbare Menschen, die auch in der Lage sind, neue Wege zu gehen, Neues vorzuschlagen. Werner erhielt 2007 den Deutschen Handelspreis für sein „ausgeprägtes soziales und bürgerschaftliches Engagement, das auf Wirkung und Nachhaltigkeit“ zielt. Auch seine Gedanken zum „bedingungslosen Grundeinkommen“ sind diskussionswürdig. Vielen Managern in Familienbetrieben fällt es schwer, rechtzeitig die Verantwortung abzugeben. Götz Werner hat schon vor längerer Zeit angekündigt, im Mai 2008 in den Aufsichtsrat zu wechseln, als einfaches Mitglied (!!), nicht als Vorsitzender.
Schade, Männer wie Götz Werner könnten wir gut in der Politik gebrauchen. Meine Stimme hätte er sofort.

Landmann Grills gehen weg wie „geschnitten Brot“

Die ersten richtig warmen Tage liegen hinter uns, das Pfingstfest vor uns und das  Wetter soll schön und warm bleiben. Abends fahre ich meist mit dem Rad zum Briefzentrum, da ist noch eine Leerung um 20:00 Uhr. Auf dem Weg dorthin ziehen die unverwechselbaren Düfte von Grillfleisch durch die Strassen, an allen Ecken wird gegrillt.
Natürlich gebe ich meiner Neugier nach und versuche mal zu erspähen,  mit welchen Grills denn so gekockelt wird.  Da gibt es gewaltige Unterschiede. Bei einigen Grillfürsten möchte ich nicht unbedingt mitessen, andere zeigen ganz klar den Trend hin zu hochwertigen  Grillwagen und besonders auch Edelstahl ist angesagt. Leider hatten wir das Pech, gleich 3 Aufträge nicht liefern zu können, weil Landmann bereits ausverkauft war und es keinen Sinn macht sich solche ein Monstrum ans Lager zu stellen: die Landmann-Außenküche 12750 zum Preis von mal soeben € 1.729,00. Ärgerlich für uns, zumal die Bestellungen von sehr hochkarätigen Kunden kamen.
Stark im kommen sind  die Landmann-Gasgrills, das haben wir schon im letzten Jahr festgestellt und auch da sind einige Grills jetzt schon nicht mehr lieferbar. Und das, obwohl die Grillsaison erst am Anfang steht. Der Versand bei Landmann arbeitet wie verrückt, um so schnell wie möglich alles zu liefern, aber 4-5 Tage Geduld ist wohl noch angesagt.
Zum Glück sind wohl viele Grills als Sondermüll entsorgt worden, denn die Nachfrage ist groß und auch so außergewöhnliche Grills werden gekauft, wie die Grill-Locks. Aber „wie geschnitten Brot“  werden die klassischen Landmann-Holzkohlegrills verlangt, mehr und mehr in Edelstahl, so wie dieser hier mit großer Griillfläche:

Wer mit dem Gedanken spielt, einen neuen Grill zu kaufen, sollte nicht zu lange zögern. Die nächste Nachfragewelle kommt zu Beginn der Fußball-Europameisterschaft und da wollt Ihr doch nicht hören: „Leider ausverkauft“!

Ryobi-Motorsensen und Rasentrimmer

Der Rasen ist um diese Zeit schon vertikutiert und mehrfach geschnitten. Aber oft gibt es Ecken, wo der Rasenmäher nicht hinkommt. Da kommt der Rasentrimmer zum Einsatz. Ist das Gestrüpp aber dicht und mit starkem Bewuchs von Unkraut befallen, muß eine Motorsense, oft auch Freischneider genannt, her. Wo liegt der Untrschied?
Zunächst einmal optisch. Der Stiel der Motorsense ist bis zum Schneideteller völlig gerade, beim Rasentrimmer ist er vor dem Teller gebogen.
Hier deutlich zu erkennen:
Die Ryobi-Motorsense RBC1000EX:

im Gegensatz dazu, der Ryobi-Rasentrimmer RLT 30 CES

Hier ist der Unterschied optisch schon gut erkennbar. Aber der wirkliche Unterschied liegt in der Schneideeinrichtung. Die Motorsense / Freischneider hat ein Schneideblatt, das es je nach Typ in verschiedenen Variationen gibt, je nach dem, was geschnitten besser gesagt gesenst werden soll. Einige Typen können wechselweise auch eine Fadenspule bekommen, so dass ein rotierender Faden oder Doppelfaden die Aufgabe des Rasentrimmers übernimmt, nur dass die Motorsense eine wesentlich größere Leistung bringt. Motorsensen und auch Rasentrimmer gibt es mit Elektromotor oder mit Benzinmotor.
Bei den elektrischen Motorsensen ist die Ryobi EBC 1040 unser Schlager. Wer also in seinem Garten senst und nicht unendlich Kabel legen muß, dem empfehle ich unbedingt die EBC 1040. Seit 4 Jahren unsere meistverkaufte Motorsense.
Ein weiterer Unterschied ist der Handgriff. Neben den oben abgebildeten Handgriffen, bevorzugen viele Kunden den sog. Bikergriff. Meist sieht man diesen Bikerhndgriff bei Motorsensen, viele wollen diesen Griff, weil er der Arbeit mit einer Sense nachempfunden ist.


Ganz wichtig: Die Umdrehungszahl des Fadens oder des Messers ist so hoch, dass sehr leicht Steine, Aststücke und andere Gegenstände aufgewirbelt werden. Also: Haustiere fernhalten und selbst unbedingt Schutzkleidung tragen, Pflicht ist eine Schutzbrille und festes Schuhwerk.