schraubenzieherIrrsinn mit Limo bei der Lebensmittelverordnung

Klar, ich habe gelernt, sehr sparsam mit Zucker umzugehen. Ungesund, macht dick, man will immer mehr usw. Okay, ich versuche deshalb Zucker zu reduzieren, wo ich kann, ganz vermeiden geht nicht.
Selbst in Naturjoghurt findet man Zucker. Aber zugegeben, ich nasche auch mal sehr gern. Auf langen Autofahrten ist  „Haribo“ mein ständiger Beifahrer. Leider immer viel zu kurz, denn die Packungen sind einfach zu klein. Aber das sind ja sogenannte „lässliche Sünden“. Klar, ne Limo muss auch mal sein.
Aber wenn ein Hersteller von Limos mit dem Namen „Lemonaid“  eine Limo kreiert, die weniger Zucker hat als normal, dann bekommt er ein Problem, weil Limos eine bestimmte Menge Zucker haben müssen, um Limo genannt zu werden.
Reduziert zu nennen, das geht auch nicht, der Hersteller möge doch – Achtung keine Ironie – vor weniger Zucker warnen. Also warnen vor weniger schädlicher Limo, weil Zucker fehlt?  Geht’s noch?
Aber das ist noch nicht alles, der Irrsinn ist umfangreicher.
Aber bevor ich hier alles abschriebe, bitte lesen, man kann es nicht fassen:
https://tinyurl.com/2wabndkj
Allen Lesern sehr zum Wohle oder Prost Gesundheit!

Illustration Marcus Stark / pixelio.de

 

 

 

schraubenzieherAmazon neu: Müssen Fahrer in Flaschen pinkeln?

Immer wieder Neuigkeiten aus dem Hause des Weltmarktführers.

„Keen Tied, keen Tied“ sagt man hier im Norden, wenn man keine Zeit hat.
Angeblich haben auch die Fahrer von Amazon keen Tied zum Pinkeln. Schnelligkeit geht eben vor.

Bildquellenangabe: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Die Zeitung „Der Guardian“berichtet, dass die Fahrer in den USA gezwungen sind, wenn sie ein menschliches Bedürfnis verspüren, in eine Flasche zu pinkeln, um keine Zeit auf einer Toilette zu verschwenden.
Die Zeitung verweist auf Quellen und auch ein Politiker, Marc Pocan, erwähnt das Thema in einem Tweet.
Klar ist, dass Amazon diese Vorwürfe zurückweist.
Mehrere Amazon-Mitarbeiter bestätigten im „The Giuardian“ und „The Intecept“ diese Vorfälle.
Neu sind diese Vorwürfe allerdings nicht, denn schon vor Jahren wurde berichtet, dass die Mitarbeiter in den englischen Lagern ebenfalls Flaschen zu Hilfe nehmen müssten, da der Gang zu Toilette zu viel Arbeitszeit in Anspruch nehmen würde.
WARNUNG:
Liest man die Berichte in den Zeitungen, wird es sehr unappetitlich.

schraubenzieherWitzige Antwort an Amazon, weil ein tolles Produkt kopiert wurde.

Stellen Sie sich einmal vor: Sie entwerfen, designen und stellen einen hochwertigen Artikel her, sagen wir eine Kamera-Tasche. Preis € 99,95 Dollar.
Sie haben viel Mühe, Arbeit und Kosten investiert. Plötzlich sehen Sie Ihren Artikel bei Amazon.
Billig kopiert und mit billigen Materialien herstellt. Angeboten als Amazon Eigenmarke. Preis 32,99 Dollar.

Gibt’s nicht? Doch, das gibt es. Der Artikel, die Kameratasche von „Peak Design“, Typ
„Everyday Sling“, wurde als billige Kopie bei Amazon als Amazon-Eigenmarke gefunden.
Was macht man in einem solch üblen Fall? Klar, man würde sich einen Anwalt nehmen und wegen möglicher Urheberrechtsverletzung gegen Amazon klagen.
Nicht so die findigen Designer von „Peak  Design“, die hatten eine bessere Idee.
In einem witzigen Video zeigen sie, wie billig kopiert wurde und blamieren so herrlich witzig Amazon.

Muss man bei Amazon kaufen? Die Frage hatte ich gestellt. Nein, man muss nicht, aber man muss wohl sehr genau darauf achten, dass man wirklich das Original und nicht eine billige Kopie kauft.
Scheinbar ist besondere Vorsicht bei Amazon-Eigenmarken angebracht.
Nach Kenntnis des Videos wurde der Artikel der Amazon-Eigenmarke umbenannt in „Amazon Basics Camera Bag“.

Hier das witzige Video, eine Superantwort auf das „Copy and paste“ von Amazon.

schraubenzieherMuss man wirklich bei Amazon kaufen?

Nein, man muss nicht, aber man kann. Aber das Wachstum von Amazon ist derzeit unbegrenzt.
Ich gebe zu, ich kauf auch schon mal bei Amazon, aber nur dann, wenn ich mindestens 15% gegenüber dem preisgünstigsten anderen Anbieter spare und das ist so selten wie ein Schaltjahr.

Anfang des Jahres 2004, unser erster Webshop ging online, rief Amazon an und fragte, ob wir unsere Produkte nicht auch über Amazon verkaufen wollten. Mir kam das vor wie geadelt, aber als ich die Konditionen und Bedingungen hörte, habe ich gleich abgesagt. Klar, wir hätten bestimmt gut verkauft, aber pro Geschäft wenig verdient und wenn ich heute lese, wie viele Onlineshops gegen Amazon klagen, weil man nicht auszahlt, das Konto sperrt, dann bin ich heilfroh, auf den Amazon-Zug nicht aufgesprungen zu sein.

Was spricht für Amazon?
Eindeutig der Superservice, die kulante Abwicklung, wenn es um Produkte geht, die zurückgegeben werden, die schnelle Lieferung mit „Prime“, das große Angebot, die gute Website mit vielen Infos, das alles zusammen bietet Vorteile, wenn man bei  Amazon nach Produkten sucht.

Aber andere Große wie Zalando oder Otto, nur um zwei Shops zu nennen, können da fast mithalten, aber selbst kleine Shops müssen sich nicht verstecken. Da ist der persönliche Kontakt zum Shopbetreiber oder einem Mitarbeiter, meist wird auch am Tag des Bestelleingangs versendet und auch preislich können viele kleinere Händler mithalten,  sind sogar häufig preisgünstiger, oder sind nur unwesentlich teurer. Ein großer Vorteil der kleineren Händler ist aber auch, dass man da professionell und ehrlich beraten wird, und das sofort.
Auch im Fall von Garantiearbeiten, Reklamationen ist man nach meiner Erfahrung  da besser aufgehoben, als bei Amazon. Bei den meisten kleinen Shops spürt man, dass dort mit Herzblut gearbeitet wird.
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schraubenzieherGaleria-Kaufhof-Karstadt gerettet, kleine Firmen lässt man sterben? Oder verbrennt der Staat wieder Steuergelder?

Anruf eines Händlers beim Finanzminister, der wegen Corona seinen Betrieb schließen musste und auf die „Corona-Zahlung“ wartet:
„Herr Scholz, ich habe noch kein Geld für November!“
Antwort des Ministers: „Es ist ja auch noch nicht November!“
(Ironie aus)
Eigentlich wollte ich über das Thema Politik hier im Blog nie schreiben, aber hier geht es um viele Existenzen,
Existenzen, die Steuern zahlen, die Wirtschaft am Laufen halten, die meist mit Haus, Hof und ihrem Vermögen haften und denen man eine Zusage gegeben hat, die immer noch nicht eingehalten wird.
Aber wehe dem Händler, der in Vergangenheit einmal seine Steuern nicht pünktlich bezahlt hat.
Hat schon mal ein Politiker für Fehlentscheidungen persönlich gehaftet? Wenn jetzt  der Finanzminister diese Verzögerung auf Probleme mit der Software schiebt, bleibt die Frage, arbeitet der Finanzminister mit den falschen Softwareentwicklern zusammen? Wo sind wir denn?
Hat diese Verzögerung was mit einer Bananenrepublik gemeinsamen und warum schieben sich der Wirtschaftsminister und der Finanzminister gegenseitig den schwarzen Peter für diese Katastrophe in die Schuhe?
Ludwig Erhard dreht sich bei solchen Ministern nicht im Grab, nein, er rotiert mit Höchstgeschwindigkeit!
Vielleicht wäre es eine gute Ausrede, wenn man die Steuern nicht zahlen kann oder will: Ich würde ja gerne zahlen, aber meine Software ist noch nicht aktualisiert. Weiterlesen

schraubenzieherHinschauen, aber nichts sehen und nicht handeln? 8 tote Obdachlose innerhalb von 6 Wochen!

Seit Anfang Dezember gehen die Temperaturen an und auch mittlerweile weit unter den Gefrierpunkt. Darunter leiden viele Obdachlose, die aus Angst von der Ansteckung keine Sammelunterkünfte aufsuchen, sondern lieber auf der Straße oder in leerstehenden, unbewohnbaren Häusern „Platte machen“.
Das Ergebnis: 8 Tote innerhalb von 6 Wochen, diese Meldung ist aber schon nicht mehr ganz frisch, das saukalte Wetter im Norden hat sich schon verschärft und es soll noch kälter werden und noch mehr Schnee geben.
Ich erinnere mich, dass mein leider verstorbener Freund, Harry Schulz,  vielen als Imbisstester bei Sat 1 bekannt, vor Winterbeginn Schlafsäcke aus Spendengeldern für Obdachlose besorgt hatte. Weiterlesen

schraubenzieherAlles hat seine Zeit…..

die Kindheit, Jugend, Schulzeit, Ausbildung, eventuell Studium, Berufsleben und die Zeit nach der Lebensarbeitszeit.
Jede Zeit stellt uns vor neue Aufgaben, vor Herausforderungen, Niederlagen und Siegen.
Jede Zeit endet mit einem Abschied, bevor etwas Neues beginnen kann.

Für meine Frau und mich beginnt jetzt der Abschied nach 37 Jahren Selbständigkeit und gleichzeitig beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt. Wir schauen, was es für uns noch zu entdecken gibt jenseits der Arbeit.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“, heißt es bei Hermann Hesse. Das tröstliche Wort macht uns Mut, in diesem Moment auch unserer Wehmut Ausdruck zu verleihen, dass die über viele Jahre gewohnte Tätigkeit jetzt nicht mehr da ist.
„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen“, mahnt Hermann Hesse.
Ja, unsere Firma ist für uns eine Art Heimat gewesen – von der wir uns am Jahresende verabschiedet und die wir einem Nachfolger übergeben haben!

Aber ohne Aufgabe sein?  Mit Puschen an den Füßen den ganzen Tag im Haus, Bildzeitung, lesen, Fernsehen schauen, Butterfahrten und auf die nächste Mahlzeit warten? Nee, geht garantiert nicht.
Aktuell gilt noch: Loslassen, kurz abschalten, denn es erwarten uns neue, interessante und spannende Aufgaben, auf die wir uns schon freuen, wenn auch momentan der Start coronabedingt noch sehr langsam ist.
Also es gilt einen neuen Raum zu durchschreiten. Auf geht’s!

 

 

 

schraubenzieherHundeschule BIRO trotzt vorbildlich der Coronakrise

Vor etwa sechs Jahren, mein Dackelwelpe Julie, hatte schon drei Hundeschulen besucht, wo es dann aber in der Entwicklung einfach nicht weiterging. Irgendwie zeigte sie uns immer „Ich werde mir doch mein Rudel nach meinen Vorstellungen erziehen“ als mir ein Spaziergänger sagte, er hätte mit der Hundeschule BIRO in Hohenlockstedt gute Erfahrungen gemacht. Okay, sind zwar 25 km entfernt, aber was tut man nicht alles für seinen Vierbeiner.
Es war Winter in Hohenlockstedt, eingestellt auf Unterricht im Schnee, ging es aber in eine Trainingshalle und sofort war Dagmar und mir klar, hier ist Julie richtig. Die liebevolle und fröhliche Art von Birgit, der Inhaberin der Hundeschule BIRO, die ohne Strafen und Strenge die Hunde ausbildet, zeigte auch bei Julie Wirkung.
Seit der Zeit besuchen wir die Hundeschule und  Julie ist immer ganz aus dem Häuschen, wenn sie die Hundeschule und die anderen Hunde sieht, die sie immer freudig meist mit kleinem Tänzchen begrüßt.

Besonders Mantrailing liebt Julie.
Schon im umfangreiche Schulungsprogramm findet jeder Hundehalter genau das, was zu seinem Hund passt.
Auch Turniere, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern runden das Programm bei BIRO ab

Mir wurde klar, warum Julie sich bei Birgit zu prächtig entwickelte. Birgit hat nicht die gekürzte Taschenbuchausgabe „Wie man Hundetrainer wird“ gelesen, nein, sie ist zertifizierte Hundetrainerin, geprüft von der IHK, Düsseldorf (man sollte auf dieses Zertifikat achten, wenn man eine Hundeschule besucht, da macht man nämlich nichts falsch) und sie hat eine hundepsychologische Ausbildung in der Schweiz mit Abschlussprüfung erfolgreich abgeschlossen, ebenso wie Annika aus ihrem Team, auch eine ganz tolle Trainerin.

Großer Trainingsplatz

Warum ich das schreibe? Weil Birgit mit ihren insgesamt fünf Trainern + Hausmeister durch die Coronakrise ohne Einnahmen ist. Das ist heftig, denn zwei große Trainingsplätze, einer allein 4.000 qm, eine Trainingshalle und ein Seminarraum stehen leer, kosten aber monatlich eine ganze Stange Geld.
Was aber macht Birgit jetzt?
Sie trotzt der Coronakrise mit einer tollen Idee.
Ihre Kunden bekommen kostenlos per Whatsapp Schulungsvideos, so können die Halter mit ihren Vierbeinern zu Hause üben, angefangen von der Grundausbildung (tut gut, manches wieder aufzufrischen) bis hin zu Spielen. So werden die Hunde weiter gefordert, bleiben sozusagen im Training und die Spaziergänge sind nicht langweilig, weil man dabei immer eine Übung einfügen kann, die man vorher per Video gesehen hat.

Seminarraum mit Toiletten

Ich finde es bemerkens- und bewundernswert, wie eine Selbständige nicht jammert, sondern mit Videos  zusammen mit Ihrem Team Kontakt zu den Kunden und so auch zu den Hunden hält. Und das ohne Bezahlung.
Ich bin sicher, dass so wie wir die meisten Kunden Birgit die Treue halten, damit schnell wieder die Verluste ausgleichen werden können.
Die Coronakrise greift in das Leben nicht nur von Hundeschulen, sondern überall ein. Über die Großen wird viel geredet und geschrieben.
Über die  Kleinen, die sich etwas ausdenken, wie man Kontakt zu seinen Kunden hält, die davon auch trotz Krise etwas haben, darüber erfährt man wenig.
Birgit Rook, Inhaberin der Hundeschule Hohenlockstedt, steht stellvertretend für die, die nicht abwarten, ob sich was ändert, sondern die zupacken und so der Coronakrise trotzen.
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schraubenzieherAuch immer wieder aktuell: Paketdienste

Spricht man über Versandkosten, so muss man auch das Thema Paketdienste ansprechen.

Mit dem Onlinehandel wuchsen auch die Paketdienste rasant.
Als wir Anfang 2004  neben unserem stationären Handel auch in den Onlinehandel einstiegen, freuten sich die Kunden und schrieben dankbare Mails, wenn ein Paket am nächsten Tag bei Ihnen eintraf.
Heute wird das erwartet, schon verwöhnt durch Amazon. Aber unsere Lieferanten und natürlich auch wir besonders, können nicht den Druck auf die Paketdienste ausüben wie Amazon. Die Paketdienste sind schon so etwas wie eine eigene Abteilung bei Amazon und ich möchte nicht wissen, wie günstig die Preise für Amazon sind.
Über das, was wir mit Paketdiensten schon alles erlebt haben, könnten wir ein Buch schreiben.
Natürlich möchte jeder seine Bestellung so rasch wie möglich haben.
Meist klappt es auch, dass am Folgetag das Paket eintrifft, aber wenn eine Bestellung bei um 13:00 Uhr eintrifft und der Paketfahrer schon um 13:00 Uhr kommt, wird es schwierig. Wenn dann bei den Paketdiensten eine Verzögerung eintritt, was wir fast täglich erleben, dauert es auch schon mal drei Tage und schlimmstenfalls sogar länger, bis die Bestellung beim Kunden eintrifft. Das sich die Kunden dann ärgern, verstehe ich zu gut.
Dann werden wir bei der Shopbewertung in einem solchen Fall beim Punkt „Lieferung“ negativ beurteilt. Der Paketdienst selbst kann nicht bewertet werden,.Was sagt der Volksmund? „Man prügelt den Esel und mein den Reiter“.
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