schraubenzieherDHL treibt Onlinehändler in den Ruin

Immer wieder habe ich hier über die Logistik, besonders über die Paketdienste Beiträge gepostet. Zu den Kandidaten, über die ich berichtet habe, gehörte auch DHL.  DHL gehört auch zu den Firmen, die ständig ohne unsere Genehmigung anrufen, um uns Angebote zu unterbreiten. Mehrfach haben wir den Anrufern gesagt, dass wir eher mit der Schneckenpost, als mit DHL zusammenarbeiten würden. Gründe gibt es genug.
Besonders übel hat sich DHL im vergangenen Sommer verhalten, als die Mitarbeiter von DHL in den Streik traten. Da blieben wochenlang (!!) Pakete, die der Onlinehandel an Kunden geschickt hat, in den Paketzentren liegen. Nun könnte man sagen, es war Streik, dumm gelaufen. Aber nicht dumm genug, denn das Personal, das nicht gestreikt hat, soll, so war es mehrfach zu lesen, die Aufgabe gehabt haben, Pakete von Großversendern wie Amazon herauszufischen, um sie doch noch in akzeptabler Zeit zum Kunden zu schaffen. Was kümmert den Vorstand von DHL die vielen kleinen Händler, die einen wesentlich höheren Preis pro Sendung bezahlen, wenn es um Amazon geht? Einen Sch…..dreck. Das hat vielen Händlern massive Probleme bereitet, wobei für mich unverständlich ist, dass Onlinehändler immer noch mit DHL arbeiten. Einen gescheiten Grund gibt es nicht, denn der Vorteil lag ausschließlich bei DHL in der Sonnabendlieferung. Das machen andere Logistiker mittlerweile auch und die sind nicht teurer.

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