DIMAS-Steintrennmaschine

Es gibt Tage, die liebt man richtig. Nämlich wenn man sich buchhalterischen Aufgaben widmen muß, die man nicht mag, weil man eher verkaufsorientiert ist. Also erst mal los auf eine Baustelle gefahren, da waren die Gummischläuche geplatzt, entweder waren die alten Schläuche hinüber oder der Wasserdruck des Hydranten war zu stark. Also 100 m extra druckstabilen Schlauch geliefert. Der ist so stabil, da können die LKWs drüber fahren, ohne dass etwas passiert. Baustellenbesuch eben besser als Buchhaltung. Aber dann wurde es eben langweilig, denn zurück, war Buchhaltung mit Klärung einiger alter kamellen angesagt.

Aber dann kam per Mail ein Sonderangebot Steintrennmaschinen von Dimas. Dimas führen wir hier in unserem Handel, aber in unseren Onlineshops haben wir nur bei Baudax einige Maschinen wie Partner-Trennschleifer oder Fliesenschneider, was sich aber sicher noch ändern wird, denn Dimas gehört jetzt zu dem schwedischen Konzern Husqvarna, vielen bekannt aus dem Forstmaschinenbereich. Da kommt sicher noch viel an neuen Diamantwerkzeugen. Diese Steintrennmaschine hat wirklich viele gute Features und bei diesem Sonderangebot ist die Dimas-Tischsäge TS300E eine echte Alternative zu Norton und Cedima.
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Bei einem Preis von € 738,00 einschl. Diamantscheibe ist diese Steinsäge schon ein richtiges Schnäppchen.

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Die Dimas-Steintrennmaschine hat einen pendelaufgehängten Schneidkopf mit Gasfeder, der in allen Positionen gesichert werden kann. Der Schneidkopf kann für Gehrungsschnitte um 45º verstellt werde. Auch an den Transport hat man gedacht:

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klappbare Füße und Transporträder vereinfachen den Transport und das Verladen.

Diese Dimas-Tischsäge ist hier im Detail beschrieben.

Fliesenschneider und Vorsätze

Jahresende ist Rückschau, Jahresanfang ist Vorschau und Rückschau. Und Gelegenheit für Vorsätze. Davon mehr am Schluß.
Wo haben wir uns in 2006 besonders getäuscht?
Ganz klar, mit dem Verkauf von Fliesenschneidern bzw. Fliesenschneidemaschinen. Wir haben es zwar geschafft, keinen Auftrag trotz mancher Lieferengpässe zu verlieren, aber wir sind doch überrollt worden von der Nachfrage, die wir nicht für möglich gehalten haben. Aber auch Vorsätze werden gefasst, am Schluß mehr darüber.
Fliesenschneidemaschinen bieten wir ja nicht nur bei Baudax, sondern auch in unserem Shop 1a-Diamantscheiben an.
Dabei waren es nicht einmal die kleinen, handlichen Fliesenschneider , wie z.B. nachstehender Fliesenschneider SMS von Norton.

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Hier sind zwar auch gute Stückzahlen zusammengekommen. Aber damit hatten wir schon gerechnet. Dass z.B. dieser Norton-Fliesenschneider zu einer Firma ging, die damit besondere Sägearbeiten für Modelle herstellt, also außerhalb vom Bau, war für uns schon neu. Norton hat überhaupt ein sehr breites Programm, was die Fliesenschnedier angeht und der Name Norton, bekannt besonders auch durch die Steintrennmaschinen und Diamantscheiben, hat auch im Baunebengewerbe einen erstklassigen Klang. Da lief besonders die neue Serie M 106 und M 108.
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Da kamen wir mehrfach an die Grenze der Disposition, auch zum Jahresende wurde es noch einmal ganz eng, aber jeder Kunde hat doch noch rechtzeitig seine Maschine bekommen. Aber dieser Fliesenschneider ist pfiffig, denn die Diamantscheibe wird nicht durch Wasserzulauf über eine Pumpe gekühlt, sondern in dem das Diamantblatt in der Wasserwanne gekühlt wird, was nicht nur das Spritzen und Stauben minimiert, sondern auch der sonst übliche Verschleiß an Pumpen entfällt.
Aber auch der Klassiker war gefragt, wie selten zuvor:

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Diese CEDIMA-Tischsäge mit präzisem Pendelschneidkopf, schwenkbarem Oberbau für Gehrungsschnitte bis 45° war gefragt wie „geschnitten Brot“, denn durch das Diamantblatt mit Durchmesser 250 mm, einer Schnittiefe (neue bescheuerte Rechtschreibung: Schnitttiefe) von 65 mm (Spitzenreiter) und einer Schnittlänge von 700 mm kommt diese Fliesenschneidemaschine schon in den Bereich einer Steintrennmaschine.

Also für 2007 müssen wir sicher noch optimitischer planen, unsere Disposition für Fliesenschneider neu überdenken und auch die dafür erforderlichen Diamantscheiben für Fliesen immer zur Verfügung haben. Aber wir werden gewappnet sein.

Und sonst?
Dagmar hat heute begonnen, mit dem Rauchen aufzuhören. Mich hat das Rauchen zwar nicht gestört, aber gesund ist es ja nicht gerade und Nichtraucher werden wohl bald verfolgt wie früher die Christen. Mal sehen, es heißt ja, 3 mal darf und muß man rückfällig werden, bis es endlich klappt. Raucher auf Entzug sollen ja angeblich meist besonders schlechter Stimmung sein und permanent granteln. Warten wir es einfach ab, sonst habe ich ganz, ganze viele auswärtige Termine :))
Vielleicht ist das ja auch bald Vergangenheit:

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Foto: Pixelquelle.de

Vertreter und Vertreter-der große Unterschied

Wie jede Firma bekommen auch wir regelmäßig Vertreterbesuche. Wir unterscheiden die Außendienstler in 3 Kategorien:

1. Selbständig handelnde Vertreter
haben Vollmachten, so daß man sofort zum Abschluß kommen kann; kommen, um wirklich etwas zu besprechen, sind immer erreichbar und treffen eigene Entscheidungen. Echte Win-Win Typen.

2. Dampfplauderer
Kommen immer mit großem Hallo „Kinder, Ihr habt doch sicher schon lange auf mich gewartet“. Kennen die neuesten Witze, sind eine nette Unterbrechung und wenn man konkrete Fragen hat, kommt, die Antwort, dass das Backoffice in den nächsten Tagen Stellung nimmt. Denen kann man einfach nicht böse sein.

3. Provisionsjäger.
Die sind an Win-Win Beziehungen nicht interessiert, sondern nur an der schnellen Provision. Immer etwas beleidigt, wenn man nichts oder nur wenig bestellt, holen schon nach der Begrüßung die Bestellformulare aus der Tasche und legen sie auf den Tisch. Bedanken sich meist nicht einmal für den Kaffee.

Es ist sicher nicht verwunderlich, dass wir mit den Lieferanten, die Vertreter Typ 1 beschäftigen, auch die stärksten Umsätze machen. Da besteht teilweise schon eine jahrelange Geschäftsverbindung und vor allem, die haben Vollmachten ihrer Firmen, auch knifflige Vorgänge abzuwickeln. Und wenn es wirklich einmal hapert, haben die einen direkten Draht zum Vorgesetzten, so dass eine Entscheidung meist innerhalb kurzer Zeit fällt.

Typ 2 ist immer wieder lustig und nett, redet pausenlos, hält sich für unwiderstehlich, ist aber immer freundlich und nett. Typischer Kontakter, der meist Gott und die Welt besser kennt, als seine eigenen Produkte.

Typ 3 ist der Typ, dem scheinbar nicht einmal die eigene Firma traut. Vollmachten hat er nur in geringem Umfang, aber gierig auf die Provision. Haben es besonders gern, wenn wir die Bestellungen bei ihnen aufgeben werden und nicht in der Firma. Macht sich wohl besser für sie.

Aber: Mit Typ 3 haben wir gerade vor Weihnachten ein besonderes Erlebnis gehabt. Um den 15.12. kam eine Anfrage nach einer größeren Maschine (Namen nenne ich hier nicht) für eine Baufirma in Griechenland. Mit Typ 3 darüber gesprochen und die Lieferzeit abgeklopft. Antwort, kein Problem, ist vorrätig. Dann mit dem griechischen Kunden alles geklärt, den Vertrag unterzeichnet und am 21.12. morgens die Maschine bei Typ 3 bestellt, der seit dem 15.12. fast täglich gefragt hat, ob der Auftrag in trockenen Tüchern sei.
Ausdrücklicher Hinweis: Die Lieferung eilt, Bedingung, dass die Maschine am 21.12. noch zum Versand kommt. Zusage erhalten, Rechnung erhalten und Rechnung am 2.1.07 bezahlt. Am 4.1. Anruf aus Griechenland: Wir warten auf die Maschine, können Sie mal prüfen, wo die steckt. Klar doch, kein Problem. Habe mir Spedition und die Frachtbrief-Nummer geben lassen und telefoniert.
Ergebnis: Die Maschine steht noch im Lager bei der Spedition, man hat zur Zeit nichts nach Griechenland, so um den 10.1. tut sich was. Mich trifft der Schlag und ich frage, warum man dann solch einen Auftrag annehmen würde, wenn man gar nicht ausliefern könne. Antwort, dass haben wir Ihrem Auftraggeber, Firma XY, gesagt, die haben von uns zuvor einen Plan bekommen. Das war Schlag 2.
Bei XY angerufen, Sachbearbeiterin am Telefon. Warum ich mich ärgere, dass müsste ich doch wissen, den Vertreter Typ 3 hätte man informiert. Typ 3 ist aber in Urlaub. Verkaufsleitung verlangt, wie ich das Ganze verstehen sollte. Antwort: Keine Ahnung, aber hier wußte das jeder, ich werde Typ 3 befragen, wenn er aus dem Urlaub zurückkommt.
Davon geht die Maschine auch nicht schneller nach Griechenland. Also Sondertarif ausgemacht, damit sie gleich auf die Reise geht, jetzt soll sie am 10.1. eintreffen. Wenn es klappt, ist das der letzte Termin, den der Kunde abzeptiert.
Liegt auf der Hand, warum wir nicht informiert wurden: Angst, wenn wir diese Info haben, kommt der Auftrag und die sicher gute Provision nicht zustande.

Dass in den letzten Jahren der Umsatz mit dem Lieferanten immer geringer wurde, wundert uns nicht, aber es wundert den Lieferanten und Typ 3. Irgendwann merken die auch, welcher Typ in der Kundschaft gefragt wird ist.

Makita jetzt mit 3 Jahren Garantie

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Dass Makita-Elektrowerkzeuge heute fast so bekannt sind wie Nissan oder Toyota, wundert nicht. Während andere Hersteller, sogenannte oder selbsternannte Marktführer, längst nicht dieses Entwicklungstempo vorlegen oder neuerdings mit merkwürdigen Voll-Leasingangeboten versuchen, den Kunden ihre Werkzeuge zu verkaufen, geht Makita mehr und mehr besonders den Weg der Garantieverlängerung.

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Ich zitiere hier einfach einmal wortwörtlich:
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Stemmhammer weg, Luftentfeuchter da

Seit gestern wird wieder geheizt, die Elektrobauheizer sind nicht mehr im Einsatz, die Installateure haben sauber, gut und schnell gearbeitet. Auch die Stemmhämmer sind wieder eingepackt,
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dieser infernalische Lärm kam immer zeitgleich mit einem Telefongespräch. Das ist eben Murphys Gesetz.

Im Haus ist jetzt nur noch ein großes Loch, wo die Fliesen fehlen, draußen vor dem Hauseingang ist das Loch mit Sand zugeschüttet, morgen wird das Pflaster wieder verlegt, so daß man nicht um Sandhaufen turnen muß, wenn man ins Haus will.
Auch Luftentfeuchter

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kommen morgen, denn die Feuchtigkeitsmessung hat ergeben, dass sämtliche Wände, die an die Dielen angrenzen feucht bis nass sind. Also Glasfasertapete runter, Heißluftgebläse und Luftentfeuchter rein, ca 10 – 14 Tage, dann kann der Maler kommen und wieder tapazieren, der Fliesenleger kann die Cottofliesen verlegen – wenn es die noch gibt, die verlegt waren. Es ist schon merkwürdig, am 5. November habe ich über Luftentfeuchter geschrieben und 8 Wochen später stehen sie bei uns im Haus und im Büro. Also über Feuerlöscher schreibe ich jedenfalls nichts.

Ganz besonders spannend fand das Lilly, unsere Dackellady.

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So viele Leute jeden Tag, mit immer anderen Maschinen, da mußte doch der Stemmhammer, der solchen Lärm macht, richtig beschnüffelt werden, die Flex, das Werkzeug, also möglichst dicht ran an die Arbeit. Und der Mann vom Bautrocknungsdienst mußte begrüßt werden, der Sachverständige, der Maler, der Pflasterer, es mußte genau untersucht werden, was denn die Installateure so zum Frühstück auf dem Brot haben und zu Mittag essen……..endlich vorbei mit der Langweile, sonst immer nur mal ein paar langweilige Vertreter, die keinen Lärm machen und keine Brote essen, wo sie mal ein bißchen betteln kann mit einem Blick, der besagt, das sie bei uns nie etwas zum Fressen bekommt.

Glück gehabt, dass es nicht richtig kalt war, so konnten wir uns mit den Bauheizern gut behelfen.

Dass es aber auch noch einen gepflegten Ärger gab, darüber morgen, denn auch über Ärger soll man eine Nacht schlafen, bevor man schreibt. Aber es gibt schon Lieferanten, besser gesagt Mitarbeiter bei unseren Lieferanten, so kräftig kann man seinen Kopf garnicht schütteln.

Ach ja, auch in Sachen Garantie gibt es Neuigkeiten. Morgen.

Alles Gute für 2007

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Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird’s werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glüh’n
Rückläßt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm‘ im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.
(Theodor Fontane)

Allen Kunden, Besuchern, Lieferanten und Mitlesern wünschen wir ein Superjahr 2007!

Foto Pixelquelle.de

Ölbetriebene Bauheizer

Es war nicht die Kälte, dass der Blog gestern nicht den angekündigten Beitrag zu den Öl-Bauheizern bekam. Unsere Heizung läuft seit heute mit geringer Leistung, aber es sind draußen am Tage so um die 10 Grad C gewesen, da reicht die Heizung schon aus. Die elektrischen Bauheizgeräte stehen parat für den Fall, dass die gedrosselte Heizung nicht genug wärmt. Jetzt warten wir auf den Sachverständigen, der den Schaden begutachtet und dann wird hier sicher der Stemmhammer unsere Nerven auf die Probe stellen. Vorher aber die Umstellung der Mehrwertsteuer, die wir am 31.12. schon vornehmen werden. Da geht ohnehin keine Ware raus und was am 2.1.07 rausgeht, muss mit 19 % berechnet werden.

Nun zu den ölbetriebenen Bauheizern. Hier unterscheiden wir besonders 2 Typen, den sogenannten Direkt-Heizer und den Indirekt-Heizer.

Direktheizer

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Diese sofort einsatzbereiten Heizgeräte arbeiten mit einer offenen Flamme. Der Öltank ist meist fest eingebaut. Direktheizgeräte dürfen nicht in Räumen aufgestellt werden, wo sich Menschen aufhalten, denn sie blasen die Abgase mit der Warmluft an die Umgebung. Sie dienen als Zusatzheizungen in Lagerräumen, zum Auftauen von Fahrzeugen, Materialien, Rohrleitungen usw. oder zum Trocknen von Neubauten und Fertigteilen. Ein weiterer Nachteil dieser direkten Bauheizer besteht darin, dass keine Warmluftschläuche oder Kanäle angeschlossen werden können. Vorteil dieser Bauheizgeräte – sie sind recht mobil, einfach in der Handhabung und nicht besonders teuer. Da sieht es bei den indirekten Bauheizern anders an.

Indirekte Bauheizgeräte

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Die indirekten Bauheizer haben schon sehr viel Ähnlichkeit mit der Ölheizung im Wohn- oder Geschäftshaus, nur dass sie mobil sind. Die Abgase werden über Ofenrohre (den silbernen Stummel, auf den die Rohre und die Knie gesetzt werden, kann man auf dem Bild erkennen) ins Freie geleitet, so dass es kein Problem ist, in direkter Umgebung dieser Bauheizer auch zu arbeiten. Es sind vollautomatische Warmlufterzeuger mit hohem Wirkungsgrad. Durch die Wärmetauscher kommen die Raumluft und die Abgase nicht miteinander in Berührung. Sie können im Gebäude oder auch außerhalb eines Gebäudes aufgestellt und die Wärme kann mittels Schläuchen ins Gebäude geleitet oder im Haus verteilt werden. In der Regel besitzen diese Bauheizer keinen eigenen Tank (von kleinen Heizern einmal abgesehen). Sie saugen sich das Öl aus beigestellten Öltanks mit einer Tankarmatur. Bauheizgeräte, die mit Öl betrieben werden, müssen regelmäßig gewartet werden, genau so, wie die Ölheizung im Haus. Bauheizer, die mit Gas betrieben werden, sind nahezu wartungsfrei.

Weiter mit Elektro-Bauheizern

Um 9:00 Uhr war  der Handwerker angesagt, der heute weitermachen sollte. Um 11:00 Uhr rief er an. Klar was kommen mußte: „Ein Notfall, tut mir leid, aber ich habe ja ihre Rohre nicht angebohrt und außerdem, wir haben ja jetzt zwischen Weihnachten und Neujahr.“ Ich liebe diese Belehrungen, aber zum Glück weiß ich jetzt, dass er unter den Verdächtigen, die es ja garnicht gibt, ausscheidet. Gut auch, dass ich weiß, dass Weihnachten vorbei und Neujahr noch nicht ist.

Um 15:00 Uhr traf er dann ein und verschwand mit „Tschüss bis morgen“ um 16:30 Uhr. Also dann morgen um 7:00 Uhr, wenn nicht wieder ein Notfall eintritt.  Also für uns nichts mit länger schlafen, worauf wir uns gefreut hatten. Da müssen also die Bauheizer noch weiter ran, denn morgen wird von der Diele die Leitung nach draußen verfolgt, also weiter gestemmt. Erinnerrt mich immer so an Zahnarzt. Heute hatten wir im Norden zwar en ersten leichten Schneefall, aber solange es nicht richtigen Frost gibt, sind wir zuversichtlich.

Fragte heute ein Leser, der das mit den Elektrobauheizern im Blog gelesen hat, was das für „Dinger“ sind, er kennt nur Ölheizer und Gas-Bauheizer
Elektrische Bauheizer haben den Vorteil, dass fast überall Strom vorhanden ist und weiter nichts benötigt wird, kein Öl und auch kein Gas. Da die Elektro-Bauheizer keinen Sauerstoff verbrauchen, können  sie in geschlossenen Räumen betrieben werden und natürlich auch da, wo mit offener Flamme nicht geheizt werden darf. Da sie eingebaute Thermostate besitzen  und über eine ausreichende Pressung verfügen, können sie zum Teil auch mit einem 7,60 m langem Warmluftschlauch versehen werden.

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(NVS-Elektro-Bauheizer)

Gasheizgeräte haben den Vorteil, dass sie nicht viel wiegen. In Räumen, die ausreichend belüftet werden, können sie zum Einsatz kommenund auch da, wo eine offene Flamme erlaubt ist.  Die Heizleistung ist regelbar und sie sind je nach Typ mit einem Piezo-Zünder oder mit einer Zündautomatik ausgestattet. Gasheizer sind in den letzten Jahren  immer mehr gefragt, Gas gibt es überall zu kaufen, die Geräte sind mobil und robust und auch vom Anschaffungspreis her interessant.
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(Wilms Gasheizer)
Bleiben die ölbetriebenen Bauheizer. Davon morgen mehr.

Gut, dass es Elektro-Bauheizer gibt

Sonnabend wurde es plötzlich fußkalt im Bürotrakt, merkt man sofort, wenn man eine Fußbodenheizung hat.
Aber da im Wohnhaus alles okay war, wir ohnehin am Sonntag über die Weihnachtstage in den Harz, genau genommen nach Goslar, reisen wollten, nichts böses gedacht und den Störungsdienst angerufen. Der kam auch, meinte, es habe nur Wasser auf der Anlage gefehlt und tatsächlich, es wurde wieder warm. Also auf die schöne Kaiserstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserpfalz,

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(Foto Heika, Pixelquelle.de)

den vielen herrlichen alten Gassen mit Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäusern, gefreut.

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(Foto Thorsten Mayer, Pixelquelle.de)

Aber die Vorfreude war nur kurz, denn schon am Abend wurde es wieder überall kalt, auch im Wohnhaus und natürlich in den Büros. Der Störungsdienst kam prompt am Sonntagfrüh und meinte, da kann ich nichts machen, da ist ein Leck, wo das Heizungswasser rausläuft. Entweder zwischen den Häusern, dann müssen wir graben oder unter dem Haus, wo die Heizungsleitungen reingehen, dann müssen wir stemmen. Heute sollte dann mit einer Wärmebildkamera das Leck geortet werden. Vorteil für uns, da wir mit Bauheizern heizen, auch mit elektrischen Bauheizern, konnten wir die noch am Sonnabend aufstellen und da die Temperaturen noch über Null waren, haben wir sie nicht angestellt, sondern sind in den Harz gereist.
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Gestern zurück, die Bauheizer angestelltt und es ist überall erträglich, keiner friert. Gegen Mittag kamen dann die Fachleute mit der Wärmebildkamera. Erstes Ergebnis: Das Leck befindet sich unter den Fliesen in der Diele. Also aufstemmen und nachsehen. Stimmt, die Wärmebildkamera hat sich nicht getäuscht, da lag das Warmwasserohr und das warme Wasser lief nur so raus. Dann war aber auch schon Feierabend, morgen werden mehrere Quadratmeter Fliesen aufgekloppt und bis unter die Sohle wird gestemmt, denn es scheinen sich mehrere, kleine Lecks im weiteren Verlauf zu befinden, möglicherweise sogar (für mich aber eher unwahrscheinlich), in der Steigeleitung nach oben.
Wasserschäden sind ekelhaft, von den Umständen die uns noch erwarten ganz zu schweigen, Dreck, Krach, Unordnung und die Ungewißheit, ob das dann wirklich alles war.
Aber Glück im Unglück, es ist noch kein strenger Frost und so können wir uns mit unseren Bauheizern gut behelfen.
Nun dachten wir, dass es vor dem Jahreswechsel ruhig wird. Aber getäuscht, es war heute ein fast normaler Tag im Büro. Was wir noch rausschaffen können (zu 16 % Mehrwertstuer), das versuchen wir zum Versand zu bringen, die meisten unserer Lieferanten haben aber Betriebsferien, von da geht also nichts mehr, aber bis jetzt haben wir alles hingekriegt.

Baudax wünscht Frohe Weihnachten

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Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken,

sage dank und nimm es hin, ohne viel Bedenken,

jede Gaben sei beglückt, doch vor allen Dingen:

Das, warum du Dich bemühst möge Dir gelingen!

(Wilhelm Busch)

Allen Kunden, Besuchern und Lieferanten wünschen wir frohe, besinnliche Weihnachtstage!

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Fotos Pixelquelle.de, Frau Beate Broianigo