Stemmhammer weg, Luftentfeuchter da

Seit gestern wird wieder geheizt, die Elektrobauheizer sind nicht mehr im Einsatz, die Installateure haben sauber, gut und schnell gearbeitet. Auch die Stemmhämmer sind wieder eingepackt,
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dieser infernalische Lärm kam immer zeitgleich mit einem Telefongespräch. Das ist eben Murphys Gesetz.

Im Haus ist jetzt nur noch ein großes Loch, wo die Fliesen fehlen, draußen vor dem Hauseingang ist das Loch mit Sand zugeschüttet, morgen wird das Pflaster wieder verlegt, so daß man nicht um Sandhaufen turnen muß, wenn man ins Haus will.
Auch Luftentfeuchter

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kommen morgen, denn die Feuchtigkeitsmessung hat ergeben, dass sämtliche Wände, die an die Dielen angrenzen feucht bis nass sind. Also Glasfasertapete runter, Heißluftgebläse und Luftentfeuchter rein, ca 10 – 14 Tage, dann kann der Maler kommen und wieder tapazieren, der Fliesenleger kann die Cottofliesen verlegen – wenn es die noch gibt, die verlegt waren. Es ist schon merkwürdig, am 5. November habe ich über Luftentfeuchter geschrieben und 8 Wochen später stehen sie bei uns im Haus und im Büro. Also über Feuerlöscher schreibe ich jedenfalls nichts.

Ganz besonders spannend fand das Lilly, unsere Dackellady.

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So viele Leute jeden Tag, mit immer anderen Maschinen, da mußte doch der Stemmhammer, der solchen Lärm macht, richtig beschnüffelt werden, die Flex, das Werkzeug, also möglichst dicht ran an die Arbeit. Und der Mann vom Bautrocknungsdienst mußte begrüßt werden, der Sachverständige, der Maler, der Pflasterer, es mußte genau untersucht werden, was denn die Installateure so zum Frühstück auf dem Brot haben und zu Mittag essen……..endlich vorbei mit der Langweile, sonst immer nur mal ein paar langweilige Vertreter, die keinen Lärm machen und keine Brote essen, wo sie mal ein bißchen betteln kann mit einem Blick, der besagt, das sie bei uns nie etwas zum Fressen bekommt.

Glück gehabt, dass es nicht richtig kalt war, so konnten wir uns mit den Bauheizern gut behelfen.

Dass es aber auch noch einen gepflegten Ärger gab, darüber morgen, denn auch über Ärger soll man eine Nacht schlafen, bevor man schreibt. Aber es gibt schon Lieferanten, besser gesagt Mitarbeiter bei unseren Lieferanten, so kräftig kann man seinen Kopf garnicht schütteln.

Ach ja, auch in Sachen Garantie gibt es Neuigkeiten. Morgen.

Alles Gute für 2007

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Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird’s werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glüh’n
Rückläßt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm‘ im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.
(Theodor Fontane)

Allen Kunden, Besuchern, Lieferanten und Mitlesern wünschen wir ein Superjahr 2007!

Foto Pixelquelle.de

Weiter mit Elektro-Bauheizern

Um 9:00 Uhr war  der Handwerker angesagt, der heute weitermachen sollte. Um 11:00 Uhr rief er an. Klar was kommen mußte: „Ein Notfall, tut mir leid, aber ich habe ja ihre Rohre nicht angebohrt und außerdem, wir haben ja jetzt zwischen Weihnachten und Neujahr.“ Ich liebe diese Belehrungen, aber zum Glück weiß ich jetzt, dass er unter den Verdächtigen, die es ja garnicht gibt, ausscheidet. Gut auch, dass ich weiß, dass Weihnachten vorbei und Neujahr noch nicht ist.

Um 15:00 Uhr traf er dann ein und verschwand mit „Tschüss bis morgen“ um 16:30 Uhr. Also dann morgen um 7:00 Uhr, wenn nicht wieder ein Notfall eintritt.  Also für uns nichts mit länger schlafen, worauf wir uns gefreut hatten. Da müssen also die Bauheizer noch weiter ran, denn morgen wird von der Diele die Leitung nach draußen verfolgt, also weiter gestemmt. Erinnerrt mich immer so an Zahnarzt. Heute hatten wir im Norden zwar en ersten leichten Schneefall, aber solange es nicht richtigen Frost gibt, sind wir zuversichtlich.

Fragte heute ein Leser, der das mit den Elektrobauheizern im Blog gelesen hat, was das für „Dinger“ sind, er kennt nur Ölheizer und Gas-Bauheizer
Elektrische Bauheizer haben den Vorteil, dass fast überall Strom vorhanden ist und weiter nichts benötigt wird, kein Öl und auch kein Gas. Da die Elektro-Bauheizer keinen Sauerstoff verbrauchen, können  sie in geschlossenen Räumen betrieben werden und natürlich auch da, wo mit offener Flamme nicht geheizt werden darf. Da sie eingebaute Thermostate besitzen  und über eine ausreichende Pressung verfügen, können sie zum Teil auch mit einem 7,60 m langem Warmluftschlauch versehen werden.

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(NVS-Elektro-Bauheizer)

Gasheizgeräte haben den Vorteil, dass sie nicht viel wiegen. In Räumen, die ausreichend belüftet werden, können sie zum Einsatz kommenund auch da, wo eine offene Flamme erlaubt ist.  Die Heizleistung ist regelbar und sie sind je nach Typ mit einem Piezo-Zünder oder mit einer Zündautomatik ausgestattet. Gasheizer sind in den letzten Jahren  immer mehr gefragt, Gas gibt es überall zu kaufen, die Geräte sind mobil und robust und auch vom Anschaffungspreis her interessant.
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(Wilms Gasheizer)
Bleiben die ölbetriebenen Bauheizer. Davon morgen mehr.

Gut, dass es Elektro-Bauheizer gibt

Sonnabend wurde es plötzlich fußkalt im Bürotrakt, merkt man sofort, wenn man eine Fußbodenheizung hat.
Aber da im Wohnhaus alles okay war, wir ohnehin am Sonntag über die Weihnachtstage in den Harz, genau genommen nach Goslar, reisen wollten, nichts böses gedacht und den Störungsdienst angerufen. Der kam auch, meinte, es habe nur Wasser auf der Anlage gefehlt und tatsächlich, es wurde wieder warm. Also auf die schöne Kaiserstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten wie der Kaiserpfalz,

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(Foto Heika, Pixelquelle.de)

den vielen herrlichen alten Gassen mit Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäusern, gefreut.

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(Foto Thorsten Mayer, Pixelquelle.de)

Aber die Vorfreude war nur kurz, denn schon am Abend wurde es wieder überall kalt, auch im Wohnhaus und natürlich in den Büros. Der Störungsdienst kam prompt am Sonntagfrüh und meinte, da kann ich nichts machen, da ist ein Leck, wo das Heizungswasser rausläuft. Entweder zwischen den Häusern, dann müssen wir graben oder unter dem Haus, wo die Heizungsleitungen reingehen, dann müssen wir stemmen. Heute sollte dann mit einer Wärmebildkamera das Leck geortet werden. Vorteil für uns, da wir mit Bauheizern heizen, auch mit elektrischen Bauheizern, konnten wir die noch am Sonnabend aufstellen und da die Temperaturen noch über Null waren, haben wir sie nicht angestellt, sondern sind in den Harz gereist.
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Gestern zurück, die Bauheizer angestelltt und es ist überall erträglich, keiner friert. Gegen Mittag kamen dann die Fachleute mit der Wärmebildkamera. Erstes Ergebnis: Das Leck befindet sich unter den Fliesen in der Diele. Also aufstemmen und nachsehen. Stimmt, die Wärmebildkamera hat sich nicht getäuscht, da lag das Warmwasserohr und das warme Wasser lief nur so raus. Dann war aber auch schon Feierabend, morgen werden mehrere Quadratmeter Fliesen aufgekloppt und bis unter die Sohle wird gestemmt, denn es scheinen sich mehrere, kleine Lecks im weiteren Verlauf zu befinden, möglicherweise sogar (für mich aber eher unwahrscheinlich), in der Steigeleitung nach oben.
Wasserschäden sind ekelhaft, von den Umständen die uns noch erwarten ganz zu schweigen, Dreck, Krach, Unordnung und die Ungewißheit, ob das dann wirklich alles war.
Aber Glück im Unglück, es ist noch kein strenger Frost und so können wir uns mit unseren Bauheizern gut behelfen.
Nun dachten wir, dass es vor dem Jahreswechsel ruhig wird. Aber getäuscht, es war heute ein fast normaler Tag im Büro. Was wir noch rausschaffen können (zu 16 % Mehrwertstuer), das versuchen wir zum Versand zu bringen, die meisten unserer Lieferanten haben aber Betriebsferien, von da geht also nichts mehr, aber bis jetzt haben wir alles hingekriegt.

……die brauchen keine Kunden mehr

Es gibt Mitarbeiter bei Firmen, wenn man die erlebt, dann muß man glauben, dass die keine Kunden mehr brauchen oder schon zu viele haben. Da fehlt mir jedes Verständnis und ich frage mich, wie  sich solche Typen halten.
Auch heute hatten wir wieder so einen Fall. Hätten wir es mit einem kompetenzlosen Sachbearbeiter zu tun gehabt, so hätten wir sicher noch etwas Verständnis aufgebracht. Nein, es war der  Verkaufsleiter einer Abteilung.
Was war passiert?
Ein Kunde, ein Gartenbaubetrieb, bestellte 4 Werkzeugkisten, Werkzeugkisten, die auf dem LKW befestigt werden. In diesen Kisten wird das Geschirr der Gärtner verstaut. Preis einer solchen Kiste inkl. MwSt. € 579,00 + Fracht € 101,50 zusammen also € 680,00.

Als ich die Bestellung aufgab, hatte ich das Gefühl, die wollten die gar nicht, denn mir wurde klipp und klar beschieden, daß man mindestens 1 Woche bis 10 Tage benötigen würde, um den Lieferschein und die Versandpapiere auszustellen, eine sofortige Lieferung sei nicht möglich. Okay, Hauptsache die Lieferung trifft vor Weihnachten ein.
Das tat sie gestern auch. Der Spediteur lieferte die Kisten gleich zum Kunden. Aber: 2 Werkzeugkisten wiesen Beschädigungen auf, siehe Fotos (Wegen der Dunkelheit sind die Beschädigungen nicht sehr gut zu erkennen, sie sind aber schon heftig). Den Schaden gleich auf den Frachtpapieren festgehalten und uns informiert. 

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Nun haben wir zum Glück ja nur nette Kunden und so machte dieser Kunde den Vorschlag, die Kisten zu behalten und selbst zu richten, wenn man ihm preislich entgegen kommt.
Rechnen wir einmal:  2 Kisten hin und zurück mind.  200,00 Euro, beschädigte Elemente ersetzen mind. 180,00 Euro, also zusammen 380,00 Euro Schadenhöhe.  

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Der Lieferant, der sich anhand der Fotos vom Schadenumfang überzeugt hatte, machte das Angebot von 116,00 Euro für beide Kisten.  Unvorstellbar!!! Argumenten, dass doch mindestens 300,00 Euro drin sein müßten, verschloß er sich, er ließ mich nicht einmal ausreden. Ich sagte ihm dann, daß ich ein solches Angebot dem Kunden nicht machen würde,  ich würde ein derartuges Angebot als Frechheit ansehen, schließlich habe der Kunde ein Recht auf 4 unversehrt gelieferte Kisten.  Seine Antwort darauf: „116,00 Euro sind 230,00 Mark (gut, dass ich das jetzt weiß, ich liebe solche Belehrungen),  mein letztes Wort sind 174,00 Euro.“
Bestimmt der Typ, der zuhause nie das letzte Wort hat, deshalb hat er es bei seinen Kunden.

Als ich unserem Kunden  diesen Vorschlag des Herstellers nannte,  sagte er nur, mit € 230,00  wäre ich einverstanden gewesen, aber so nicht, dann soll bitte getauscht werden.
Jetzt hat der Hersteller mindestens 380,00 Euro an der Backe und zusätzlich einen Kunden weniger.
Aber wie eingangs schon erwähnt, wer solche Verkaufsleiter hat, der braucht keine Kunden mehr.
Hoffentlich schafft der es nur,  bis Anfang 2007 Lieferschein und Frachtpapiere auszufüllen, sonst nenne ich ihm jemanden, der so etwas in 10 Minuten kann.

 

Weihnachtssprüche…

Ich finde täglich Weihnachtssprüche in der Mailbox. Hier mal die von heute:

„Ich hab zu Weihnachten ein paar Wasserski geschenkt bekommen. Jetzt suche ich einen abschüssigen See, damit ich die Dinger auch mal ausprobieren kann.“

„Es ist schon das siebte mal, dass meine Schwiegermutter am Weihnachten zu uns kommt. Diesmal lassen wir sie rein.“ (Woody Allen)

„Warum bekommt man zu Weihnachten meist die falschen Geschenke?
Das Christkind ist blond!“

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Steintrennmaschine gegen 500.000 Dichtungen

Ich kenne eine Reihe von Menschen, für die ist jeder Montagmorgen schlimmer als Freitag der 13. Ich hole heute früh um 7:00 Uhr Emails ab und sehe mindestens 200 Spammails in der Voransicht. Wir haben bei unseren Shops ein sog. „Rückruftool“. Wer sich da einträgt, wird von uns zur gewünschen Zeit angerufen. Dieses Tools haben einige Vollidioten für ihre dusseligen Spielchen mißbraucht, so daß im Laufe des Tages rund 1000 solcher Spam-Emails bei mir eintrudelten. Das ägerliche ist, dass sie nicht alles sofort gelöscht werden können, denn es sind ja auch eine Anzahl echter Rückrufwünsche darunter. Jetzt hat unser Programmierer dem Spuk ein Ende gesetzt, wer jetzt dieses Tool aufruft, muß vor dem Absenden eine vorgegebene Kombination eintippen.

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Gegen 11:00 kam dann der Anruf eines Kunden, eines Rechtsanwaltes, der bei uns eine Cedima-Steintrennmaschine CTS 81XL gekauft hat. Er kam heute später in die Kanzlei und fand dort Berge von Kartons, die ein Spediteur abgestellt hat. Inhalt 500.000 (in Worten: fünfhundertausend) „Dichtungen in PE-Schläuchen“. Die Mitarbeiter der Kanzlei haben die Lieferung angenommen, unwissend, dass es ja eine Cedima-Steintrennmaschine sein sollte. Der Kunde, der auf die Dichtungen gewartet hat, bekam dann wohl die Steintrennmaschine. Zum Glück nahm unser Kunde die Angelegenheit sportlich (wir haben nämlich nur nette Kunden), – die Spedition von dem Missgeschickt informiert, reagierte sofort und dann war alles wieder in Ordnung. Halten wir dem Fahrer zugute, daß auch eher unter dem Weihnachtsstress zu leiden hat, ist ja auch noch einmal alles gut gegangen.
Unbeeindruckt vom Weihnachtsstress unser DPD-Fahrer, der freundliche junge Mann, über den ich schon berichtet habe. Der brachte um 17:00 freundlich wie immer eine Lieferung von 10 elektrischen Bauheizern. Bevor ich mir eine Jacke angezogen hatte, hatte er schon alles abgeladen und ordentlich ins Lager gestellt.

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So freundliche und fixe Fahrer wünsche ich allen Paketdiensten. Zur Ehrenrettung von UPS, den Fahrer hat Lilly ins Herz geschlossen, die kann sich nicht halten vor Freude, wenn sie den braunen Wagen sieht, denn der Fahrer hat immer einen Hundekuchen für Sie und dann geht es nur streng nach Vorschrift: erst der Hund, dann der Kunde.

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Gibt es ein Leben nach Weihnachten?

Natürlich, Weihnachten kommt immer ganz plötzlich und völlig unvorbereitet. Nicht nur dass, es beschleicht mich das Gefühl, dass es nach Weihnachten kein Leben mehr gibt. Meist enden die Anrufe : „Das muß aber bis Weihnachten fertig sein“ oder „Unbedingt bis zum 22.12. liefern“.
Dabei handelt es sich bei dem was, wir liefern, nicht unbedingt um Weihnachtsgeschenke, oder können Sie sich vorstellen, daß ein Fugenschneider oder eine Steintrennmaschine unter dem Weihnachtsbaum steht?  Ich spreche nicht von den Artikeln unseres Shops, da ist sicher manches, was unter den Tannenbaum passt, Akkuwerkzeuge, Elektrowerkzeuge, Gartengeräte u.s.w. Da sind wir auch gut aufgestellt, alles noch bis zum 22.12. zu liefern.
Oft spielen natürlich auch steuerliche Überlegungen eine Rolle, kaufe ich in 2006, dann kann ich noch einen Teil abschreiben. Aber wie so oft, fällt das meist erst kurz vor Ultimo ein.  

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 Weihnachtsmarkt vor dem Hamburger Rathaus
     Foto von Christian Fleuren, Pixelquelle

Gestern war ich in der City, da wird gehetzt, gedrängelt, als wenn morgen alles ausverkauft ist. Also noch gut eine Woche, dann kehrt Ruhe und hoffentlich auch die Gelassenheit wieder ein, die dazugehört, um richtig genießen zu können.
Aber das geht ja auch nicht, da muß umgetauscht ja werden.  Wer viel kriegt, muß vielleicht auch viel umtauschen. Hauptsache, nach Weihnachten geht das Leben weiter.

 

 

 

Knallharte Verhandlung um einen Nilfisk-Alto Hochdruckreiniger

Wir haben einen Stammkunden, ein echter Holsteiner. Gestern kam er wieder zu uns und es kam zu dem Ritual, wie es immer schon seit vielen Jahren abläuft.
Begrüßung: „Moin, moin. Haste mal nen Kaffee?“ und er nimmt vor meinem Schreibtisch Platz. Kaffee kommt.
„Haste mal ne Zigarette?“ Haben wir auch, er raucht, trinkt Kaffee, kein Wort. Ich arbeite weiter. Telefoniere, schreibe, wälze eine Akte.
Da plötzlich: „Haste noch nen Kaffee?“. Klar doch, kommt sofort und die Zigarette auch. Ich arbeite weiter, telefoniere. So ca. 45 Minuten sind rum. Jetzt trau ich mich, nach 3 Tassen Kaffee und so 5 Zigaretten: „Was liegt an?“
„Ich brauche einen Hochdruckreiniger“.
Gegenfrage „Kaltwasser und wieviel Druck?“ Antwort „Kalt und Druck weißt Du besser“.
Noch weiß ich nichts, aber ich taste mich vor. „Was willst Du reinigen?“ „Was man so alles reinigen muß“. Okay, jetzt weiß ich genau Bescheid, denn ich liebe präzise Auskünfte.
Dann wird noch ein Kaffee getrunken, eine Zigarette geraucht, schweigend. Dann kommt der nächste Wortschwall:
„Alles klar und tschüss!“ Steht auf und geht. Ich stehe dann immer etwas ratlos da und warte nur noch auf den Satz:
„Gut, dass wir über alles so ausführlich gesprochen haben“.

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Nachtrag:
Dieser Kunde hat immer gut zu tun, egal ob die Konjunktur gut oder schlecht ist. Er zahlt prompt, pflegt seine Maschinen und Geräte, seine Baustellen sind aufgeräumt, er ist eine ehrliche Haut, nur eben kein Schwätzer. Anrufe von ihm gehen ähnlich vonstatten: „Ich brauch son Ding da für mein Gerüst, naja Du weißt schon, an der Seite oben, kannst mir 10 Stück bringen“. Alles klar? Aber genau das sind sie Typen, die das Geschäftsleben bereichern, wäre doch sehr langweilig ohne. Ich kenne ihn schon weit mehr als 10 Jahre, noch nie hat es ein ärgerliches oder böses Wort gegeben.

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Wir wollen uns (ver)bessern

Das Internet ist schnell, es entwickelt sich rasant und WEB 2.0 ist das Schlagwort, das durch das Internet geistert. Nur noch Texte, das war gestern, heute erwartet der Internetsurfer mehr.
Das bedeutet auch für uns als Shopbetreiber, dass wir uns ständig verbessern und uns den neuen Herausforderungen stellen müssen. Zurückblickend auf 2 ½ Jahre Onlineshops haben wir schon sehr viel verändert, nicht zuletzt auch auf Anregungen unserer Kunden und Besucher. Als Shopbetreiber wird man ja auch schnell betriebsblind und geht davon aus, dass z.B. die Bedienerführung im Shop jeder so beherrscht, wie wir selbst.
Auch jetzt haben wir wieder eine Reihe Veränderungen vorgenommen. Die Navigation bei Baudax und 1a-Vermessung ist jetzt genauso gestaltet, wie bei 1a-Diamantscheiben, sie wird auch noch durch Hinweise und auch durch Bilder ergänzt.
Der Shop 1a-Diamantscheiben zeigt jetzt auch die Nettopreise, also die Preise ohne Mehrwertsteuer, eine Forderung, die unsere gewerblichen Kunden immer wieder gestellt haben. Auch bei 1a-Vermessung wird die Preisübersicht in den nächsten Tagen umgestellt. Auch die Vorbereitungen für die Änderung auf 19 % Mehrwertsteuer ist in vollem Gang.
Wir wollen nicht stehenbleiben und uns weiter verbessern und da möchten wir gerne Anregungen unserer Besucher und Kunden. Wir schielen nicht darauf, was andere machen, wir wollen keine Kopie irgendwelcher Shops sein, sondern wir wollen unseren eigen Stil zeigen, der Stil, der maßgeblich von unseren Kunden mitgestaltet wurde. Die eigenen Abläufe überprüfen und korrigieren, um so unsere Shops weiter zu optimieren, das verstehen wir unter Verbesserung. Dazu gehören auch die beschleunigten Abläufe unserer Verkaufsabwicklung. Wenn die Ware geliefert und die Rechnung geschrieben ist, wissen wir nicht, war der Kunde zufrieden oder gab es Schwachpunkte, Schwachpunkte, von denen wir nichts wissen? War der Kunde zufrieden mit dem Angebot, der Lieferzeit, dem Versand, dem dem Bestellvorgang und natürlich besonders mit seinem Einkauf?

Ab sofort werden wir jeden 10. Kunden, der eine Bestellung aufgegeben hat, bitten, uns kurz seine Meinung zu seiner Bestellung mitzuteilen und wenn möglich, auch Verbesserungsvorschläge aufzuzeigen. „Der Kunde ist der nächste und der beste Kontrolleur“, dieses Schild habe ich einmal in einer großen Fabrikhalle gesehen. Der Satz gilt auch für uns.

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Foto von khv Pixelquelle.de