Wir gehören zum Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer Kiel. Es ist schon viel darüber diskutiert worden, ob die Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern sinnvoll ist. Tatsache aber, die Beiträge sind nicht gerade von Pappe. Also sollte man einen Gegenwert erwarten können. Den bekommen wir in Kiel in Form einer regelmäßigen Zeitschrift, die aber für uns so interessant ist, wie die Frankfurter Allgemeine vor 3 Jahren.
Anders die Kammer Hamburg. Sie nennt sich auch nur schlicht „Handelskammer Hamburg“. Sitzen die „Kammerdiener“ in Kiel in einem hypermodernen Glaspalast (kein Wunder, irgendwo sollte man die Beiträge sehen können), ist die Kammer in Hamburg neben dem Rathaus in einem ehrwürdigen, alten und wunderschönen Gebäude untergebracht.
Warum ich über die Kammern blogge? Weil uns die Kammer in Hamburg im Gegensatz zu Kiel regelmäßig einen lesenswerten Newsletter schickt und gleichzeitig damit Einladungen zu interessanten Veranstaltungen ausspricht. Zum Beispiel heute zum „Handel im Internet“, oder zu einem E-Business-Stammtisch oder zum Thema „Konfliktmanagment“ usw. Klar, dass Dagmar und ich heute die Handelskammer Hamburg besuchen, nicht zum erstenmal, obwohl unsere Beiträge nach Kiel fließen.
Artikel der Kategorie ‘Über uns’
Alles von uns und über uns
Umzug
nein, ich weiß, dass um diese Jahreszeit bei dem Wort „Umzug“ jeder an den Ausnahmezustand denkt, der jetzt besonders im Rheinland zu herrschen scheint und sich bis Rosenmontag steigert.
Nein, wir haben einen stinknormalen Umzug vor uns, wir ziehen bis einschl. Sonntag mit dem Lager um. Deshalb etwas weniger Blog, keine Prunksitzung, an der wir teilnehmen, keine Sackjesichtsparty, kein Rosenmontagszug, kein Möhneball, nein, wir ziehen „normal“ um und außerdem sind wir im Norden, nicht in den Karnevalshochburgen.
Aber: Auch der Norden feiert Karneval, wer es nicht glauben will, der kann sich hier die vielfältigen Möglichkeiten ansehen.
Allen Lesern viel Spass im Karneval und „Haltet den Hut fest!“
Hübsch hässlich – frisch aus China
In China finden in diesem Jahr bekanntlich die „Olymp.Spie“ (ich muss erstmal im Saftblog fragen, ob ich das ausschreiben darf oder eine Abmahnung kassiere) statt.
Wir bekamen heute Besuch aus China. Handgefertigtes Mitbringsel so richtig hübsch-hässlich!
Aber echte Handarbeit, da hat eine Chinesin stundenlang gestickt, was hier auf dem Foto so nicht sichtbar ist, auch die Olymp. Motive sind eingestickt.
Trotz allem, findet das Ding bei uns keinen Platz. Aber es gibt ja den „Juleclub verkehrt“, wo man das loswerden kann, was man nicht mag oder braucht. Also 11 Monate Aufenthaltsgenehmigung, Visum erteilt, aber keinen Tag länger!

Wäre besser im Bett geblieben
An manchen Tagen sollte man besser nicht aufstehen, sondern in Bett bleiben. So ein Tag war heute. Pünktlich um 7:30 im Büro den PC gebootet und was kam? Eine Fehlermeldung, die sich noch relativ einfach anhörte.
Aber war gar nicht so einfach, denn die Kiste wollte und wollte nicht.
Mir bleib nichts anderes übrig, als das Betriebssystem neu zu installieren. Hört sich leicht an, dachte ich auch, dass ich das mal so eben nebenbei machen könnte, zumal das Telefon still war und ich glaubte, ganz in Ruhe die Kiste wieder zum Laufen bringen zu können.
Aber ich bin kein Fachmann und ich kam an den Punkt, meinen Spezialisten fragen zu müssen. Also Telefon her, aber das zeigte sich ebenso unwillig wie mein PC. Ständig stand im Display „Störung“.
Hat mir da einer einen Streich in der Nacht gespielt oder sind die Geräte jetzt der Lokführer-Gewerkschaft beigetreten?
Kein PC, kein Telefon auf meinem Schreibtisch. Zum Glück aber war zwar nur mein PC betroffen, allerdings ging von keinem Schreibtisch das Telefon. Der Tag fing richtig gut an. Umleitung der eingehenden Anrufe auf ein Handy, das bedeutet aber, dass immer nur ein Telefongespräch geführt werden konnte, einige verhungerten in der Warteschleife, einige haben aufgelegt. Die dachten bestimmt, sie hätten die Hotline der Telekom gewählt, weil die Anrufe nicht durchkamen. Alles untersucht, die Anlage mehrfach gebootet, die Steckverbindungen überprüft, nichts, alles tot. Störungsdienst Hansenet versprach Freitag zu kommen. Da bekam ich einen Tip, dass im Nachbarort eine Firma sitzt, die sich auf Telefonanlagen versteht. Die versprachen zu kommen, es könne aber spät werden. Egal, Hauptsache eher als Hansenet, jede Stunde zählt in solch einem Fall.
So konnte ich wenigstens meine Mails abrufen und Aufträge bearbeiten. Zwar nicht mit UMTS-, sondern mit Schneckengeschwindigkeit hier auf dem flachen Land, aber besser als ohne.
Die Abhängigkeit von der Technik wurde mir wieder richtig vor Augen geführt.
Ich hoffe, das Universum verzeiht mir meine Flüche des Tages!
Um 14:00 kam dann mein Computerspezi um 16:00 Uhr lief mein PC, war schon ein richtig gutes Gefühl!
Blieb das Telefon. Zum Glück hat kein Kunde gemeckert oder geschimpft. 17:00 kam der Telefonfachmann und das war ein Fachmann. Zielstrebig ran an die Anlage und keine 5 Minuten später konnten wir wieder telefonieren. Meist sind es ja die kleinen Dinge, die eine große Wirkung verursachen. Und außerdem heisst das für mich heute: NACHTSCHICHT!!!
Rabatte ruinieren Händler, Kunden und Hersteller…
so kann man es heute, 06. Januar 08, bei „Welt online“ lesen. Da heisst es: „Fachleute glauben erstens, dass Kunden schlecht abschneiden, wenn sie zu sehr auf Rabatte achten. Und zweitens, dass der Einzelhandel mit seiner Strategie am Ende nur das Misstrauen der Verbraucher schüren wird.“
Der Hautgeschäftsführer des deutschen Einzelhandels, Pellengahr, kommt in diesem Artikel zu dem Schluß:
„Doch mit starken Nachlässen schneiden sich die Kaufleute auf längere Sicht ins eigene Fleisch. Längst ist den Kunden im Dschungel der Angebote und Schnäppchen der Überblick abhanden gekommen, und sie beginnen, den Verheißungen der Einzelhändler zu misstrauen. „Die Kunden verlieren das Gefühl für die Preiswürdigkeit von Produkten und das Vertrauen in die regulären Preise“, sagt Pellengahr. Das könne am Ende „zu einer neuerlichen Kaufzurückhaltung führen“.
Und Thomas Harms von der renommierten Unternehmensberatung Ernst & Young in diesem Artikel:
„Durch ihre aggressive Werbung suggerieren Händler wie Mediamarkt, die billigsten im Markt zu sein. Tatsächlich aber gebe es die gleichen Produkte im Fachhandel oder im Internet zum Teil deutlich günstiger.“
Das ist es, was wir immer wieder gerne beweisen. Und der Internethandel liefert direkt ins Haus und die AGBs sind wesentlich kundenfreundlicher gestaltet als die, der Baumärkte, Elektronikmärkte usw. Hier der komplette Artikel.
Nicht nur neue Tapeten….
sondern auch ein neues Design bekommen nach uns nach unsere Shops. Wie auch jedes Ladengeschäft regelmäßig renoviert, Ballast abwirft und sich Veränderungen anpasst, so muss nach meiner Meinung auch ein Onlineshop regelmäßig technisch und optisch erneuert werden.
Da kam mit das Glück zu Hilfe. Heide Liebmann, auch auf meiner Blogroll, hat in der Adventzeit einen Kalender ins Netz gestellt, wo man etwas gewinnen konnte. Tolle Idee und ich gestehe, dass ich kreative Menschen bewundere. Und da habe ich tatsächlich etwas gewonnen, nämlich das Redesign für einen Shop. Nicht nur das, sondern sogar bei Jutta Kemperle, deren Webdesign Dagmar und mir schon vor längerer Zeit positiv aufgefallen ist. Dagmar mag besonders ihr Farbenspiel und ich mag die Web-Proportionen.
Gleich der erste Wurf ein Volltreffer, denn unser internes „Pflichtenheft“ für den Shop, das wir aber nicht verraten haben, finden wir in dem Entwurf wieder.
Wer es schon einmal sehen möchte, kann hier nicht nur unseren „Gewinn“ sehen, sondern auch einen weiteren, sogar mit „vorher-nachher“.
Wer mehr Entwürfe von Jutta Kemperle sehen will, der findet hier eine große Auswahl. Mir persönlich gefällt besonders der Anwalt.
Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, Frau Kemperle.
Ich wünsche Euch für 2008
dass alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen, Eure Träume wahr werden und Ihr Euren Visionen ganz nahe kommt.
Ihr seid stärker als Ihr glaubt.
Du bist, was Du sein willst im mächtigen Reich Deiner Seele:
Ein Bettler – Ein König.
Das Heer der Gedanken gehorcht Dir.
Du selbst setzt die Grenzen, Du selbst hast die Macht sie zu ändern.
Du kannst wie ein trotziges Kind Dich im Dunkeln verstecken,
Du kannst Deine Umwelt gelangweilt durch Scheiben betrachten,
Besucher empfangen, Besuchern den Zutritt verwehren,
Gedankenkuriere mit Botschaften ins Nachbarreich senden…
Nur eins musst Du wissen: Sie kehren zurück, und die Antwort als Echo der Botschaft kann Krieg und Frieden bedeuten.
Doch schickst Du Gedanken der Liebe, die schneeweissen Vögel, der Sonne entgegen soweit Ihre Flügel tragen,
dann leg Deine Grenzpfähle nieder!
Kein Feind kann Dir schaden.
Dann bist Du der lebend Geliebte und mehr als ein König
(Ephides)

Foto: Gerd Altmann, Pixelio
Neujahrsvorsätze? Nein, aber….

Ich weiß nicht, wie Ihr das mit den Neujahrsvorsätzen haltet? Ich halte nichts davon, denn zig-mal habe ich mir vorgenommen, ordentlicher zu werden, meinen Schreibtisch brav aufzuräumen, wenn ich ihn verlasse, meine Schuhe abzuputzen, bevor ich ins Haus gehe, den Mülleimer rauszubringen, meine Sachen ordentlich aufzuhängen und wegzuräumnen usw.; aber es ist immer bei guten Vorsätzen geblieben. Bis heute, zugegeben.
Da stimme ich dem Schweizer Schauspieler Hansjörg Bahl zu, der sagt:
„Neujahrsvorsätze sind Startschüsse für Rennen, die sowieso nicht stattfinden.“
Also werde ich zum Jahreswechsel keine guten Vorsätze haben, sondern mit Dagmar und Lilly ganz gemütlich in das Jahr 2008 rüberrutschen.
Aber meine Träume für 2008 werde ich behalten, werde noch intensiver träumen und für meine Träume arbeiten.
Aber immer eingedenk, was Bully Herbig (u.a. „Der Schuh des Manitou“) zu den Träumen sagte:
„Man kann nicht warten, dass einem jemand die Träume erfüllt, darauf, dass die Regierung sich schöne Sachen ausdenkt, damit man gut leben kann. Um seine Träume zu verwirklichen, muss man sich den Arsch aufreißen.“
Let’s do it! Auf geht’s in 2008!
Überraschung
Mehrere Tage vor Weihnachten erhielt ich einen Anruf aus der Schweiz. Der Kunde wollte einige Informationen zu einem Produkt, es war auch für mich ein sehr interessantes Gespräch. Dass es nicht zu einem Kauf kam, war von Beginn an klar.
Am Ende des Telefongesprächs bedankte sich der Kunde und bat um meine Adresse, er wolle sich mit einer Kleinigkeit bedanken. Ich versuchte ihm vergeblich dieses Vorhaben auszureden. Er ließ aber keine Ruhe, denn er sagte, er könne die Anschrift ja auch sonst dem Impressum entnehmen.
Ich hatte das Gespräch längst vergessen, als heute der Briefzusteller klingelte und eine Riesenpackung Pralinen aus der Schweiz brachte.
Jetzt besteht meine Aufgabe darin, Dagmar klarzumachen, dass Pralinen nur wenige Tage begrenzt haltbar sind und Pralinen, die man vor Silvester vernascht, kalorienfrei sind.
Sehnsucht nach dem Wunderbaren

Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Fantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumpf der Abenteuerlust über die Trägheit.
Niemand wird alt, weil er eine Anzahl von Jahren hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen lebewohl gesagt hat. Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele. Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit, das sind die langen, langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen und den aufrechten Geist in den Staub beugen.
Ob siebzig oder siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen wohnt die Sehnsucht nach dem Wunderbaren .
Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie Deine Zweifel. So jung wie Deine Hoffnung, so alt wie Deine Verzagtheit. Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit, Größe, Macht von der Erde, den Menschen und dem Unendlichen Dein Herz erreichen, solange bist Du jung.
Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere Deines Herzens vom Schnee des Pessimismus und vom Eis des Zynismus bedeckt sind, dann erst, bis Du wahrhaft alt geworden.
(Albert Schweitzer)
Allen Bloglesern, Kunden, Lieferanten, Helfern und Freunden wünsche ich zum Weihnachtsfest Stunden zur Besinnung, Freude und Optimismus zum Jahreswechsel und viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr!
Foto: Pixelio, von Claudia Hautumm, meiner Lieblingsfotografin, der ich auch an dieser Stelle ein Dankeschön sage für viele tolle Bilder, die ich in den Beiträgen verwenden durfte.