Der reine Umzug ist beendet. Heute haben wir die letzten Kleinigkeiten, die in unserem „alten“ Haus noch zurückgeblieben sind, wie Schrubber, Putzmittel, Eimer, Leiter usw. abgeholt, alles ist in Bullenkuhlen geräumt, die Schlüssel sind übergeben, alles soweit okay. Verabschiedet haben wir uns von unserem Vermieter, der uns sogar gestattet hat, die Remise noch 2 Monate weiter zu nutzen. Da befindet sich noch Ware, Werkzeuge usw., Dinge die wir bei Gelegenheit und Bedarf holen.
Noch stolpern wir über Kartons, aber es lichtet sich. Machen wir ja nebenher, denn tagsüber müssen wir für die Kunden da sein. Die Hauptlast liegt bei Dagmar, die unermüdlich sortiert und einräumt.
Schön war es zu wissen, dass Freunde da sind, wenn man sie braucht. Besonders Angela, Claus und Hartmut haben tüchtig mit angefasst, ohne sie wären wir längst nicht soweit.
Dass die Büromöbel nicht ins Büro passten, hatten wir zwar befürchtet, aber gehofft, dass es doch geht. Jetzt alte Büromöbel teilzerlegt und als Aktenschränke im Keller aufgestellt. Neue Büroschränke müssen gekauft werden, die Anschaffung war nicht geplant, aber „wat mutt, datt mutt“. Natürlich fehlen auch neue Lampen, naja, jeder der schon mal umgezogen ist, kennt das. An dieser Stelle unseren Helfern ein herzliches Dankeschön, die Einweihungsparty startet bald. Montag hat uns der Alltag (fast) wieder normal im Griff.
Artikel der Kategorie ‘Über uns’
Alles von uns und über uns
UMZUG 3 Umzugskartons
Ich wußte nicht, wie wenig Akten in einen Umzugskarton passen und wie schwer so ein Karton dann trotzdem ist. Es sind ja auch nur 28 Grad C.
Gut, dass unser langjähriger Lieferant Huwald-Liebschner uns noch schnell Akteneinlagerungs- und Umzugskartons geliefert hat. Hatte mich völlig verschätzt!
UMZUG 2 – heute ja was wohl? Natürlich Telekom!
Umzug 2
Am 24.7. habe ich über erste Erfahrungen mit der Telekom gebloggt. U.a., weil ich ein Schreiben bekam, dass wir der Eintragung sowohl in die Kommunikationsverzeichnisse widersprochen hätten, als auch der inversen Suche. Wir hatten nicht widersprochen, so bescheuert können wir ja auch nicht sein, also am gleichen Tag mündlich und schriftlich mitgeteilt, dass wir sehr wohl in die Datenbanken aufgenommen werden möchten. Okay, sagte man uns, alles klar, wird geändert, bekommen sie auch noch schriftlich.
Tatsächlich flatterte heute ein Schreiben der Telekom ins Haus. Mit folgendem Text:
„Ihrem Wunsch entsprechend führen wir zu den Rufnummern 123456… usw. keine Daten in unserem Kommunikationsverzeichnis.
Sie haben der inversen Suche widersprochen“
Mit fällt einfach nichts mehr ein!
UMZUG 1 – heute Telekom
Umzug 1
Schon sofort an dem Tag, als die Verträge für das neue Haus unterschrieben waren, habe ich mit der Telekom Kontakt aufgenommen. Hansenet, unserer derzeitiger Provider (für uns wirklich ausgezeichnet), ist leider in Bad Bramstedt nicht vertreten. Also ran an die Telekom. Manchmal sind ja die Mütter schöner als die Töchter.
Angerufen, gute Beratung, alles bestellt, Termin genannt, Kundennummer bekommen, Abbuchvollmacht erteilt und dann? Nichts!!! Schweigen. Also nachgefragt und die Nummer angerufen, die für Geschäftskunden gilt. Gelandet bin ich dann bei Privatkunden, Schaltfehler bei der Telekom (hört, hört). verbinden zur richtigen Abteilung nicht möglich (typisch?). Also noch einmal durch den Sprachcomputer gequält, wo lande ich? Richtig, Privatkunden. 3. Versuch, Warteschleife, die ich nach 30 Minuten beendet habe, dafür eine Mail geschickt, die dann sofort beantwortet wurde. Genau wurde mitgeteilt, dass die Kabelarbeiten begonnen sind, dass alles termingerecht erfolgen wird. Hat es dann auch. Telefonleitung und DSL ist da, der Servicemann kam pünktlich, alle Kabel sind verlegt, telefoniert habe ich schon einmal probeweise. Splitter, NTBA sind auch gekommen, einen neuen Router habe ich bestellt, der kam auch sofort (der bisherige Router wurde kostenlos von Hansenet gestellt und muß sicher zurückgegeben werden). Also alles klar? Fast hätte ich die Telekom richtig lieb gewonnen, wenn nicht….. ein Schreiben gekommen wäre mit dem Inhalt, wir hätten der Veröffentlichung unseres Anschlußes im Telefonverzeichnis widersprochen. Haben wir aber nicht. Wäre ja auch dumm. Die dort angegebene Nummer ist aber leider so stark frequentiert, dass ich wohl noch sehr geduldig sein muß, bis ich jemanden erreiche. Okay, nobody is perfect, aber die Telekom hat schon einen großen Schritt dahin gemacht. Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet – wenn ich an Doc Sahras Umzugdenke.
Bye, bye Bulltown, hello Bad Bramstedt
Am 3. Advent 2007 fiel die definitve Entscheidung:
Nach 9 Jahren Countrylife unterm Reetdach, hinter Sprossen-Doppelfenstern und umgeben von Kuhwiesen, wollen wir etwas Neues wagen. Die Liste, was das neue Heim beinhalten muß, wurde lang und länger, aber eins war wichtig: Licht! Ein Haus mit großem Fensterflächen, möglichst ein Neubau, modern und offen, große Küche UND nicht mehr auf dem Dörpen, sondern in der Stadt und das im Umkreis von max. 30 km. Nicht leicht. 90 km und 120 km entfernt, haben wir das gefunden, was uns vorschwebte, aber nicht in der Nähe. Wir wollten schon fast aufgeben.
Und dann plötzlich, Anfang Juni haben wir es doch gefunden und innerhalb von nicht mal einer Woche war alles abgewickelt. Jetzt stolpern wir über erste Umzugkartons, planen die Einrichtung und freuen uns auf unser neues Zuhause. Was bleibt ist besonders die Erinnerung an Christa und Jürgen Rostock, die uns 1999 Ihr schönes Doppelhaus für Büro und Wohnen vermietet haben, die die besten Vermieter waren, die man sich denken kann und die wir immer als perfekte und großzügige Gastgeber geschätzt haben.
Am 1. August geht es nach Bad Bramstedt, in die grüne Mitte in unserem „Land zwischen den Meeren“, 25 km von unserem jetzigen Haus entfernt und genau in das Domizil, das wir wollten.
Bad Bramstedt? Liegt an der A 7 zwischen Hamburg und Neumünster, bekannt durch die Rheumaklinik, viele kennen auch den „Ochsenweg“, ein Rad-Fernwanderweg.
Jetzt hoffen wir natürlich, dass auch die Technik mitspielt. Telefon und Breitbandkabel ist gerade verlegt, eine Telefonnummer hat uns die Telekom oder ist das die T-Com (ich blicke da nicht durch) auch bereits bekannt gegeben, jetzt muß in 3 Wochen alles funktionieren. Wir sind zuversichtlich.
Das Blog wird sicher etwas zu kurz kommen, aber „dat mookt nix“.
So stellt sich der Fachhandel selbst ein Bein
Zunächst: Wir sind Fachhandel vor Ort und betreiben auch den Handel im Internet.
Immer wieder hören wir von Aussendienstmitarbeitern unserer Lieferanten, dass sich Fachhandelskollegen über den Onlinehandel aufregen. Ich habe für diese Klagen kein Verständnis, denn sie könnten es ja auch machen, niemand hindert sie daran. Was hinter den Klagen steckt, weiß ich nicht, aber wenn ich sehe, was sich da einige Kollegen so erlauben, wundere ich mich über nichts mehr. Mir liegt es grundsätzlich fern, Kollegenschelte zu üben, aber beurteilt diesen Fall bitte selbst.
Ein Kunde von uns, ein Brunnenbauer, kauft regelmäßig Tiefbrunnenpumpen und Hauswasserwerke bei uns. Bei seiner letzten Bestellung fragte er, ob wir ihm auch Filter, Filterschläuche und Zubehör liefern könnten. Dieses Material führen wir nicht lagermäßig, aber wir haben ihm ein Angebot unterbreitet.
Er rief uns am nächsten Tag an und fragte , ob ich mich nicht verrechnet hätte. Erst dachte ich, dass wir zu teuer sind, schließlich mußte ich die Frachtkosten in mein Angebot mit einrechnen. Bei einem Warenwert von knapp € 300,00 schlugen die mit immerhin € 25,00 zu Buche. Der Kunde sagte dann, dass er vorbei kommen wolle. 2 Stunden später war er da und zeigte uns die Rechnung des Kollegen, der ihn zuvor immer beliefert hat. Die Preise lagen im Schnitt um 350-380% über unseren Preisen! Diese Kalkulation ist natürlich heftig. Da uns der Kunde bei dem Kollegen nicht verraten wollte, hatte er ihm gesagt, dass er sich betrogen fühlt bei seinen Preisen, im Internet habe er es wesentlich günstiger kaufen können. Die Antwort: „Das Internet ist der Tod des Fachhandels“.
Ich glaube, der Kollege irrt. Nicht das Internet ist der Tod, sondern die Kundenabzocke. Zum Glück sind diese „Kollegen“ Ausnahmen , aber ein Vorteil des Internets ist auch, dass der Kunde sich über marktgerechte Preise informieren und so die Abzocker ins Leere laufen lassen kann.
Jetzt wollen alle Regenjacken
Wochenlang hat es bei uns so gut wie nicht geregnet. Ab und zu einmal ein kleiner Schauer, aber sonst nichts. Heute, Freitag, regnet es in Strömen. Die Landwirte, Baumschulen und Gartenfreaks freuen sich, sie haben wahrscheinlich wie die Regenpfeiffer nach Regen gelechzt.
Entsprechend ging heute das Telefon: Wir brauchen Regenjacken (im Volksmund Friesennerz) und Regenhosen, ganz schnell, geht das?
Ja, das ging. Wir waren vorbereitet, denn bislang ist das Lager noch voll, weil wir von Dauerregen verschont geblieben sind. Der Vormittag ging mit Auslieferungen drauf.
„Die Baustelle steht still, die Leute können ohne Regenzeug nicht weiterarbeiten“, den Satz haben wir heute mehrfach gehört.
Das muß man verstehen, schließlich sagte die Wettervorhersage seit Tagen für heute Regen an. Aber dass der Regen dann immer so plötzlich kommt….
Wurmbefall
So kann man es nennen. 12 Würmer hat unser Virenscanner entdeckt, aber leider nicht beseitigt. Alle normalen Versuche, diese fiesen Dinger zu killen, schlugen fehl. Also die Log-Datei an den Hersteller des Virenscanners, Bullguard, geschickt. Sofort kam Hilfe erst per Chat, dann per Fernwartung. Über 3 Stunden hat die Fernwartung gedauert, dann war die Wurmkur beendet.
Bleibt zu sagen, dass wir mit dem Virenscanner „Bullguard“ arbeiten. Der hat uns von Anfang an überzeugt. Da ist zunächst die schnelle Hilfe, max. 1 Stunde dauert es, bis eine erste Hilfestellung per Email kommt und wenn die erfolglos bleibt, dann setzt die Fernwartung ein.
Sehr gut ist auch der Spamfilter für Outlook und Thunderbird. Ich habe zwar „The Bat“, aber Dagmar, die mit Thunderbird arbeitet, hat kaum noch Spam-Emails (den Spamfilter gibt es übrigens kostenlos). Und ein riesiger externer Speicher steht auch zur Verfügung.
Ich mache hier keine Werbung für Bullguard, aber wenn eine Hotline beispielhaft arbeitet, freundlich alle Probleme löst und nie ungeduldig wird, dann sollte man das auch ruhig laut sagen. Gemeckert wird genug!
Foto: Antje Delater, Pixelio
Eintopfofen – per DPD oder besser per DHL?
Mit der Grillzeit steigt auch die Nachfrage nach den Landmann-Eintopföfen. Ich habe mich schon gewundert, dass der Eintopfofen ein Renner ist, aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und Eintöpfe werden auch dann gegessen, wenn der Grill längst Winterschlaf hält. Aber mit einem Problem werden wir hier ständig konfrontiert, mit den Lieferungen.
70% aller Lieferungen kamen beim Kunden beschädigt an – meist mehr oder weniger verbeult. Ein Kunde sah großzügig darüber hinweg und bekam von Landmann direkt ein sehr schönes Grillbesteck als Trostpflaster, aber die anderen Beulen waren so stark, dass die Kunden völlig zu recht um Austausch baten. Hört sich einfach an, aber wenn der gleiche Weg genommen wird, vielleicht sogar der gleiche Fahrer, dann passiert es leicht, dass auch die Ersatzlieferung verbeult ankommt. An der Verpackung kann es nicht liegen, die ist soweit wir das beurteilen können okay. Jetzt haben wir mit Landmann abgesprochen, dass die noch ausstehende Ersatzlieferung und die vorliegenden Neulieferungen nicht mit DPD, sondern mit DHL zu Versand kommen.
Ich bin echt gespannt, ob dort sorgfältiger mit anvertrauter Ware umgegangen wird.
Make your customers happy!
Das Blog über den Mindermengenzuschlag haben wohl auch ein paar Lieferanten gelesen. Jedenfalls wurde ich darauf angesprochen und der Mindermengenzuschlag wurde recht fantasievoll verteidigt.
Angeregt durch den Kommentar von Doc Sarah, die auf den Beitrag „Karlsruher Manifest“ hinwies, fiel mir ein, was ich vor ein paar Jahren in England in der Verkaufsabteilung einer großen Firma gesehen habe. Diese Firma ist weder Lieferant noch Kunde von uns, wir stehen also in keiner Beziehung zu ihr.
Dort hängt gut sichtbar im Büro, wo die Verkaufsabteilung und Auftragsabwicklung arbeitet, ein großes Plakat, auf dem steht nur ein einziger Satz:
„Make your customers happy!“.
Hinter diesem einfachen Satz steckt eine komplette Firmenphilosophie (nicht das Gesülze, das man im Web oft liest, wenn da eine Firma ihre Firmenphilosophie veröffentlicht).
Reklamationen werden dort in England überwiegend zu Gunsten der Kunden erledigt, auch wenn oftmals beide Augen zugedrückt werden müssen. Das schafft glückliche Kunden und glückliche Kunden, die sich bei einer Firma gut aufgehoben fühlen, machen keinen Stress und keinen Ärger, so dass die Stimmung der Angestellten nicht dauernd über stänkernde und meckernde Kunde verdorben wird. Mit schlechter Stimmung lässt sich schlecht arbeiten und man nimmt sie leicht mit nach Hause.
Glückliche Kunden erinnern sich daran, dass sie in der Firma ernst genommen wurden, ihr Problem gelöst hat, dass man sie zufrieden gestellt hat. Sie kommen deshalb gerne wieder und werden Stammkunden. Da nölende Kunden auch das Betriebsklima stören, die Angestellten gereizt sind, ist dieses Problem auch aus der Welt.
Ich bin sicher, das Wort Mindermengenzuschlag gibt es da überhaupt nicht. Die Servicewüste Deutschland würde zu einer Oase, wenn alle Firmenchefs diesen Satz aufhängen und die Angestellten ihn verinnerlichen würden. Wir hängen den Satz jetzt bei uns auf.