Ich will doch nur telefonieren!

Irgend jemand hat einmal den Begriff der „eierlegenden Wollmilchsau“ erfunden. Daran wurde ich heute erinnert, als ich ein neues Handy kaufen wollte. Mein altes Handy ist über 7 Jahre alt, die Tastatur ist inzwischen recht labil, das Display ist zerkratzt und auch den Akkus merkt merke ich an, daß sie nicht mehr so richtig wollen, sie legen immer häufiger eine abolute Ruhepause ein.

handy.jpg

Ich bin dann in so einen Laden gegangen, wo ich gleich von 100 Handys, die an der Wand hingen, begrüßt wurde. Da werde ich wohl was finden, war mein erster Gedanke.
Ein freundlicher Verkäufer fragte, was das Handy denn so alles machen müsse. Ich sagte ihm, ich brauche ein ganz einfaches Gerät, einzige Bedingung ist Bluetooth, damit es mit der Freisprechanlage im Auto klappt.
Dann ging es los. Hier ein Gerät mit Kamera, aber leider nur VGA (sagte er), hier mit einer wesentliche besser auflösenden Kamera, und dieses Handy hier (schokalenbraun) besitzt sogar einen MP3 Player. Ich fragte ihn, ob er mich richtig verstanden habe, ich wolle nur ein Handy, denn eine Kamera hätte ich, und einen MP3 Player würde ich nicht benötigen.
Er sah mich schon ein wenig verstört an, und als er die Tastatur eines Handys anpries, weil man damit so gut SMS tippen kann, und ich ihm sagte, ich schicke keine SMS, dachte er garantiert: Das muß ein Irrer oder ein Zombie sein. Ich hatte das Gefühl, der schielt während des Gesprächs laufend nach der Notrufnummer 110.
Dann kam ihm ein Gedankenblitz und er meinte, ich sei sicher viel geschäftlich unterwegs und da hätte er ein Handy, mit dem könne ich Emails empfangen und versenden, es als Zeitplaner verwenden und im Internet surfen („das Gerät ist so komfortabel, da schmeissen Sie Ihren Palm gleich weg“).
Ich sagte ihm, dass ich meine Termine noch immer in einen Terminkalender eintragen würde, Emails nur dann unterwegs abrufen würde, wenn ich geschäftlich verreise und dafür hätte ich ja mein Notebook. ICH WOLLE MIT DEM TELEFON NUR TELEFONIEREN!!! Keine SMS, Keine MMS, keine Fotos machen, keine Emails empfangen, keine Musik hören, NUR TELEFONIEREN. Mir sei es auch egal, ob es ein Klapphandy, Drehhandy oder Schiebehandy ist, ich wolle damit auch keine Videostreams ansehen, kein Radio hören und auch ein eingebautes Navigationssystem im Handy brauche ich nicht um von Buxtehude nach Posemuckel navigiert zu werden, das hätte ich eingebaut im Auto, ich wolle damit NUR TELEFONIEREN, sonst weiter nichts. Wirklich nichts. Kopfschütteln bei meinem Gegenüber.
Warum soll ich etwas mitkaufen und bezahlen, was ich überhaupt nicht haben will??
Also Pech gehabt, ein Mobiltelefon nur zum Telefonieren gibt es nicht, (deshalb heißen die ja auch wohl Handy und nicht Mobiltelefon), es gibt wohl nur diese eierlegenden Wollmichsäue.

Foto:Pixelquelle

Alle Vögel sind schon da

nein, da sind sie schon lange Zeit, einige waren ja auch garnicht fort. Aber sie sind wieder bei uns. Nicht nur in den Nistkästen, die ich neu aufgehängt habe, herrscht reges Treiben bei den Meisen und Fliegenschnäppern, auch eine Amsel hat direkt neben der Tür unter dem Schneefang ein Nest gebaut (nicht ganz ordentlich, das hat sie von mir sicher abgekuckt) und brütet. Sie läßt sich durch unser Kommen und Gehen nicht stören, mal sehen, was sich an Nachwuchs nachher einstellt. Wenn der gefüttert wird und das Fliegen lernt, wird es richtig spannend.

nest1.jpg

BAUMA 2007 und Dimas-Husqvarna Steintrennmaschine

Nicht in jedem Jahr, nur alle 3 Jahre findet in München die BAUMA statt, die größte Baumaschinenmesse der Welt.
Und weil sie nur alle 3 Jahre stattfindet, ist sie nicht so verbraucht wie die Messen und Ausstellungen, die alljährlich stattfinden, aber im Grunde selten echte Neuigkeiten bieten. Wie auch?
Ich werde auch zur Bauma fahren, sie beginnt am 23. April, das ist natürlich eine Pflichtveranstaltung, wenn man mit Baumaschinen  sein gesamtes Berufsleben zu tun hat.
Interessant ist die Messe für die Shops 1a-Vermessung und 1a-Diamantscheiben. Für den Shop Baudax in geringem Umfang und das ist der Grund, warum ich mit Baudax und der Bauma heute hier blogge.
Einige Hersteller haben uns schon mit Neuigkeiten und Messepreisen angelockt, andere machen es feierlich, schweigen sich noch aus, um erst auf der Bauma die Neuigkeiten zu präsentieren.
Ich werde alle wichtigen Neuigkeiten nach der Bauma in unseren Shops vorstellen. Heute wie gesagt etwas von der „Vor-Bauma“ aus dem Baudax-Shop:

Als die Firma Electrolux vor ein paar Jahren die Firmen Diamant-Boart und Dimas übernahm, habe ich schwarz gesehen und hätte keinen Cent auf den Fortbestand gewettet. Schwerfällig wie ein Ozeanriese, keine Ahnung vom Bau versuchte man vergeblich, dem Baumaschinenhandel „das Übliche“ überzustülpen. Da blieb anfänglich viel auf der Strecke, bis man wohl in der Geschäftsleitung endlich aufwachte und den Hebel umlegte. Die Baumaschinenabteilung, also alles was zu Dimas, Partner, Fubag und Diamantboart gehörte, kam unter ein neues Dach, unter das Dach von Husqvarna. So langsam merkte dann auch der Innendienst, daß man am Bau mehr Flexibilität zeigen muß, als im Forstbereich, wo bereits eine jahrzehntealte, eingespielte Vertriebsstruktur mit erstklassigen Handelspartnern bestand. Auch im Produktbereich hat sich viel getan, neue Maschinen, neue Diamantscheiben, neues Design, neues Marketing, ein neuer Verkaufsleiter, der frischen Wind in die Bude brachte. Heute läuft wieder alles reibungslos und blitzschnell, aus dem schwerfälligen Ozeandampfer ist ein Schnellboot geworden.
Husqvarna hat uns auch die Messeangebote bereits übermittelt (so schnell sind die jetzt), es sind Partner-Trennschleifer, Fugenschneider, Bohrkronen, Diamantscheiben und natürlich 2 Steintrennmaschinen. Eine haben wir bei Baudax bereits mit Messekonditionen eingestellt, die Husqvarna-Dimas Steintrennmaschine TS 300 E.

Wer über die anderen Angebot mehr wissen möchte, einfach eine Mail an info@baudax.de
husqvatna_dimas_steintrennmaschine.jpg

(Husqvarna-Steintrennmaschine TS 300E)

Nach der BAUMA werden wir auch das komplette Lieferprogramm von Husqvarna im Shop 1a-Diamantscheiben präsentieren.
P.S. Noch habe ich ein paar Freikarten für die Bauma. Wer will, muß sich ganz schnell bei mir melden.

Blick aus dem Fenster

Ich weiß, ja, ich weiß: Während der Arbeit soll man auf seinen Schreibtisch, seine Akten und seinen Bildschirm sehen und nicht träumend aus dem Fenster.
Mach ich auch nicht, denn wenn ich aus meinem Bürofenster sehe, mein Schreibtisch steht direkt davor, dann sehe ich in den meisten Monaten das dichte Laub eines japanischen Pflaumenbaums, sonst nichts. Im Winter natürlich die kahlen Äste.
Aber jetzt um diese Zeit sieht es anders aus und darauf freue ich mich jedes Jahr, denn dann blüht für ca. 14 Tage – 3 Wochen der Baum.

buerofenster3.jpg
Und die Vögel geben sich ein Stelldichein. Die Meisen die den dort angebrachten Nistkasten besetzt haben, werden lauthals permanet von den Sperlingen beschimpft, ein Fliegenschnäpper schaut auch immer mal in die Höhle und betrachtet dann das Treiben, wie die Meisen das Nest bauen und alles natürlich mit lauten Gezwitscher.  Schade, daß es immer nur ein paar Minuten sind, wo man sich das Treiben ansehen kann.

Zahnpasta verkaufen wir nicht

zahnpasta.jpg

Foto: Pixelio
Dass man von einem Onlineshop-Betreiber zu Recht Kenntnisse über seine Artikel erwartet, steht außer Frage. Unsere B:B Shops, die mit 1a beginnen und die technische Geräte anbieten, generieren mehr als 50 % aller Bestellungen als Folge einer telefonischen Beratung. Um da auf dem neuesten Stand zu bleiben, besuchen wir regelmäßig Produktschulungen. Einen Unterschied zwischen unserem „klassischen“ Handel und Onlinehandel machen wir nicht und viele unserer Kollegen auch nicht.
Heute kam ein Anruf, ob wir Ersatzteile für einen bestimmten Vertikutierer liefern könnten, den wir im Angebot hätten. Grundsätzlich kein Problem, wir liefern auch Ersatzteile, wenn wir die Maschine nicht verkauft haben. Aber als ich dann hörte, daß dieser Vertikutierer im Internet bei einer Drogeriekette gekauft wurde, habe ich gestutzt und als ich den Preis hörte, habe ich fast nach Sauerstoff verlangt.
Aber das benötigte Ersatzteil konnte man dem Kunden nicht verschaffen. Klar, wenn man zu Preisen verkauft, die sich im Bereich der Einkaufspreise bewegen und nur durch Großabnahme noch ein paar Prozentchen rausholt, hat man kein Personal, das sich um Ersatzteile kümmert, an denen man nichts verdient, weil der Aufwand zu groß ist.
(Bleibt aber ein Frage unbeantwortet: Hat nicht der Hersteller auch eine Verpflichtung, an welche Händler er liefert?)
Auch wenn wir uns eine goldene Nase mit Zahnpasta verdienen könnten, würden wir sie nicht verkaufen, denn davon verstehen wir ebenso wenig, wie eine Drogeriekette von Gartengeräten.

Neues von der Hotline

Heute, Sonnabend vor Ostern, sitze ich am Telefon. Wird nicht viel los sein, dachte ich, da kann ich in Ruhe neue Produkte einstellen.
Aber schon vor 10:00 h ein Anruf, ein aufgeregter Herr am anderen Ende der Leitung. Seine Tallas-Tiefbrunnenpumpe (nicht bei uns gekauft) mit dem Ecopress-Steuerungssystem, hört nicht auf zu laufen. Was er tun solle. Ich habe ihn gefragt, ob der Wasserhahn geschlossen sei, und ob er sicher sei, daß die Pumpe trotzdem laufen würde. Ja, sagte er und er meinte, die Steuerung sei defekt, wie er bloß die Pumpe ausstellen könnte, er habe Angst, daß sie kaputt gehen würde. Habe ihn gefragt, was er davon halten würde, einfach den Stecker rauszuziehen. „So einfach?“ Fragte er noch. „Ja, so einfach“. Letzte Antwort von ihm: „Da muß man echt erstmal drauf kommen“. Klar, ist ja auch sehr kompliziert.

Dann so das Übliche, Fragen zu den Produkten, nach Lieferzeit, zum Treuhandverfahren, wenn etwas bestellt wird. Aber dann, so vor einer Stunde rief ein schon leicht wütender Besucher von Baudax an, ob wir übergeschnappt seien, den Saltix Industriesauger für 200,00 € zu verkaufen, der sei im Internet auch für 140,00 € zu kaufen. Er habe ein Hotel (dafür sei der Saltix ja besonders gut geeignet) , er müsse sich auch nach den Preisen der Wettbewerber richten und könne auch keine Wucherpreise nehmen. Ich habe ihn ganz in Ruhe ausschimpfen ausreden lassen und ihm gesagt, ob er einmal die Artikelnummern verglichen habe und sich auch die Fotos angesehen habe, denn der Saltix sei erst wenige Tage alt, würde jetzt Saltix 3 heißen und meines Wissens hätten den erst wenige Kollegen am Lager? Zu dem Preis von 140,00 € könnten wir ihn nicht einmal einkaufen. Klar, hat er alles genau verglichen. Er hatte sich dann etwas beruhigt und wir sind gemeinsam ins Internet gegangen und siehe da, wir haben nur die alten Nilfisk-Alto Saltix gefunden, keinen Saltix 3.
Das war ihm dann doch peinlich und er versprach, ihn bei uns zu bestellen. Hat er bis jetzt aber noch nicht. Vielleicht kommt er mit dem „alten“ und billigen Saltix noch klar.

saltix3.jpg

Dann kam eine Frage zu einem Norton Fliesenschneider. Der Kunde will Feinsteinzeug schneiden, 2 cm stark. Er hatte für sich den Norton-Fliesenschneider M 203 entschieden. Der Fliesenschneider M 203 ist ein wirklich guter Fliesenschneider, aber für 2 cm starkes Feinsteinzeug nicht gerade optimal (wenn ich Politiker wäre, müßte ich sagen „suboptimal“). Da müsse er schon zu einem Gerät mit einem stärkeren Motor greifen. Ich habe ihm zum Norton-Fliesenschneider M 108 geraten, der ist ab Mitte April wieder lieferbar. Erst meinte er, es ginge mir nur um den höheren Preis, aber dann war er doch einsichtig. Das Gespräch hat mich bestärkt, hier mal etwas grundsätzliches über Feinsteinzeug zu schreiben, denn das setzt sich mehr und mehr durch, zumal da auch Plattenlängen von 60 cm und mehr kein Problem sind. Und da Feinsteinzeug brutal hart ist, macht es keinen Sinn, mit einem zu schwachen Fliesenschneider zu arbeiten.

Ein Kunde fragte , warum wir nur eine Motorhacke im Programm hätten. Stimmt, da sind wir nicht gut aufgestellt. Wir hatten einen neuen Lieferanten mit einem wirklich guten und breitem Programm, aber das wird wohl zum Frühjahr nichts mehr. Aber die Solo-Motorhacke ist schon ein robustes und gutes Gerät zu einem Klassepreis.
solo-motorhacke.jpg

Jetzt rein in die Ostertage – trotz des kalten Windes im Norden lassen wir uns die Tage nicht vermiesen.
Allen Lesern schöne Ostertage!

Dann behalten wir ihn eben….

Vor ungefähr 4 Wochen rief mich eine Dame an, die ein Problem mit einem alten Haus hat. Dieses Haus soll renoviert werden und da mit erheblichen Schimmelsporen unter dem Estrich und auch mit Asbest zu rechnen sei, informierte sie sich über die Industriesauger, die dafür dafür geeignet sind. Ein paar Tage später kam sie mit weiteren Fragen und so ging es regelmäßig weiter. Mal über die Filter, dann über das Zubehör, dann über die Preise. Dann stand alles fest, der exakte Lieferumfang und der genaue Preis. Ich sagte ihr, dass wir dieses Gerät nicht lagermäßig führen, sondern es im Auftragsfall vom Werk kommen lassen müssen. Dann war über eine Woche Sendepause.

Doch am letzten Mittwoch, es war eigentlich schon Feierabend, rief der Ehemann an und sagte, er wolle diesen Industriesauger bestellen, er müsse aber am Freitag bei uns abholbereit sein. Das konnte ich ihm nicht zusagen, sondern nur, dass er am Donnerstag zum Versand kommen würde und der Paketdienst zwar binnen 48 Stunden die Zustellung garantiert, aber meist schon am nächsten Tag anliefert. Sicher sei das nicht, ob er dennoch die Bestellung aufrecht erhalten wolle.
Natürlich sagte er, ich brauche unbedingt diesen Sauger. Am Freitag morgen wieder ein Anruf, ob wir den Sauger auch zur Baustelle liefern könnten. Passte zwar nicht ganz, aber wir haben zugesagt, denn die Baustelle ist nur etwa 15 km entfernt.

Wenn was schief gehen soll, geht es schief. Jedenfalls traf der Sauger am Freitag nicht bei uns ein . Der Paketdienst brachte zwar alles mögliche, aber nicht den Sauger. Sofort den Kunden angerufen und ihm das mitgeteilt. Antwort: Montag brauche ich ihn nicht mehr, jetzt können sie den Industriesauger behalten.
Dann behalten wir ihn eben.

Schluss mit Versatel?

3 Mails kamen mit der Fagre, ob wir endlich das Thema Versatel hinter uns haben.

Ja, haben wir, und wir sind über diese Scheidung richtig glücklich. Noch läuft zwar nicht alles richtig rund, aber das werden wir mit Hansenet morgen, Montag, sicher in den Griff bekommen. Ich werde berichten, wenn alles okay ist.

Nicht mal der Versuch einer Kulanzregelung

Es ist sicher noch nicht aufgefallen, aber ich will es doch erwähnen: Die Stromerzeuger eines Lieferanten aus Süddeutschland haben wir offline gestellt. Zugegeben, wir waren nur ein kleiner Kunde, oft haben wir uns schnell bei einem Kollegen ein Notstromaggregat besorgt, weil der es am Lager hatte, aber es sollte auch keine Rolle spielen, ob man ein kleiner oder großer Kunde ist.
Was war passiert? Ein guter Kunde von uns, eine große Land- und Seespedition, die täglich mit diversen Trucks in die ehem. Sowjetunion und in den arabischen Raum fährt und darüber hinaus im Seetransport tätig ist, hat vor mehr als 2 Jahren bei uns einen Stromerzeuger gekauft, der aber nur zu bestimmten Arbeiten im Winter eingesetzt wurde. Ich muß aber erwähnen, daß diese Spedition äußerst sorgfältig mit den Gerätschaften umgeht. Die Trucks sehen nicht nur optisch immer tip-top aus, sie werden auch penibel gewartet. Der Fahrer des Autokrans rennt immer mit der Fettkartusche und Caramba um seine Maschine, wenn er nichts zu tun hat und auch der große Lagerplatz ist immer bestens aufgeräumt. Klar, daß auch die kleinen Maschinen sehr gepflegt werden, da achtet jeder drauf. Dazu sind die Mitarbeiter und der Chef absolut zuverlässig, Ärger habe ich nie gehabt.
Aber dieses Notstromaggregat gab ca. 2-3 Monate nach Ablauf der Garantiezeit seinen Geist auf, obwohl es nur 2 Winter im Einsatz war. Mit dem Lieferanten gesprochen, den Generator abgeholt und in die Vertragswerkstatt gebracht.
Ich will es kurz machen, nach vielem hin- und her hieß es, zu wenig Öl in der Maschine ( trotz optischer Überwachung???). Der Kunde bestreitet das und ich bin geneigt, ihm zu glauben, denn so dumm sind die Schlosser dieser Firma nicht, daß sie nicht schnell Öl nachgießen, bevor sie den Stromerzeuger aus der Hand geben.
Garantie abgelaufen, Kulanz abgelehnt. Nicht mal einen Versuch einer Regelung. Kann man ja machen, aber wenn es dann heißt, liefern Sie auf Ihre Kosten das Gerät zu uns ins Werk, wir sehen selber noch einmal nach, dann schüttel ich den Kopf über ein solches Ansinnen. Entweder vertraut man der eigenen Kundendienstwerkstatt hier nicht (warum sollten wir dann aber die Maschine dahin bringen?) oder man glaubt, daß wir so blauäugig sind und geben das Gerät aus der Hand. Der Vorschlag, einen Sachverständigen zu nehmen, wurde abgelehnt (warum nur, wenn ich meiner Sache so sicher bin?). Was mich aber besonders geärgert hat, daß nicht einmal eine Geste, ein Vorschlag zur Lösung (günstiger Austauschmotor oder Beteiligung an den Reparaturkosten, was auch immer) gemacht wurde.
Deshalb habe ich ganz schnell diese Notstromaggregate im Shop offline gestellt, denn unter Service und Kundenfreundlichkeit verstehen wir etwas völlig anderes.
Deshalb jetzt nur noch die Einhell-Stromerzeuger, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und die stellen sich nicht so an. Zum Glück.

einhell_stromerzeuger.jpg

Der Kunde ist der nächste Kontrolleur

 ryobo_akkubohrschrauber_cmd1442.jpg

Seit über 3 Jahren führen wir bei Baudax im Onlineshop Produkte von Ryobi. Wir waren seinerzeit die Ryobi-Pioniere, aber wie immer und überall hat man keine Alleinstellung, Kollegen kamen auch auf den Geschmack. Als wir vor mehr als 3 Jahren dann die Ryobi Produkte einspielten, hatten wir versehentlich bei den Ryobi-Akkubohrschraubern ein falsches Bild zur Beschreibung ausgewählt. Es war kein Ryobi-Bohrschrauber, sondern ein Ryobi-Akku-Schlagschrauber.

Keiner hat es in diesen 3 Jahren  bemerkt und gerade dieser Bohrschrauber ist der, den wir dutzendweise verkauft haben.  Heute hatten wir einen aufmerksamen Kunden, der uns auf den Fehler hingewiesen hat, jetzt paßt wieder das Bild zur Beschreibung.
In einer Fabrikhalle eines unserer Lieferanten habe ich einmal ein großes Schild gesehen, darauf stand:

„Der Kunde ist der nächste Kontrolleur. „

Stimmt genau!